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Sonntag, 24. April 2005

Quantenphysik: Das Doppelspalt-Experiment

Was mich heut sehr fasziniert, ist das Doppelspalt-Experiment mit Elektronen.
Auf Dieser Seite ist das mit vielen Bildchen klasse erklärt.
Am Ende der Vorführung meint der Physiker zur Studentin: "Wir nennen das Welle-Teilchen-Dualismus".
Aber einige sehr heftige Sachen erwähnt die Seite nicht. (Ich geh mal davon aus daß das Doppelspalt-Experiment bekannt ist, wenn net, einfach mal die Seite anklicken.. braucht allerdings Java, weil die Experimente bildlich durch Java-Applets dargestellt werden).

Also kurz zusammengefasst, einzelne Elektronen, die durch den Doppelspalt fliegen, erzeugen Interferenz, aber womit? Es ist faszinierend. Es ist kein anderes Teilchen da, also womit interferiert das fliegende Elektron?

Bitte anschnallen.. weiter gehts:
stell dir mal vor du schiesst ein elektron ab, und während es durch das eine loch des doppelspalts geht, hältst du das andere loch schnell zu. es wird keine interferenz mehr entstehen. das elektron, obwohl es bereits abgeschossen ist, verhält sich plötzlich anders!
"das einzelne elektron gehorcht auf seinem weg druch eines der löcher in der wand den statistischen gesetzen, die aber eigentlich nur für den fall zutreffen, daß das teilchen "weiß", ob das andere loch offen ist oder nicht. das ist das eigentliche rätsel, das zentrale geheimnis der quantenwelt."
(Zitat aus John Gribbin: Auf der Suche nach Schrödingers Katze. Quantenphysik und Wirklichkeit)

1. die elektronen interferieren mit teilchen die noch nicht abgeschossen sind oder erst abgeschossen werden.
2. elektronen "wissen" ob die wand zwei oder ein loch hat, obwohl sie nur durch 1 loch fliegen (denken wir)

wir können versuchen, auszuspähen, durch welches loch das elektron hindurchgeht. bei diesem experiment kommt ein merkwürdiges ergebnis zustande. stellen sie sich eine versuchsanordnung vor, die registriert, durch welches loch ein elektron geht, die es aber ungehindert zum detektorschirm durchlässt. Jetzt verhalten sich die elektronen wir normale teilchen. wir finden immer nur ein elektron an dem ein oder anderen loch. von interferenz keine spur.
(Zitat aus John Gribbin-Buch, s.o.)

die elektronen interferieren nur wenn man sie beim "durchs loch gehen" nicht anschaut - sie machen das nur wenn keiner guckt!

wieder zitat: Die Elektronen wissen nicht nur, ob beide Löcher offen sind oder nicht, sie wissen auch ob wir sie beobachten oder nicht, und stellen ihr verhalten darauf ein. wenn wir versuchen, die sich ausbreitende elektronenwelle zu beobachten, kollabiert sie zu einem eindutigen teilchen. aber wenn wir nicht hinschauen, hält sie sich ihre optionen offen. (....) bei dem einfachsten experiment mit zwei löchern kann die interferenz von wahrscheinlichkeiten so gedeutet werden, als würde das elektron, das die kanone verlässt, verschwinden, sobald es ausser sicht ist, und durch eine vielzahl von geisterelektronen ersetzt. die jeweils einen anderen weg durch zum detektorschirm nehmen. die geister interferieren miteinander. und wenn wir nachschauen, wie elektronen durch den schirm festgestellt werden, finden wir die spuren dieser interferenz auch wenn wir es jeweils nur mit EINEM "realen" Elektron zu tun haben. diese vielzahl von geisterelektronen beschreibt jedoch nur, was geschieht, wenn wir nicht hinschauen. wenn wir hinschauen, verschwinden all diese geisterelektronen außer einem, und einer von den geistern verfestigt sich zu einem realen elektron.

Also, mich macht das baff.
Das ist total faszinierend!
Wer das Buch von John Gribbin selber lesen möchte, ich habs ziemlich weit unten links in der Seitenleiste dieses Blogs verlinkt.. Die amazon-Prozente kriegt dann der freundliche Service "knallgrau" aus Austria, welcher mir kostenlos dieses Weblog sponsert. *g*

die bösen Feministinnen

Ich bin durch Apu's Forum auf so 'ne Webseite geraten, dessen Autor findet, daß der "totalitäre Feminismus" seine Bücher zensiert.
Als "unwiderlegbaren Beweis" führt er Antworten von Verlagen an, die er gebeten hat, sein Buch zu verlegen.

