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Montag, 23. Februar 2009

Letzte Woche..

...würde ich ja eher vergessen.
Ausser Spesen nix gewesen, bzw. Nerven gekostet hatte diese vergangene Woche. Es sind tolle Bilder bei jenem Schneespaziergang entstanden, aber die mag ich nicht für das Project 52 (ein Foto die Woche) verwenden um sie respräsentativ für die ganze Woche stehen zu lassen... hm... oder vielleicht doch, vielleicht lohnt es sich auch echt nicht, sich später an Stress und Nerv zu erinnern, während man sich eigentlich fragt: Hm, wann war noch gleich der tolle Schneespaziergang gewesen?

Dienstag, 17. Februar 2009

Schneespaziergang

Wow, ist das heute schön draussen! Und die Bäume und ihre verschneiten Zweige, das sieht ja irre aus!

schneebaum2

schneebaum

ichschneespazieren

Dabei habe ich den einen Vinnland-Socken aus der Araucania-Wolle fotografiert:

vinnland in the snow

Sonntag, 15. Februar 2009

Mojo Sock'n fertig!

mojoliegend

so sieht das alles noch etwas komisch aus. Aber genau wegen dem komischen Aussehen war es sehr lustig, diese Socken zu stricken! Langeweile kommt trotz unklimplizierter Stricktechnik nicht auf. Diese Socken sind nach dem Link den Perdita mal hiergelassen hat, auf einer Rundnadel gestrickt. Dabei habe ich mich endlos geärgert mit einer 2 mm Metallnadel von Prym, bis ich in meinem Lieblingsladen (Fadeninsel in Berlin-XBerg) echt 2mm Rundnadeln in buntem Holz von Knit Picks bekam. Die war nicht mal teurer wie die Metallnadel und der Übergang vom Seil zur Nadel ist wunderbar glatt und fürs "Magic Loop" sehr geeignet.

mojofertig

In den letzten Tagen habe ich mich auch zurückgehalten mit Wollkaufrausch. Bei mir ist das immer so arg, wenn ich ein neues Hobby habe, dann bringt es mir immer total Freude, mich mit schönen Möglichkeiten, das Hobby auszuüben, zu überhäufen. Hier: Wolle einkaufen. Das kann so eine Eigendynamik erhalten. Diese lässt sich zum Glück aber durchbrechenn, indem man sich einfach am Riemen reisst, dann dauert es 1-2 Wochen und auf einmal ist das Verlangen weg oder nur noch in einem gut zu kontrollierenden Normalmass vorhanden - das ist schon leicht krank, ne? Klingt auf jeden Fall so.

mojomohair
Die schönen Mojos angezogenerweise

Nu ist es ja so dass viele einen StaBLE haben, das heisst "Stash Beyond Life Expectancy" oder zu deutsch: Einen Vorrat der über die Lebenserwartung hinausreicht, also genauer gesagt, man kanns sowieso sein Lebtag nicht verarbeiten. Ich habe ziemlich viel Stoff, aber wenn ich mich ranhalte, kann ich das alles verarbeiten *g* und was die Wolle angeht, also da stricken so irre lahm ist, und die Kaufgeschwindigkeit von bunter Wolle in gar keiner Relation zur Geschwindigkeit des Wollverbrauchs steht, muss ich mich hier klar von Anfang an kritisch fragen, ob und wieviel ich mit kaufe und vor allem: für welches Projekt.
Weiter kommt dazu, dass saubere Baumwollstoffe quasi unkaputtbar sind, während Wollvorräte für Motten und anderes anfällig sind. Deshalb gibt es auch eine Grenze dessen, was ich an wollener Kleidung besitzen möchte.
Ich habe nämlich schon vor, mich um die Wollsachen zu kümmern und sie vor Schaden zu bewahren. Meine Mutter hat mir (ohne mein Wissen, sie ist einfach lieb und will mir ab und an ne Freude machen) einen "Feen-Poncho" gekauft. Aus 100% Wolle. Dem Erzählen nach ist es eine Art Lace-Umhängetuch. Sie will mir aber noch ein Bild schicken von sich und (nun) ihrem Tuch. Es ist nämlich so dass ich sie angefleht hatte, den Feen-Poncho selbst zu behalten, weil ich mir ne Art Umhängetuch oder Poncho selbst noch stricken will und ich mich dann um 2 Ponchos kümmern muss, dass sie keinen Schaden nehmen - und das ist mir für selbstgestrickte Sachen oder Erbstücke nicht zu schade, aber Neuanschaffungen gehen einfach dann nicht. Das wird mir dann zu viel.

