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Mittwoch, 3. August 2005

Neuer alter Text im Knistern...

...ich hab den Text über Matriarchate überarbeitet.
Es sind voll interessante Infos dazugekommen über die Minangkabau auf Sumatra und die Irokesen (Haudenosaunee) in N-Amerika.
hier lang zum Text

Hier bitte diskutieren *g*

lalalallü
Schubidu
War ganz schön viel Recherchiererei das Ganze *Schweiss abwisch*

Dienstag, 2. August 2005

Als "Red Shirt" starb

....voll interessant diese Online-Ausstellung:

Lakota Winter Counts



Das waren quasi Weblogs ohne Web, in dem jedes Jahr ein Eintrag gemacht wurde. Jede Gruppe Lakota hatte eine Person die als Historiker fungierte und für jedes Jahr ein charakteristisches Bild zeichnete. Nach deren Tod führte oft ein Nachkomme das Aufzeichnen weiter. Nicht unbedingt das wichtigste Ereignis des Jahres, aber eins, das der Gemeinschaft "hängengeblieben" ist und von dem ausgehend man das Jahr dann nacherzählen konnte.
Zum Beispiel war "das Jahr, in dem die Sterne fielen", weithin als solches bekannt, auch bei Nicht-Lakota. Es hat sich dabei wohl um einen Meteoritensturm im Jahr 1833 gehandelt, und anhand dieses Meteoritensturms hatte so ein Heini vom Smithsonian Institut eine Möglichkeit die Bilder der Winter Counts mit dem westlichen Kalender in Beziehung zu setzen. Diese Art die Winter zu (er)zählen ging zurück als die Historiker Lesen und Schreiben lernten, allerdings sehen viele Leute auch Kunst, Video und Ausstellungen in der Winter-Count-Tradition.

Soweit ein paar Infos von der Seite - auf jeden Fall ist es ne interessante Online-Ausstellung.

Montag, 1. August 2005

Telegramm aus dem On

Tjaaaaa, was war denn los die letzten Tage mit der Fliege?
Hier so in etwa die Ereignisse:

- Mainboard des Computers verschmort. Totalschaden. Ersatzteileinbau und Neukonfiguration in einem echt tollen Second-Hand-PC-Bastel-Geschäft in der Nachbarschaft. Internet geht wieder, andere Dinge noch nicht.
- An einer Bohrstelle für einen Brunnen einen Bohrkern aus einer Schicht schwarzen Tons entdeckt, der 30 Meter unter dem Boden Berlins liegt. Eine Handvoll Ton genommen, mit Wasser zu Schlamm verknetet, die Steine raus indem ich ihn durch ein Sieb passiert habe und daraus ein wunderschönes Göttinnenidol gemacht.
- "Die Wolfsfrau im Schafspelz" von Martina Schäfer gelesen und festgestellt daß ich dringend auch selbstkritische Sachen über Matriarchat/Femi-Spiri-Szene auf meine Homepage packen will. Sehr interessantes Buch.
- "Im Körper der Göttin" von Rachel Pollack gelesen und festgestellt, daß ich Bücher in denen weitgehend ohne Quellenangaben nur frei assoziiert wird nicht mehr so gut finde wie früher.
- "Heilkräuter und Pflanzengottheiten" von Storl angefangen zu lesen und - he, habe ich eine akute Allergie gegen freies Assoziieren? Ich fand Storl echt gut wie der letztens im Fernsehen war. Aber auch er bedient sich der "Sammeln wir mal ein paar freie Assos und erzählen wir anhand derer eine Theorie von der Geschichte von XY, wie's früher mal war". Ich kann auch nicht ernsthaft annehmen daß der Inquisition 10 Millionen Menschen zum Opfer gefallen sind. (Was er schreibt)
- Bin in Zügen gesessen. Im ICE-Radio kam "You and I Baby ain't nothing but mammals, so let's do it as they do on the discovery channel". *g*
- Beim Allthing der Nornirs Aett in einem hügeligen Land (endlich mal wieder Hügel, und nicht alles flaaaaach) gewesen und das war sehr nett und lustig. Hat Spaß gemacht!
- Nach langer Zeit mal wieder auf einem Hausplenum gewesen und war gar nicht mal so schlimm. "Lass uns drüber reden, du!"
- Unsere Plena sind kürzer als das Allthing von den NAett.
- "mit!!!" (Insiderjoke)
- Ich kam in den Genuss von schweineleckerem CousCous mit Gemüse in Harissa-Sosse.
- Ich habe mich vergeblich bemüht das vor dem Mainboard-Brand bestehende Netzwerk zwischen zwei Computern wieder so hinzubekommen wie es war.
- Ich kenne wen der sich damit auskennt.
- Der ist eine Woche im Urlaub.
- Danach bin ich eine Woche im Urlaub.
- Die Hoffnung stirbt zuletzt!
- Ich sollt mich unbedingt.. *zensiert*