Zitat:
«Ich habe Ihr Buch, zumindest teilweise, gelesen und muß Ihnen mitteilen, daß ... Ihre Vorstellungen ... zwar unser Mitleid erregen, uns aber nicht zu einer Veröffentlichung ... geeignet erscheinen.» (Europa Verlag 1993)

LOOOOOOOOOOOOOOL
gröööööööööööööööööhl
*heul vor Lachen*
Also die Leut von dem Verlag müssen vor Lachen gebrüllt haben als sie ihm diese Antwort getippt haben.. Mitleid erregen.. *gacker*

Aber werden wir mal wieder ernst. Das ist ganz schlimme, böse, feministische, totalitäre, Nazi-Zensur!
Arme Männer!
Pöse Welt!

Hier die Quelle:
http://www.gabnet.com/lit/demoh4.htm

Falls das eine Fake-Seite ist, dann sagt mir das bitte wer..
*ROFL*

Freitag, 22. April 2005

Können Maschinen denken?

Ein faszinierendes Thema, und ein englischer Wissenschaftler namens Alan Turing sagte einmal: Wenn Maschinen so antworten können, daß ihre Antworten von denen eines Menschen nicht mehr unterscheidbar sind, kann man sagen: Die Maschine kann auf jeden Fall denken.

Da sagte sich Herr Loebner aus New York: "Wenn das so ist, veranstalte ich einen Wettbewerb." Computer (oder Programme auf Computern - sog. Chatbots) werden mit Menschen zusammen in einen Chatraum gepackt, und der Computer, der 3 von 10 Menschen nach 5 Minuten Chatzeit überzeugen kann, auch ein Mensch zu sein, gewinnt für seinen Programmierer 100 000 Dollar.
Dieser Test heisst "Turing-Test" und der Preis nach dem Auslobenden "Loebner-Preis"

Wer also selber einen extrem guten Chatbot programmiert hat, der Bewerbungsschluß für den Wettbewerb ist dieses Jahr am 30. Juni. Der von allen am "menschlichste" Chatbot gewinnt diesmal 3500 Dollar, auch wenn er nicht den Gesamt-Test besteht.

Auf Loebners Seite kann man Transcripte von solchen Chats sehen:
http://www.loebner.net/Prizef/loebner-prize.html

Ein Transcript was 9 Jahre alt ist spricht so:
http://loebner.net/Prizef/hutchens1996.txt
Ich stelle mit Entsetzen fest: Manche Menschen mit denen ich schon im I-net kommuniziert habe, waren "dümmer" als das Programm was deren Kommunkationsfähigkeit angeht. Ich hab schon durchgeknallte erlebt, die hast gar nicht mehr verstanden, und die ham dich nicht verstanden, das spulte nur so ab wie einfach - ausgeworfener Programmcode.. das einzige woran man merkte daß das Menschen waren, war daß Maschinen sich sicher nicht so einen Mist ausdenken könnten - nur - bei Menschen ist es des öfteren Kommunikationsunwilligkeit, bei den Maschinen - sie haben ja keinen Willen, sie sind programmiert *gg*

Übrigens, schaut euch mal die Transkripte von 2004 an. Während Mitte der 90er die Programmierer versuchten möglichst klug wirkende Programme zu schreiben, haben sie das offenbar aufgegeben. Kein Programm gibt sich als 30jähriger Student aus. Manche geben sich als 8jähriger Junge aus. Die Konversationen sind irgendwie sehr viel primitiver geworden, eher im "Kapiere-nix-SMS-Stil" - mit viel "lol" und auch einprogrammierten Rechtschreibfehlern. Kommunikationsunfähigkeit von Computern wird versucht als Kommunikationsunwilligkeit/-Schwäche von Menschen zu tarnen. Es ist scheints einfacher einen äh.. analphabetischen Teenager zu faken, und dennoch: Kein Computerprogramm schafft es wirklich.
Trotzdem meinen Respekt für die Programmierer. Soweit muß man erst mal kommen.

Dazu nen Zitat aus den "Chatterbot FAQ" von Jürgen Pirner:
(http://www.abenteuermedien.de/jabberwock/chatterbotfaq_de.html)

F: Wie intelligent oder rational soll der Chat-Roboter reagieren?
A: Machen Sie Ihren Chat-Roboter absonderlich und verrückt!
Jawohl, je unsinniger Ihr Bot reagiert, desto mehr der Anwender sind davon überzeugt, mit einem Menschen zu sprechen. Das ist ein wohlbekannter Effekt und vielfach in Experimenten demonstriert und gut dokumentiert in der Literatur um Künstliche Intelligenz: Der Bot wird als ein psychotisches Individuum wahrgenommen - und dies als ein menschliches Attribut. Deshalb werden törichte Antworten durch den Bot - oder alberne Antworten ohne irgendwelches Verhältnis zu den Argumenten des Anwenders - viel mehr akzeptiert als Versuche, passende "intelligente" Antworten zu geben.


