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Dienstag, 12. August 2008

BTAF 25: Erkundung

Mir fällts immer leichter, verwundert zu sein und mich von Eindrücken überfluten zu lassen, wenn ich durch irgendetwas den "gewohnten Bereich" verlasse. Auch wenn "Best things are free" so eine Geschichte für Aufmerksamkeit für den normalen Alltag darstellt, ist es doch bissel mehr als das.
Mir fiel ein Stück Text ein aus Paul Simon's Lied "You can call me Al":

A man walks down the street, it's a street of a strange world, maybe it's the third world, maybe it's his first time around. Doesn't speak the language, holds no currency, he is a foreign man, he is sourrounded by the sound, the sound...
(...) he looks around, around, he sees angels in the architecture, spinning in infinity..

Ich bin gestern auf dem Rückweg durch eine fremde Strasse gefahren, die Leute waren alle wie aus einer anderen Welt. An einer Ecke standen 5 Punks mit Instrumenten in einem Kreis, und einer spielte ein Akkordeon. Ich hielt an einem Getränkeladen und kaufte eine Limo, deren Namen auf dem Etikett ich nicht lesen konnte, darauf stand noch: "legendary taste".
Es war dann auch ein seltsames Geschmackserlebnis, man konnte den Geschmack nichts bekanntem zuordnen.
Der Autoverkehr war dicht und mein vollbeladenes Rad glitt durch die Kolonnen wie durch Wasser. Manchmal frag ich mich ob ich zu naiv fahre oder ob ich zu intuitiv fahre, ob das gefährlich ist.
Andere Wege als die gewohnten fahren ist zwischendurch einfach schön!

Sonntag, 10. August 2008

Best things 24: Oh my gods!

Ich lieeeeebe diesen comic!

Hier ein besonders netter aus der Anfangszeit über "Christusbewusstsein" und LuL-Esos:

Oh my Gods! Comic Strip

BTAF 23: Laugh about your beliefs

Wie Nightingale letztens mal anmerkte, ist Göttinnenreligion, auch als Pandea bekannt, ab und zu echt.... *haha*
Wieso hat die Göttin eigentlich keine Beine und sieht so komisch aus von unten? Rachel Pollack, unser aller Pandea-"Im Körper der Göttin"-Autorin und Weise, hat mal vermutet, daß das deshalb ist, damit man sich die Göttinnenfigurinen besser in die Vagina einführen kann, in einem wahrscheinlich rituellen Rahmen.
*prust*

Ich muß ja sagen, also ich habe auch schon ziemlich öh... ja, pathetisch-kitschig-lächerliche Dinge in meinen seit Internet-Zeiten leider nicht mehr gepflegten Leitz-Ordner der Schatten geschrieben... der Knüller war ein Gedicht aus "Legende und Wirklichkeit der Hexen" von Gerald Gardner, das den Scheiterhaufen irgendwie als mystisch-verzückendes Erlebnis wiedergab... oje oje. Was hab ich mir dabei eigentlich gedacht?

Und ich muß ja auch gestehen, daß wenn ich so einige Chants inbrünstig mitsinge oder aufgenommen habe, dann auch nur, wenn ich mich nicht allzusehr auf den Text konzentriere, weil da frag ich mich schon ob das eigentlich "distelig" ist oder ob das äh.... hm... also "The river is flowing" z.b. - ich will doch gar nicht zurück ins Meer, jedenfalls doch nicht JETZT.

Oder der ganze MZB (Marion Zimmer Bradley) - Ballast, den frau so unbewusst oder noch bewusst so mit sich rumschleppt, auch nach Jaaaaaaahren noch... *muahaha*

Ich glaube, mein "Coming out" als Hexe/Heidin ist deshalb so schrecklich schleppend, weil ich gar nicht sicher bin, ob ich das überhaupt selbst ernst nehmen kann. Und das ist eigentlich gar nicht mal so schlecht, weil ich bin zugegeben pathosanfällig und wäre da nicht das "was würden die Leute sagen" würds mir vll. schwerer fallen, auf dem Boden zu bleiben. Aber so bin ich doch ganz bodenständig denk ich mal, und ich finde es ist einfach unbezahlbar, dieses Gefühl bei einem Ritual, so manchmal - daß man sich sagt: "Hä, was mach ich hier eigentlich fürn Quatsch?" und lachen muss.
Das möcht ich auch in 10 Jahren noch ab und zu haben. Nicht immer, aber ab und zu!