Dienstag, 19. Juli 2005

Musikorakel

There is a girl in New York City
Who calls herself the human trampoline
And sometimes when I'm falling, flying
Or tumbling in turmoil I say
Whoa, so this is what she means
She means we're bouncing into Graceland

(paul simon)

Montag, 18. Juli 2005

Müdigkeit macht klug

Hier das Ergebnis eines eigentlich untauglichen Online-iq-Tests, den ich hier mit automatisch zuklappenden Augen nach einer Computernacht um 5:30 morgens Berlin Ortszeit gemacht habe: 138

Nicht daß ich das im geistig völlig wachen Zustand nochmal mache, nee nee. So im Tran und voll ermattet, da ist das überkomplizierte Denken erlahmt und das logische Denkvermögen ergo in Hochform..

Iq-Test

poh bin ich schlau wenn ich im vorm PC rumdös..

Samstag, 16. Juli 2005

Klezmer

Das Wort "Klezmer" kommt vom Aramäischen "kli" (= Gefäß, Instrument) und "zemer" (= Lied, Gesang). Es bedeutet "der Mensch wird zum Träger (Überbringer) des Liedes". Aramäisch ist die Sprache die Jesus sprach und in einigen Dörfer von Syrien wird diese Sprache noch heute gesprochen.

Heute bezeichnet Klezmer einen Musikstil und den Musiker, der diese Musik macht. Klezmer-Musik, also die Musik der osteuropäischen Juden (Aschkenasim) hatte ihre Geburtsstunde im mittelalterlichem Europa (erstmals belegt im 16. Jahrhundert), wo Gruppen von umherziehenden jüdischen Musikern (Klezmorim) von Stadt zu Stadt gewandert sind und spielten zu jüdischen Hochzeiten, Ernte- und Hoffesten, Festtagen und anderen Gelegenheiten. Die Zuschauer verlangten von den Musiker Stücke zu spielen, es gab also Musik was das Publikum verlangte. Man kann sagen, es war eine Form des Minnesangs. Die jiddische Sprache entwickelte sich aus dem Mittelhochdeutschen.

"Klezmer-Musik ist Musik, die tanzt, singt, die Freude und Trauer des Lebens zum Ausdruck bringt. Eine Musik, so fruchtbar und vielfältig wie die osteuropäische jiddische Kultur, aus der sie entstanden ist. Sie ist ein Spiegel, der den Einfluß rumänischer, ukrainischer, polnischer, russischer, ungarischer, griechischer und türkischer Sensibilität auf die jüdische Imagination wiedererkennen läßt." (Haskala).

Typische Melodieninstrumente sind die Violine, die Klarinette und das Zimbel.
Dies ist der einleitende Text auf der Homepage der Gruppe
Kroke, von denen ich eine CD geschenkt bekommen habe und wo ich in Instrumentalen Welten davonschwelge.

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