Materie ist Energie - Energie ist Materie?
...grad unter magisch aktiven Menschen hab ich manchmal gehört, daß Materie und Energie prinzipiell eh das selbe wären, daß halt Materie nur "dichter" ist als Energie.
Jetzt hab ich aber gestern in meinem Quantenphysikbuch gelesen, daß sich Materieteilchen von Energieteilchen unterscheiden.
Die Energieteilchen (Photonen = Lichtquanten) gehorchen anderen Prinzipien als die Materieteilchen (Elektronen, Protonen und Neutronen).
Nämlich können Energieteilchen alle den selben Energiezustand haben, das heisst die gehorchen der sog. "Bose-Einstein-Statistik" und heissen deswegen "Bosonen" und die meisten Materieteilchen gehorchen der "Fermi-Dirac-Statistik" und können nicht alle den selben Energiezustand haben (Ausschließungsprinzip von Pauli), diese Teilchen nennt man dann "Fermionen". Stimmt aber nicht immer.. eigentlich gehts dabei darum daß Teilchen mit ganzzahligem Spin Bosonen sind *örgs verzettel*
Zitat: "Alle "materiellen" Teilchen, die wir normalerweise kennen sind Fermionen, und ohne das Ausschließungsprinzip gäbe es nicht die Vielzahl der chemischen Elemente und alle die Merkmale, die unsere physikalische Welt ausmachen. Bosonen sind eher geisterhafte Teilchen, wie etwa die Photonen. (...) Fermionen haben außerdem die Eigenschaft, daß sie sich bei Wechselwirkungen zwischen Teilchen erhalten - es ist unmöglich, die Gesamtzahl der Elektronen im Universum zu erhöhen -, während Bosonen, wie jeder, der schon einmal das Licht eingeschaltet hat, weiß, in ungeheuren Mengen erzeugt werden können."
(John Gribbin: Auf der Suche nach Schrödingers Katze. Quantenphysik und Wirklichkeit. S. 113)
Materie-Teilchen und Energie-Teilchen sind also - soweit ich das als völlig unbedarfte Laienschwester verstehe - eben nicht das selbe.
Was das wohl bedeutet für den von vielen Lichtheinis beschworenen "Aufstieg ins Licht"? *g*
Liest mensch so Lichtheiniseiten, dann meint man, Materie müsste nur etwas anders schwingen und schon würde das zu "Licht" werden.
Für die Physiker am Anfang des 20. Jahrhunderts war es schwer zu akzeptieren, daß Licht, das sie als "Welle" verstanden hatten, auch als "Teilchen" verstanden werden muß. Genauso schwer war es zu akzeptieren, daß Materie, die als "Teilchen" verstanden wurde, auch als "Welle" verstanden werden muß. Das nennt sich dann "Welle-Teilchen-Dualismus".
Aber nur weil Photonen nicht nur Wellen, sondern auch Teilchen sind, und weil Elektronen nicht nur Teilchen sind sondern auch eine Wellenfunktion haben (Elektronen-Spin) ist das trotzdem nicht alles das gleiche und ein Brei.
http://de.wikipedia.org/wiki/Boson
http://de.wikipedia.org/wiki/Fermion
Es stimmt auch gar nicht daß erste Experimente schon "beamen" wie bei Star Trek verwirklicht haben:
http://www.oesterreich1.com/science/Wissen1.html
Erstens wurde gar nicht ein Teilchen gebeamt sondern "nur" seine Eigenschaft, und zweitens waren das Photonen, also Licht-Teilchen. Mit Materie-Teilchen ist man noch nicht so weit und auch da gehts nicht um die Übertragung des Teilchens selber sondern die Übertragung seiner Eigenschaft auf ein anderes, entferntes Teilchen.
Jetzt hab ich aber gestern in meinem Quantenphysikbuch gelesen, daß sich Materieteilchen von Energieteilchen unterscheiden.
Die Energieteilchen (Photonen = Lichtquanten) gehorchen anderen Prinzipien als die Materieteilchen (Elektronen, Protonen und Neutronen).
Nämlich können Energieteilchen alle den selben Energiezustand haben, das heisst die gehorchen der sog. "Bose-Einstein-Statistik" und heissen deswegen "Bosonen" und die meisten Materieteilchen gehorchen der "Fermi-Dirac-Statistik" und können nicht alle den selben Energiezustand haben (Ausschließungsprinzip von Pauli), diese Teilchen nennt man dann "Fermionen". Stimmt aber nicht immer.. eigentlich gehts dabei darum daß Teilchen mit ganzzahligem Spin Bosonen sind *örgs verzettel*
Zitat: "Alle "materiellen" Teilchen, die wir normalerweise kennen sind Fermionen, und ohne das Ausschließungsprinzip gäbe es nicht die Vielzahl der chemischen Elemente und alle die Merkmale, die unsere physikalische Welt ausmachen. Bosonen sind eher geisterhafte Teilchen, wie etwa die Photonen. (...) Fermionen haben außerdem die Eigenschaft, daß sie sich bei Wechselwirkungen zwischen Teilchen erhalten - es ist unmöglich, die Gesamtzahl der Elektronen im Universum zu erhöhen -, während Bosonen, wie jeder, der schon einmal das Licht eingeschaltet hat, weiß, in ungeheuren Mengen erzeugt werden können."
(John Gribbin: Auf der Suche nach Schrödingers Katze. Quantenphysik und Wirklichkeit. S. 113)
Materie-Teilchen und Energie-Teilchen sind also - soweit ich das als völlig unbedarfte Laienschwester verstehe - eben nicht das selbe.
Was das wohl bedeutet für den von vielen Lichtheinis beschworenen "Aufstieg ins Licht"? *g*
Liest mensch so Lichtheiniseiten, dann meint man, Materie müsste nur etwas anders schwingen und schon würde das zu "Licht" werden.
Für die Physiker am Anfang des 20. Jahrhunderts war es schwer zu akzeptieren, daß Licht, das sie als "Welle" verstanden hatten, auch als "Teilchen" verstanden werden muß. Genauso schwer war es zu akzeptieren, daß Materie, die als "Teilchen" verstanden wurde, auch als "Welle" verstanden werden muß. Das nennt sich dann "Welle-Teilchen-Dualismus".
Aber nur weil Photonen nicht nur Wellen, sondern auch Teilchen sind, und weil Elektronen nicht nur Teilchen sind sondern auch eine Wellenfunktion haben (Elektronen-Spin) ist das trotzdem nicht alles das gleiche und ein Brei.
http://de.wikipedia.org/wiki/Boson
http://de.wikipedia.org/wiki/Fermion
Es stimmt auch gar nicht daß erste Experimente schon "beamen" wie bei Star Trek verwirklicht haben:
http://www.oesterreich1.com/science/Wissen1.html
Erstens wurde gar nicht ein Teilchen gebeamt sondern "nur" seine Eigenschaft, und zweitens waren das Photonen, also Licht-Teilchen. Mit Materie-Teilchen ist man noch nicht so weit und auch da gehts nicht um die Übertragung des Teilchens selber sondern die Übertragung seiner Eigenschaft auf ein anderes, entferntes Teilchen.
distelfliege - 18. Mär, 18:03