Samstag, 9. August 2008

Schon wieder eine Übersprungshandlung

vorhang2

Heute hab ich mich entstresst, indem ich ne Gardinenstange im Bad angeschraubt habe, und danach erst den dazugehörigen Vorhang genäht. Esme, du erkennst bestimmt einen deiner Stoffe wieder ;-)

Ich finde das Ganze sehr gelungen, und es hat gar nicht mal so lange gedauert. Fleissig war ich allerdings auch, und habe Papierkram für die Prüfung erledigt. (Das nur, um mein Gewissen öffentlich zu beruhigen. Ich bin ehrlich wirklich total am A... äh, also ich.... nunja, gut. Nähen ist therapeutisch wertvoll und muss unbedingt sein, oder? Oder??)

Achso, die Blumendinger im oberen Bereich sind sogenannte "Happiness-Bubbles" oder zu deutsch: "Glücksgefühl-Blasen".

Und noch eins, weils so schön ist.

vorhang1

Freitag, 8. August 2008

BTAF 22: Der herzhafte Ablacher dieses Abends

..ich gucke so meine alten Bookmarks durch, und lande bei sacred-texts.com auf der BoS-Seite.
Da klick ich mal so aus fun den 1. Link an:
The Laws by J. Random Folksinger.

WUAAAAAAAAAAAAAHAHAHAHA!!!!!!!!!

*Lachtränchen abwisch*

Die grösste Tugend einer Hohepriesterin ist es also, daß sie schnallt, daß man die Göttin nur als frische knackige Sexnudel verkörpern kann, und daher freudig und einsichtig ihren Posten einer jüngeren gibt, wenn der Covenrat findet, daß ihre Brüste zu weit runterhängen (äh, wenn sie zu alt geworden ist). Dafür wird sie belohnt, indem sie im nächsten Leben zu einer noch grösseren Hohepriesterin wird! Jawoll!

Aber das beste ist das:
"If anyone breaks these laws, even under torture, may the Curse of the God and the Goddess be upon them, so that they may not be reborn upon the Earth (but shall live forever in the Hell of the Christians).

Neeeeeeeeeeeein! Wie geil! Wer das Gesetz bricht, der kommt in die Hölle der Christen!! *looooooooool* Na, zum Glück hat sich das Christentum verbreitet, weil wo täten die Hexen sonst ihre Abtrünnigen hin, sie hätten ja nicht mal eine Christenhölle dafür gehabt.

Außerdem gibts massig Tips wie man mit Folterknechten umgeht und was man macht, wenn einem der Scheiterhaufen blüht.

Hm, also das ist bestimmt voll 80er Jahre, das hat voll Ähnlichkeiten mit dem kitschigen Pathos von "Flash Gordon" und Ähnlichem - wobei, war Flash Gordon noch 70er?
Naja, jedenfalls war das der Lacher meines heutigen Abends. *prust*

Und das Nette dran: Danach habe ich noch die Webseite des Autors J. Random Folksinger angeklickt, und fand einen knuffigen Frührentner, der sich für Obdachlose, Antipsychiatrie und in seiner lokalen "Kindness Campaign" einsetzt, Hindu und Liedermacher geworden ist und mir zuruft: "if you cannot laugh at your beliefs, you are taking things too seriously."
Alles in allem zum Lacher des Abends noch eine symphatische Erscheinung, also - vielen Dank an Moss Bliss aka J. Random Folksinger!

Donnerstag, 7. August 2008

Desserts

dessert2

Heute wars sogar noch besser, wenngleich das Quark-Kokos-Zeug total flüssig wird sobald es mit dem mit Zucker aufgeschlagenen Eigelb in Kontakt kommt. Dann Gelatine rein, dann wirds richtig übel flüssig, das Ganze etwas kühlen und wenn es leicht glibbert die Sahne rein, und dann nochmal kurz kühlen, sonst kriegt man es gar nicht verarbeitet, weils zu flüssig ist. Aber dafür lecker.
Wenn ich nur wüsst, wie man diese Verflüssigung abstellen kann. Das ist unbequem!

Pfirsich-Kokos-Dessert:

1 Ei + 4 Eigelbe mit 135 g Zucker auf 80 Grad unter Schlagen mit dem Schneebesen erhitzen (Pasteurisieren) und dann auf eine Schüssel Eiswasser stellen und weiterschlagen bis es abgekühlt ist.