Da ihr der Poncho aber auch sehr gut gefällt und ich mein Anliegen auch ehrlich und nett rüberbringen konnte, war sie gar nicht sauer und freut sich nun selbst über das Teil. Ich bin gespannt auf das Foto, wie ihr das so steht, das Tuch.

Freitag, 13. Februar 2009

Pfostenhaube

polewarmer

Auch eine Art, mein aktuelles "Work in Progress" Projekt "Mojo-Socken" zu fotografieren.

Project 52: verliebte Zahnbürsten

zahnbuersten

Das Foto dieser Woche für das Project 52.
Diese Woche schickte meine Zahnärztin fürs erste nach Hause. Wenn alles gut geht und mein Zahn nicht wieder schlimmer wird, bin ich dann im Herbst wieder dort zur normalen Kontrolluntersuchung. Mein Zahnkrimi vom letzten Herbst ist leider noch nicht ganz abgeschlossen, da leider immer noch die volle Empfindlichkeit vorhanden ist und nachdem sich einiges besserte, stagnierte die Heilung dann bei so einem "man kann fast wieder damit was kauen, aber halt nur fast"-Zustand. Alles was ich damit kauen kann wird auch gekaut, damit der Zahn nicht völlig aus der Übung kommt. Die Zahnärztin meinte dass bei einem derart tiefen Schaden wie bei dem Zahn das wirklich so lange dauern kann dass sich das von selbst erholt, und hat damit meinen Selbstheilungskräften ein weiteres Mal die Sache übergeben. Das find ich ja nicht mal das Schlechteste. Also bin ich wieder dran *ächz*

Ausserdem war ich ja zur Zahnreinigung und zur Putzberatung, und habe mir jetzt eine "Dentalstation" (Insiderbegriff hier im Haushalt) gekauft, mit elektrischer Bürste und Munddusche. Ich habe mir vorgenommen, dieses Jahr den Wendepunkt zu überschreiten, also dass meine Zähne jetzt nicht mehr kaputter werden, sondern dass ich den Verfall wirklich erheblich verlangsamt und dann gestoppt bekomme.

Ein Gutes hat der dauerzickende Zahn: er macht mich wenigstens täglich auf meine Zähne aufmerksam und wenn ich es so nicht lerne, wirklich meine Mundhygiene, die momentan absolut zufriedenstellend ist, zur guten Gewohnheit zu machen, dann wüsste ich nicht, wie. Damit hat der Zahn immerhin erreicht, was durch jahrelange gute Vorsätze nicht möglich war. Und bei der Zahnreinigung wurde ja geguckt wie meine Zähne so gepflegt sind, und das - bekam ich bescheinigt - ist im Moment absolut gut.

Links auf dem Foto übrigens die "Neue", eine Oral B Professional Care, und rechts die "Alte", eine Philips sensiflex. Die philips ist nicht schlecht, allerdings ist es schwierig, dafür Bürstenköpfe zu bekommen. Ich habe sie mal bei Plus im Nonfoodbereich gekauft, und es gibt hier in der Nachbarschaft keinen Laden, der die Zubehörteile für diese Zahnbürste führt. Die mitgelieferten sind jetzt leider alle. Oral B dagegen führen hier sämtliche Läden die elektrische Zahnbürstenteile verkaufen. Vielleicht bekomme ich die Köpfe für die Philips auch mal online, allerdings ist die Bürste nun auch schon einige Jahre alt und ich kann das online schlecht beurteilen, ob die Köpfe passen werden.

Dienstag, 10. Februar 2009

Beneidenswert???

Angeregt durch keinen speziellen Kommentar, aber so die Gesamtrichtung, in die der ein oder andere Kommentar in letzter Zeit tendierte:

Ich bin kein "Universalgenie", sondern ein Mensch.

