Die Freien Religionen bieten vielleicht ein paar der einzig möglichen spirituellen Alternativen zu den televangelischen Sturmtruppen & den dummköpfigen Kristall-Channellers (von den etablierten Religionen ganz zu schweigen) & werden daher wichtiger & wichtiger, vitaler & vitaler in einer Zukunft, in der die Forderung nach der Eruption des Wunderbaren in das Gewohnte zur lautesten, schärfsten & tumultuösesten aller politischen Forderungen werden wird - eine Zukunft, die (einen Moment, ich muß einen Blick auf meine Uhr werfen) ... 7, 6, 5, 4, 3, 2, 1 ... JETZT beginnt!
Hakim Bey

Den Spruch von Folksinger
Flash Gordon ist aus der 30ern, und aus dieser Zeit stammt auch sein kitschiges Pathos und der Erzbösewicht Ming, the Mercyless, (Adolf Hitler als Dschingis Khan verkleidet). Da bin ich mir als Science Fiction-Fan (na, ja Flash Gordon und SF ... ) völlig sicher: zuerst gab es den als Comic von Alex Raymond, dann folgten einige Billig-Verfilmungen (als "Serials"), schließlich 1980 die aufwendige Verfilmung (mit Max von Sydow als "Ming, the Mercyless" und dem Soundtrack von Queen), und heute gibt's Flash als Fernsehserie im Bezahlfernsehen.
Mit seinen zahlreichen sexuellen Anspielungen, die anderseits verklemmt verbrämt werden, dem hohlen Pathos und den daumendick aufgespachtelten Feindbildern passt Flash Gordon großartig zur "New Age"-Konsum-Esoterik der 70er und 80er. Ich könnte mir auch mühelos "Flash Gordon-Wicca" vorstellen - besonders leicht, da ich genügend Leute kenne, die eine Art "Prinz Eisenherz"-Asatru praktizieren (das nach dem zweiten Horn Met oder der vierten Flasche Bier regelmäßig in "Hägar der Schreckliche"-Asatru umkippt).
jaaaaa
"Flash! Aaaaaaaaaaaaaaaaah!"
Hägar-Asatru klingt doch süss... ;)