Die Freien Religionen bieten vielleicht ein paar der einzig möglichen spirituellen Alternativen zu den televangelischen Sturmtruppen & den dummköpfigen Kristall-Channellers (von den etablierten Religionen ganz zu schweigen) & werden daher wichtiger & wichtiger, vitaler & vitaler in einer Zukunft, in der die Forderung nach der Eruption des Wunderbaren in das Gewohnte zur lautesten, schärfsten & tumultuösesten aller politischen Forderungen werden wird - eine Zukunft, die (einen Moment, ich muß einen Blick auf meine Uhr werfen) ... 7, 6, 5, 4, 3, 2, 1 ... JETZT beginnt!
Hakim Bey

Nur 3% erfolgreicher Rauchentzug?!?
Der Artikel ist eben sensationslüstern übertrieben, wie so vieles, was unsere "Qualitätsjournalisten" so fabrizieren.
Nach WHO-Angaben beträgt die Erfolgsquote immerhin 24%. Und wenn's nicht auf Anhieb klappt: hartnäckig bleiben! Lohnt sich!
Regenerationspozess nach den Aufhören:
* Nach 20 Minuten. Herzschlagfrequenz und Körpertemperatur normalisieren sich.
* Nach 8 Stunden. Der Kohlenmonoxidspiegel im Blut sinkt wieder auf das normale Niveau. Generell ist nun wieder mehr Sauerstoff als Kohlenmonoxid im Blut.
* Nach 24 Stunden. Das Herzinfarktrisiko sinkt.
* Nach 48 Stunden. Geruchs- und Geschmackssinn verfeinern sich. (Hast Du bestimmt bemerkt!)
* Ab 2 Wochen. Der Blutkreislauf stabilisiert sich. Zudem verbessert sich die Lungenfunktion um bis zu 30 Prozent.
(Merkst Du beim Fahrradfahren - mehr Kondition!)
* Nach 1-9 Monaten. Hustenanfälle gehen zurück, ebenso wie die Verstopfung der Nasennebenhöhlen, Abgeschlagenheit und Kurzatmigkeit. In der Lunge werden verstärkt Flimmerhärchen aufgebaut. Diese fangen wieder an normal zu arbeiten. Dadurch kann die Lunge mit Schleimabbau und Reinigung beginnen. Die Infektionsgefahr sinkt.
* Nach 1 Jahr. Das Koronarinsuffizienzrisiko (Mangeldurchblutung der Herzkranzgefäße) ist nur noch halb so groß wie bei Rauchern.
* Nach 5 Jahren. Das Schlaganfallrisiko sinkt allmählich wieder.
* Nach 10 Jahren. Das Risiko an Mund-, Luft- oder Speiseröhrenkrebs zu erkranken ist nur noch halb so hoch wie bei Rauchern.
* Nach 15 Jahren. Das Risiko einer Koronarinsuffizienz ist gleich dem eines Nichtrauchers.
(Aus einer Broschüre meiner Krankenkasse.)
Das ist doch ´ne Perspektive, oder?
Wobei ich ja niemals stark geraucht hatte - mal ab und an ´ne Pfeife. Trotzdem geht.s mir qualmfrei besser, vor allem meinen empfindlichen Nebenhöhlen.
*
Zum Borschtsch: ist nun mal ein klassischer Wintereintopf aus einen Land mit strengen Wintern. Tomatenmark aus der Dose und Dosentomaten gehen in Ordnung, sind in jeder Hinsicht (Geschmack, Ökologie, Preis) die bessere Alternative zu faden Treibhaustomaten (schnittfestes Wasser) und von weit her importierten "frischen" Tomaten (die dann auch nicht so schmecken wie frischen Tomaten im Sommer, weil unreif geerntet).
deine Krankenkassen-Aufstellung ist lustig: Diese kursiert auch im Netz häufig, aber nicht auf jeder Liste steht bei jedem Zeitpunkt das gleiche, manche sagen "Lunge 30% besser nach 1 Monat" andere "nach 2 Monaten" und bei dir schon nach 2 Wochen *g* dafür war mein Raucherhusten schon nach 3 Tagen weg.
Geruchssinn und Geschmackssinn wurden erst wirklich 2 Wochen nach dem Aufhören besser - als nämlich Herr Distelfliege auch mit Rauchen aufgehört hat, und ich nicht mehr in einer Raucherwohnung leben musste. Dann gings aber rapide aufwärts.