Mir ist klar, daß es nur gut gemeint ist, dass viele meinen, ich fühle mich irgendwie geschmeichelt wenn es heisst:
Ich beneide dich
beneidenswert
wehe, du weisst das nicht zu schätzen wie du immer gleich alles kannst
du Universalgenie..
viele wären sicher froh drum wenn sie in meiner Situation wären, in einer Situation wo ein paar Leute von einem meinen, man könnte alles sogleich, man kriegt alles so gut und so schnell hin, und man wäre ein Genie. Wieso bin ich denn so undankbar dafür?
Vielleicht bin ich so "undankbar", weil es einfach nicht der Wahrheit entspricht, mir fällt nämlich nicht alles einfach so in den Schoss.
Ich kann auch nicht alles "gleich".
Mit dem entsprechenden Elan und wenn einen etwas wirklich packt, beschäftigt man sich fast 24 Stunden am Tag mit nichts anderem! Und man arbeitet enstprechend hart daran! Entsprechend schnell entwickelt man Fertigkeiten und Kenntnisse. Das ist dann bei jedem Menschen so! Unter den Umständen ist es kein Zeichen von Genialität, wenn man schnell Fortschritte macht. Das ist schlicht Normalität. Beispielsweise kenne ich eine Strickerin, die etwa zur gleichen Zeit, als ich mit Patchwork anfing, mit Stricken anfing, und von Anfang an schwierige, reizvolle Sachen strickt. Sachen die manch andere ihr Leben lang nicht anfängt.

Als ich mit Patchwork anfing, war es gleich ein grosser Quilt als Erstlingswerk.
Jeden Tag habe ich gelesen, genäht, und gelernt. Es gibt viele Patchworkerinnen die sich das am Anfang nicht zutrauen. Das ist imho Quatsch, weil ob man viele oder wenige Patchworkteile zusammennäht, und die Gesamtfläche der Arbeit dann gross oder klein wird, ist von der Schwierigkeit her völlig egal. Aber zurück zum Punkt. Viele trauen sich das nicht sofort zu und fangen mit kleinen dingen wie Topflappen an. Gut, okay. Ist aber kein Grund z.b. jemanden wie mich zu bewundern oder anzunehmen ich hätte dafür irgendein Talent. Das war kein Talent. Das war Arbeit. Zwar hat diese Arbeit Spass gemacht, aber es war erarbeitet.

Talent hab ich z.b. für Farbkombinationen oder Bildkomposition, das hab ich mir - jedenfalls nicht das ich wüsste - nie erarbeitet. Das war einfach so da. Wie eben jede/r so für irgendwas ein Talent hat. Ein Talent ist meistens auch keine Sache, die man direkt so verwenden kann. Also z.b. ein Gefühl für Farbe zu haben alleine, das bringt einem nicht viel. Man muss auch was mit Farben machen, z.b. Webdesign oder FriseurIn oder MalerIn oder so, das wiederum muss man lernen. Ich kenne niemanden der z.b. auf die Welt kam und spontan 10 Sprachen sprechen konnte, aber viele, die ein Talent für Sprache haben. Das bringt einem nur nix, wenn man keine Sprachen lernt und regelmässig spricht. Und das ist was? Ja richtig, Arbeit!

Ich bin z.b. sicher auch nicht zu blöde für Linuxkram - ich bringe schlicht nicht die Motivation auf und das Interesse an Betriebssystemen bringe ich auch nicht mit, so dass das Erarbeiten von solchen Dingen für mich nur Quälerei wäre.

Ich hoffe, ich hab hier jetzt mal mit dem Gerücht aufgeräumt, dass ich immer sofort alles perfekt kann. Das ist 'ne Ente. Also gar kein Grund mich für Dinge zu beneiden, die gar nicht vorhanden sind.

PS: Dieser Beitrag ruht in meinem Blog offline seit Mitte Januar (2009-01-21 16:55), ich habe ihn nicht veröffentlicht, weil ich dachte, die Leut gewöhnen sich an die Strickerei hier... aber da das doch noch aktuell ist wird das nun doch mal veröffentlicht.

Montag, 9. Februar 2009

Vinlandsocken

vinnland

Verstrickt sieht die Wolle nicht so gut aus wie im strang, was aber irgendwo klar war. Ich finde sie trotzdem noch immer sehr schön. Und stricke Vinland-Socken nach folgender Anleitung:
the Anticraft, Beltane 2007

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