der Untergang
....diesen Film begann ich gestern im Fernsehen anzusehen und heute werde ich den 2. Teil gucken (so nix dazwischen kommt)
Und gerade habe ich nach Rezensionen gesucht, und bei film.de eine Rezension eines Benutzers gefunden, aus der folgendes Zitat stammt:
"Was den Film vorallem beeindruckend macht ist die Darstellung von Adolf Hitler als Menschen. Gerade weil das Thema bis dato Tabu war gilt er als Monster ohne Gefühle - dabei ist er "einer von uns". Denn die Behauptung Hitler sei kein Mensch ist sehr gefährlich und und Verdrängung. Und wer verdrängt vergisst, und wer vergisst begeht wieder alte Fehler! Wir müssen uns stets bewusst bleiben: Hitler war ein Mensch, denn nur so wird in unserem Bewusstsein bleiben, dass ein Mensch tatäschlich zu solchen Untaten, zu solchem Hass, zu solch menschenverachtendem Handeln fähig ist. Gerade in den Szenen wo Hitler Gefühle zeigt, sei es in seiner fürsorglichen Zuneigung seiner Sekretärin gegenüber oder als er eines von Goebbels Kindern auf dem Schoss hält und ein schon fast grossväterliches, glückliches Lächeln über sein Gesicht huscht oder sogar Tränen in seinen Augen liegen - das sind die allerschrecklichsten Momente des Filmes. In unserer ureigensten Naivität glauben wir dann nämlich, dass er doch kein bösartiger Mensch ist, er zum Guten bekehrt werden kann - bis er im nächsten Augenblick sein eigenes Volk verdammt, verflucht und dem Untergang weiht."
Quelle: Rezension von Pavone zum Film "Der Untergang"
Nachdem ich bisher eher sehr reserviert eingestellt war der Idee gegenüber, die letzten Tage der Nazi-Grössen zum Mitfiebern und Mitleiden auf die große Leinwand zu bringen, hat mir Pavone doch gezeigt, daß man es auch unter einem anderen Gesichtspunkt sehen kann. Ja, zu verdrängen, daß "Bestien" auch Menschen sind, macht umso anfälliger gegenüber Menschen, die "Bestien" sind, wenn man sich dann nämlich denkt: Och, wie menschlich, der kann ja gar nicht böse sein.
Und gerade habe ich nach Rezensionen gesucht, und bei film.de eine Rezension eines Benutzers gefunden, aus der folgendes Zitat stammt:
"Was den Film vorallem beeindruckend macht ist die Darstellung von Adolf Hitler als Menschen. Gerade weil das Thema bis dato Tabu war gilt er als Monster ohne Gefühle - dabei ist er "einer von uns". Denn die Behauptung Hitler sei kein Mensch ist sehr gefährlich und und Verdrängung. Und wer verdrängt vergisst, und wer vergisst begeht wieder alte Fehler! Wir müssen uns stets bewusst bleiben: Hitler war ein Mensch, denn nur so wird in unserem Bewusstsein bleiben, dass ein Mensch tatäschlich zu solchen Untaten, zu solchem Hass, zu solch menschenverachtendem Handeln fähig ist. Gerade in den Szenen wo Hitler Gefühle zeigt, sei es in seiner fürsorglichen Zuneigung seiner Sekretärin gegenüber oder als er eines von Goebbels Kindern auf dem Schoss hält und ein schon fast grossväterliches, glückliches Lächeln über sein Gesicht huscht oder sogar Tränen in seinen Augen liegen - das sind die allerschrecklichsten Momente des Filmes. In unserer ureigensten Naivität glauben wir dann nämlich, dass er doch kein bösartiger Mensch ist, er zum Guten bekehrt werden kann - bis er im nächsten Augenblick sein eigenes Volk verdammt, verflucht und dem Untergang weiht."
Quelle: Rezension von Pavone zum Film "Der Untergang"
Nachdem ich bisher eher sehr reserviert eingestellt war der Idee gegenüber, die letzten Tage der Nazi-Grössen zum Mitfiebern und Mitleiden auf die große Leinwand zu bringen, hat mir Pavone doch gezeigt, daß man es auch unter einem anderen Gesichtspunkt sehen kann. Ja, zu verdrängen, daß "Bestien" auch Menschen sind, macht umso anfälliger gegenüber Menschen, die "Bestien" sind, wenn man sich dann nämlich denkt: Och, wie menschlich, der kann ja gar nicht böse sein.
distelfliege - 20. Okt, 18:50




Klara Hitler - Muttersein im Patriarchat
Rezension des Buches von der Filmemacherin Uschi Madeisky:
http://www.matriarchat.info/index.php?option=com_content&task=view&id=139&Itemid=112