Übrigens, in Tel Aviv gibt es einen Computer, von dem Experten jetzt schon denken daß er ein Kind im Krabbelalter sein könnte. Dieser Computer lernt Sprache, anstatt alle möglichen Sätze vorprogrammiert zu bekommen, angeblich wie ein echtes Kind (wahrscheinlich nur langsamer). Während die meisten Chattenden Computer riesige Datenbanken von Ausdrücken und Sätzen benötigen die sie beim Auftauchen anderer Sätze ausspucken sollen, läuft der "Krabbelcompi" angeblich auf normalen Heim-PC's.

Dazu Telepolis:
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/7/7035/1.html

Ich muss gestehen, ich finde es gut, daß Computer sich von uns Menschen dadurch unterscheiden, daß sie zwar super rechnen können, aber zu einem einfachen Smalltalk-Gespräch zu "doof" sind. Sprache ist doch was sehr komplexes und faszinierendes. Ich will gar nicht daß eine Maschine so denken kann wie ich, mit Worten, Bildern, und Fantasie. Von daher.. wünsche ich HAL nicht alles Gute beim Lernen..

Hier gehts zum Chat mit der Online-Version des SiegerChatbots 2003 "Jabberwock" - übrigens von einem Hamburger programmiert:
http://www.abenteuermedien.de/jabberwock/index.php
(Hm.. ich find Jabberwock ist.. halt ein Chatbot.. ich bin Banausin.. unwürdig.. *gg*)

Donnerstag, 21. April 2005

Notizzettel für mich selber

..zum Thema "Sun Bear"

http://www.hartford-hwp.com/archives/41/398.html
http://www.sonomacountyfreepress.com/features/spirg-hagan.html
URL zu lang daher abgekürzt *g*
http://www.medizinradtreffen.de/html/body_sun_bear_s_vision.html

Mittwoch, 20. April 2005

HILFE!

Heut steh ich auf, und das erste was mir mein Lebensgefährte ins Gesicht hält, ist dieses Titelblatt der Bild-Zeitung:

wirsindpapst
Bild: (c) Bild-Zeitung, abfotografiert von mir daselbst, Teil des 80-Millionen-Papstes

UAAAAAAAAHAHAHAHAAAAAAA
LOOOOOOOOOOOOOOOOOOOL
He, "wir" sind Formel-eins-Weltmeister UND dann auch noch Papst.
*wechschmeiß*

Sonntag, 17. April 2005

Save our Seeds

Gestern hab ich viel im Internet über Monsanto gelesen, das ist ein weltweiter Biotechnologiekonzern, der mit Patenten auf Leben, auf Saatgut, und mit genmanipuliertem Saatgut Kohle scheffelt, die Arbeit von indischen Kleinbauern als seine eigene ausgibt indem er sich alte indische Weizensorten als eigene Erfindung patentieren lässt, (schreibt Greenpeace), der genmanipulierte Maissorten nach Sachsen-Anhalt für Freilandversuche geliefert hat.

Monsanto glaubt, klüger als das Leben selbst zu sein, am Reißbrett Pflanzen entwerfen zu können, in Monaten das erreichen zu können, was die Evolution in sich ausbalancierenden Ökosystemen in Jahrmillionen erreichen mußte.

Die Lage ist sehr ernst. In Argentinien hat Monsanto schon fast den ganzen Saatgutmarkt umgekrempelt.
Aber sie werden nicht durchkommen!
Wir werden leben. Wir sind die Lebendigen.
Und ihr, Monsanto-Chefs, ihr wißt nicht mal, was "lebendig" ist. Ihr seid nämlich lebende Tote, ihr seid Zombies.

Wir werden unser Leben in die Hand nehmen, und wir werden eure angeblich helfende Hand, die davon ausgeht daß alle, so wie ihr, zombifiziert seien, abschlagen.

Wir überleben euch!
Und ich bin jetzt schon froh daß ich nicht in eurer Haut stecke, und nicht das verantworten muß was ihr getan habt und tut.

grain

Bild: Weizenkorn, © Distel 17. 4. 2005

http://www.saveourseeds.org

Freitag, 15. April 2005

Kurznotiz zu "Aphrodhita"

Ich hör grad die CD von Karan, "Aphrodhita" und jo.. was soll ich sagen.. finde sie genial!
http://www.troubadoura.de

Voooooooll zum wegdriften :-)

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