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Mittwoch, 17. Januar 2007

Eines Tages...

...kommt alles wieder..

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wie klein die Welt ist.

Bild: Schemmi - www.pixelquelle.de

Wow, die gibts noch - Guts Pie earshot

..mittlerweile 15 Jahre. Davor hießen sie noch "Flowerhouse", wir schrieben das Jahr 1994 und waren in der Køpi und erlebten ein tolles Konzert! Ich glaube es muß zwei Jahre später gewesen sein, da haben sie nochmal in Berlin gespielt, in einem besetzten Haus, in einem EG/Keller/Partyraum, der völlig überfüllt war. Die Decke war herausgenommen worden, und ich weiß noch daß ich auf einem der Deckenbalken saß, mir die Band anhörte und es mich faszinierte, wie das Kondenswasser in Strömen die alten, mit Kalkfarbe bemalten Wände herunterlief.

There is some sound:
http://www.gutspieearshot.de/mp3/mp3.html

Guts Pie Earshot liefen damals unter so einer Mischung aus Hardcore Punk und Hippiemusik, weil sie anstatt einer Gitarrenbegleitung einen Cellisten hatten und ziemlich melodiös waren. Mal rausfinden wie sich die Band heute, 10 Jahre später, so anhört!
Oh wow. Die Band besteht nur noch aus Schlagzeuger und Cellisten. Und ich hör mir grade das lied der letzten Platte mit Sängern Anneke an, vom "wait" - Album: "close to distance" - ich kenn das lied aber noch.. jo damals ham wir noch viel die Band gehört :)

Montag, 15. Januar 2007

Stefan Raab über Dieter Bohlen

"Deutschland sucht den Superstar" Casting, Ausschnitt wird gezeigt bei Stefan Raab: Dieter Bohlen lässt eine Kandidatin zu sich vortreten, begutachtet ihren Körperbau und sagt, "sieht aus wie Cutterfeld, das Package stimmt" bevor er die Kandidatin singen gehört hat.
Stefan Raabs Kommentar: ">>Das Package stimmt<<, das heißt bei Dieter Bohlen, >>die alte schlaffe Nudel hat nochmal kurz gezuckt<<"

WUAAAAAAAAAAAAAAAAHAHAHAAAAAAAAAAAAAAA
Ich liebe es!
Ja - bitte mehr unter-die-Gürtellinie-Witze bei extrem sexistischem Verhalten! Strike! *pruuuuust*

Freitag, 12. Januar 2007

Feminismus - hat sich erledigt?

...findet Karin Duve nicht. Und auch andere ziehen Bilanz.

Anke Engelke: "Ich kenne das nicht von früher, dass Mädchen Hand in Hand irgendwo sitzen, einfach weil sie sich festhalten müssen. Die ziehen auch die Schultern so ein. Das beunruhigt mich. Hab ich früher so nicht gemacht."

Aus: DIE ZEIT, 24.08.2006 Nr. 35

Dienstag, 9. Januar 2007

Männergruppen-Frauengruppen

Ich zitiere hier mal aus einem Artikel der auf Witchvox erschienen ist. Er titelt "Alternate Currents: Revisioning Polarity Or, what's a nice dyke like you doing in a polarity-based tradition like this?" und ist von Lynna Landstreet. In voller Länge hier zu finden:

Alternate Currents

Hier also das Zitat, mit Übersetzung und Anmerkungen drunter:

My experiences with Sapphire also got me thinking about several other things. One of them was the fact that, apart from our choosing a different style of working ritual, the group didn't really feel that different from Sistrum. This seemed to be a major contrast to everything I'd heard from my gay male friends about the differences between gay men's groups and the mixed-orientation-but-predominantly-het men's groups that have sprung up from time to time in the community (usually because of men trying to figure out something to do while their girlfriends were at Sistrum).

Meine Erfahrungen mit Sapphire (Anm: Eine rein lesbische Hexengruppe/Coven) brachten mich auch zum Nachdenken über mehrere andere Dinge. Eins davon war die Tatsache, daß, ausser daß wir einen anderen Angang an Ritualarbeit praktizierten, unsere Gruppe sich gefühlsmässig nicht wirklich von Sistrum (Anm: eine hauptsächlich heterosexuelle Frauengruppe) unterschied.
Das schien bedeutend anders zu sein zu dem, was ich von schwulen Freunden gehört hatte, die mir von den Unterschieden zwischen Gruppen (Anm: Coven) schwuler Männer und den Männergruppen, die mehrheitlich aus Heteros bestanden, erzählten. Letztere sprossen von Zeit zu Zeit aus der Heidenszene. (Normalerweise deshalb, weil die Männer versuchten, einen Zeitvertreib zu finden während ihre Freundinnen bei Sistrum waren)

Also, in Kürze: Eine Gruppe Frauen/Hexen fühlt sich ähnlich an, ob sie nun aus Lesben oder Heteras besteht.
Eine Männergruppe fühlt sich sehr anders an, wenn alle Männer darin schwul sind, als wenn das nicht so ist.
Ich würde ja hinzufügen, daß die heterosexuellen Männer die ich kenne, magischen Männergruppen überhaupt nichts abgewinnen können.
Aber sehr viele Frauen die ich kenne, können magischen Frauengruppen etwas abgewinnen.

Mir sagt das was.. daß den Heteromännern irgendwie etwas zu fehlen scheint.. etwas, was man aber braucht, wenn man so einen Kreis als Gewinn erleben möchte.

Samstag, 6. Januar 2007

Schamanisieren vs Schulmedizin

Schamanisieren versus Schulmedizin 2 - Antwort auf Schamanca

Schamanca hat in diesem Blogeintrag etwas wichtiges angesprochen was mich grad genauso betrifft.

