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Sonntag, 15. Februar 2009

Mojo Sock'n fertig!

mojoliegend

so sieht das alles noch etwas komisch aus. Aber genau wegen dem komischen Aussehen war es sehr lustig, diese Socken zu stricken! Langeweile kommt trotz unklimplizierter Stricktechnik nicht auf. Diese Socken sind nach dem Link den Perdita mal hiergelassen hat, auf einer Rundnadel gestrickt. Dabei habe ich mich endlos geärgert mit einer 2 mm Metallnadel von Prym, bis ich in meinem Lieblingsladen (Fadeninsel in Berlin-XBerg) echt 2mm Rundnadeln in buntem Holz von Knit Picks bekam. Die war nicht mal teurer wie die Metallnadel und der Übergang vom Seil zur Nadel ist wunderbar glatt und fürs "Magic Loop" sehr geeignet.

mojofertig

In den letzten Tagen habe ich mich auch zurückgehalten mit Wollkaufrausch. Bei mir ist das immer so arg, wenn ich ein neues Hobby habe, dann bringt es mir immer total Freude, mich mit schönen Möglichkeiten, das Hobby auszuüben, zu überhäufen. Hier: Wolle einkaufen. Das kann so eine Eigendynamik erhalten. Diese lässt sich zum Glück aber durchbrechenn, indem man sich einfach am Riemen reisst, dann dauert es 1-2 Wochen und auf einmal ist das Verlangen weg oder nur noch in einem gut zu kontrollierenden Normalmass vorhanden - das ist schon leicht krank, ne? Klingt auf jeden Fall so.

mojomohair
Die schönen Mojos angezogenerweise

Nu ist es ja so dass viele einen StaBLE haben, das heisst "Stash Beyond Life Expectancy" oder zu deutsch: Einen Vorrat der über die Lebenserwartung hinausreicht, also genauer gesagt, man kanns sowieso sein Lebtag nicht verarbeiten. Ich habe ziemlich viel Stoff, aber wenn ich mich ranhalte, kann ich das alles verarbeiten *g* und was die Wolle angeht, also da stricken so irre lahm ist, und die Kaufgeschwindigkeit von bunter Wolle in gar keiner Relation zur Geschwindigkeit des Wollverbrauchs steht, muss ich mich hier klar von Anfang an kritisch fragen, ob und wieviel ich mit kaufe und vor allem: für welches Projekt.
Weiter kommt dazu, dass saubere Baumwollstoffe quasi unkaputtbar sind, während Wollvorräte für Motten und anderes anfällig sind. Deshalb gibt es auch eine Grenze dessen, was ich an wollener Kleidung besitzen möchte.
Ich habe nämlich schon vor, mich um die Wollsachen zu kümmern und sie vor Schaden zu bewahren. Meine Mutter hat mir (ohne mein Wissen, sie ist einfach lieb und will mir ab und an ne Freude machen) einen "Feen-Poncho" gekauft. Aus 100% Wolle. Dem Erzählen nach ist es eine Art Lace-Umhängetuch. Sie will mir aber noch ein Bild schicken von sich und (nun) ihrem Tuch. Es ist nämlich so dass ich sie angefleht hatte, den Feen-Poncho selbst zu behalten, weil ich mir ne Art Umhängetuch oder Poncho selbst noch stricken will und ich mich dann um 2 Ponchos kümmern muss, dass sie keinen Schaden nehmen - und das ist mir für selbstgestrickte Sachen oder Erbstücke nicht zu schade, aber Neuanschaffungen gehen einfach dann nicht. Das wird mir dann zu viel.

Da ihr der Poncho aber auch sehr gut gefällt und ich mein Anliegen auch ehrlich und nett rüberbringen konnte, war sie gar nicht sauer und freut sich nun selbst über das Teil. Ich bin gespannt auf das Foto, wie ihr das so steht, das Tuch.

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Die Freien Religionen bieten vielleicht ein paar der einzig möglichen spirituellen Alternativen zu den televangelischen Sturmtruppen & den dummköpfigen Kristall-Channellers (von den etablierten Religionen ganz zu schweigen) & werden daher wichtiger & wichtiger, vitaler & vitaler in einer Zukunft, in der die Forderung nach der Eruption des Wunderbaren in das Gewohnte zur lautesten, schärfsten & tumultuösesten aller politischen Forderungen werden wird - eine Zukunft, die (einen Moment, ich muß einen Blick auf meine Uhr werfen) ... 7, 6, 5, 4, 3, 2, 1 ... JETZT beginnt!

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