250 g Quark und 100 g Kokosmilch/creme und ein paar Kokosflocken verrühren. Alles mit der Eiermasse verrühren. (Das wird komischerweise dann flüssig, obwohl beides vorher fest war).

8 Blatt Gelatine (grosse Blätter) oder evtl. mehr kleine Blätter, die in kaltem Wasser gequollen sind ausdrücken und erwärmen bis es flüssig ist.
Gelatine in die Pampe reinrühren.

500 g geschlagene Sahne unterziehen. Das wird ebenfalls jetzt noch recht flüssig sein, wenn auch nicht mehr SO flüssig. Alles in den Kühlschrank bis die Gelatine anfängt, anzuziehen. Aber bloss nicht länger. Das soll noch nicht fest sein.

Dann alles mit einem Spritzbeutel in gefettete und mit Puderzucker bestäubte Dessertringe reinfüllen, die auf einem mit Backpapier belegten Blech stehen. Alles im Kühlschrank oder Froster fest werden lassen.
Mit den selben Ringen aus einem 1cm hohen hellen Bisquitrouladenboden so viele Kreise ausstechen wie Desserts da sind. (Bei meinen Ringen reicht es für ca. 10-11 St. aber das hängt von der Ringgrösse ab.)

Die Bisquitkreise mit Zuckersirup (1:1 Zucker und Wasser aufgekocht) bepinseln, und die fest gewordene Masse samt Ring auf den Bisquitkreis stellen. Dann den Bisquit benutzen um alles aus dem Ring rauszudrücken und wieder alles kühl stellen.

Jetzt werden 400 ml gelber Saft (Pfirsich, Mango, O-Saft) mit 10 Blatt im Saft eingeweichter Gelatine und 1 Hand voll Zucker erwärmt bis alles geschmolzen ist, und auf ein Blech geschüttet, das vorher gefettet wurde. Pfirsichschnitze in der Flüssigkeit wenden und liegen lassen. Dann alles im Kühlschrank fest werden lassen. Das Blech muss absolut gerade stehen, sonst wird das Gelee unterschiedlich dick.

Aus dem Gelee Kreise ausstechen und oben auf die Desserts legen, Kokosflocken drauf + fertig.

Best things are free - 15: Unter einem Baum sitzen

Ich habe heute, auch wenn ich eigentlich spät dran war, an diesem 33°C-Tag unter einer riesigen Platane oder einem Platanenahorn oder wie auch immer... also, ich habe mich unter einen großen Baum gesetzt.
Der Kreis, den sein Schatten zur Mittagszeit geworfen hat, das mögen bestimmt 30 Meter gewesen sein, die man gehen muss, um von einer Seite zur anderen zu kommen. Das war ein magischer Kreis und ich kann mir nichts tolleres vorstellen, als eine kleine Pause machen unter einem so großen starken Baum.
Da legst di nieda! (nur aufpassen daß man sich nicht in oder neben Hundescheisse legt).

pause

Juhu, geklappt!

...gestern hats echt gut geklappt, mein Übungstag:

desserts

Ich hatte ja eine kurze Nachhilfe was Sahne + Hochsommer angeht. Dann hab ich gemerkt, daß die Rezepte, die ich mir ausgedacht habe, wirklich superoberlecker sind, und drittens habe ich, obwohl die zwei Fonds bzw. Joghurt/Quark-Mischungen recht flüssig wurden, das noch irgendwie hingekriegt. Da muss dann halt die Gelatine rein und dann muss das in den Kühlschrank, und die Sahne erst unterheben wenn die Gelatine grad anfängt anzuziehen. Dann klappts trotzdem.

Mittwoch, 6. August 2008

BTAF 21: Dampf ablassen

Nachdem ich eben bei Anashee gelesen habe, daß sie so ein Programm machen will, "21 Tage ohne Jammern" und ich heute echt wieder Grund zum jammern habe, muss ich sagen, was richtig klasse ist:
Fluchen, abkotzen, schimpfen und 100 Mal "Scheisse" sagen. Weinen, heulen, rausspülen, das ist alles super.
Weil alles was auf die Art und Weise rausgeht, geht nicht auf irgendein Organ und verursacht dort psychosomatische Störungen.
*hähä*

Und nä, also nichts schlimmes. Nur mal wieder ein Debakel beim Üben für meine Prüfungen. Ich bin aber für morgen sehr frohen Mutes. Privatunterricht von einem Bäcker- und Konditormeister! :-)
Auf daß es sich bessern möge. Es wird Zeit. höchste Zeit.

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