Gefragt wurde, wieso man sich als schamanisch arbeitende in die Arme der Schulmedizin begibt.

Schamanca, du schriebst: "nächste frage: was ist krankheit?
für mich: ein zustand, der das nicht in balance sein anzeigt. woher kommt die nicht-balance? nicht auf sich selbst und die ratschläge der geister hören. ja, das habe ich getan."

Für mich würde ich das nicht mal so sagen. Krankheit ist für mich die Krise vor der Verwandlung und während der Verwandlung. Sie ist in diesem Sinne nicht "verschuldet" oder "hätte ich mal gehört auf.." sondern die fehlende Balance entsteht manchmal einfach, wenn Veränderung ansteht und die alte Form nicht mehr passt, und dann alles eben nimmer harmoniert. Und das ist unvermeidbar.

Zitat: "warum ich zu einigen schulmediziner vertrauen habe: sie sind ehrlich, sie machen mir weder falsche versprechen der heilung, noch spielen sie sich als halbgötter in weiß auf. sie machen mich nicht von sich abhängig. sie sind sehr gute diagnostiker auf ihrem gebiet und in ihrer art öffnen sie mir auch mal die augen. schamanisieren ist kein allheimlittel und wer diesem irrglauben erliegt, sollte mal sein weltbild auf allmachtsgedanken und sendungsbewußtsein hin überdenken."

Das unterschreibe ich genau so. Wenn ich auf einer schamanischen Reise einen schwarzen Wurm in meinem Knie sehe, dann kann das dies oder jenes sein, und es kann auch eine Aufforderung sein zu gucken, was der schwarze Wurm auf einem schulmedizinischen Meßgerät zu bedeuten hat. Ich bin gerade haarscharf an einer Revisions-Operation (Also so mit Aufschneiden und Vollnarkose und allem) vorbeigekommen, und ich könnte wetten, ohne schamanisch-magische Behandlung wäre das bis jetzt nicht so glimpflich abgelaufen. Ich hatte eine Kniegelenksinfektion mit Staphylokokken (zum glück kein MRSA), damit ist überhaupt nicht zu spaßen, und magische Extraktionen und stationäre Überwachung gingen da Hand in Hand. Ich hatte das Glück daß in der von mir ausgesuchten Klinik ein Oberarzt war der das Risiko einging, erstmal ohne OP konservativ zu behandeln.

Und ich möchte die Person sehen, die riskiert, einen Gelenkschaden durch eine chronische bakterielle Entzündung bekommen, nur weil sie meint, daß das mit bissel Wallewalleritual alles getan ist - ich persönlich sehe das lieber ergänzt durch knallharte Meßwerte schwarz auf weiß, die zeigen, ob die Wallewallerituale erfolgreich waren.

Sicher gibt es Mediziner, die sagen "Ok, Infektion im Gelenk, Indikation für eine OP, wird operiert und fertig" und selbst das wäre auch in Ordnung gewesen. Denn eine Gelenksinfektion kann ein Gelenk innerhalb einer Woche zerstören. Das ist überhaupt kein Spaß!

Es gibt Momente, da kann man nur froh und dankbar sein daß es die Schulmedizin überhaupt gibt. Und wenn der eigene Schamanismus nicht wirksam genug ist, um Ergebnisse zu bringen, die auch den Schulmediziner überzeugen, was ist er denn dann wert?

Mir hat die alternative Medizin/schamanisches Arbeiten folgendes gebracht:

- Die Krankheit hat sich in der Anderswelt schon gezeigt bevor sie real überhaupt vorhanden war. Dadurch konnte man früher reagieren weil eine gewisse Vorwarnung da war.
- Der Körper fuhr die Immunreaktion schon hoch bevor Ärzte in der Lage waren, den Infektionsherd als solchen zu erkennen. Es fehlten die Symptome einer Entzündung. Allerdings konnten sie zum Glück mikrobiologisch und am Blutbild erkennen was passierte.
- schamanische Operationen wirken, das konnte man an den Laborwerten und am Ultraschall und am Körper selbst sehen und messen.

Mir hat die Schulmedizin gebracht:
- Die Krankheit konnte einwandfrei diagnostiziert werden und es konnte mit Sicherheit festgestellt werden daß und wie etwas behandelt werden muss.
- Unterstützung des Körpers beim Heilen/der Abwehr durch Medikamente
- Gute Untersuchungsmethoden durch Fachleute, Kontrolle des Heilungsverlaufes.

Ich muß das wiederholen: Schamanismus, der vorgibt zu heilen ohne daß sich was auf der Skala eines schulmedizinischen Meßgerätes ändert, was ist der wert? (Natürlich bezogen auf Krankheiten wo das mit der Messerei auch wichtig ist.) Und wenn es mit dem Schamanismus nicht klappt dann laß ich mich lieber schulmedizinisch behandeln als überhaupt nicht.

Man kann und soll sich selber helfen. Auch und grade während man sich helfen lässt von ÄrztInnen. Aber es ist schlicht himmelschreiende Dummheit, wenn man sich Möglichkeiten der Medizin versagt, die man zur Verfügung hätte, einfach weil irgendjemand mal gesagt hat, "du sollst als spiritueller Mensch nicht zu Weißkitteln gehen". Das ist mir jetzt - auch nach vielen Gesprächen mit Freundinnen - klarer als jemals davor.

Sonntag, 31. Dezember 2006

Morakel für 07

Angeregt von Lucia hab ich auch mal orakelt:

They have no borders no boundaries They echo and they swell

Klingt nach Ausdehnung und Weite und Musik. Hmmmm. :-)

Wurzelwutzen-Orakel:



Im Winde wispern
die Blätter
der Linde sanft.

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