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Freitag, 5. März 2010

Inseln im Chaos

Im Moment habe ich wieder die volle Arbeitsdeliriums-Woche. Nicht, dass ich besonders viel arbeiten würde, ich bin nur viel Arbeit nicht gewohnt, oder anders ausgedrückt: Mein Lebensstil lässt es eigentlich nicht zu, dass mein Job mehr als 60% meiner Zeit in Anspruch nimmt. Mein Lebensstil funktioniert erst dann, wenn der Job weniger als 50% der Zeit in Anspruch nimmt. Heute war ein quasi-freier Tag, quasi-frei deshalb, weil ich nur den heutigen Tag die Zeit hatte, ein paar ansonsten liegen gebliebene Dinge zu tun. Und es blieb auch Zeit, ein paar lebenswichtige, aber scheinbar völlig periphere Dinge zu tun. Zum Beispiel das Aufräumen des Küchenfensterbretts:

zenfensterbrett

Mein Fensterbrett als Oase...

Zum anderen: Kochen. Ich habe einen Pastinaken-Süsskartoffel-Auflauf gemacht, der mit Rübensirup, etwas Ei und Mehl Konsistenz erhält. Süsskartoffeln und Pastinaken haben eh eine Tendenz zur natürlichen Süsse, und das hat mit dem Sirup sehr harmoniert. Das Rezept ist aus diesem Kochbuch.

pastinake suesskartoffel

Und last not least, habe ich endlich Wolle gefärbt. Ich wollte schon so lange Wolle färben, und zwar schwebt mir ein Weinrot-Lila-schwarz-Olivgrün vor, und es wurde sogar fast so, wie ich das wollte. Ich bin mit der Farbe sehr, sehr zufrieden.
Ich habe das Pulver grammgenau abgewogen, und nun warten noch 11 Stränge Wolle, die ich von Muttern geschenkt bekam, noch aufs Färben, daraus will ich einen dünnen Pulli stricken. Und die sollen genau so Aubergine-Lila-Braunrot-Schwarz-Grün werden.

wollfarbe

Schade, dass der freie Tag jetzt schon bald zu Ende ist. Und nein, ich habe jetzt die kommenden 2 Tage kein Wochenende wie die meisten Menschen, nur falls jemand meint, mich mit der Aussicht darauf trösten zu wollen. Und ausserdem mag ich ja meine Arbeit. Ich mag nur meine Freizeit auch sehr gern *gg*

Sonntag, 28. Februar 2010

Death by sugar

Ich habe heute die Karamelltörtchen der Nomadin gemacht. (Und ich habe einen neuen Herd, juhu!!)
Den Mürbteig hab ich mit Dinkel-Vollkorn gemacht. Der braune Zucker war mir dafür eigentlich zu grob, aber ok.
Die Karamellmasse hat wunderbar geklappt, es wurde schön streichfähig, und so fest, dass es sich später gut mit Schoko überziehen liess, aber noch weich genug, um auf der Zunge zu zergehen.

karamell

Danach kam noch Schokolade drauf, ich hatte noch Vollmilch-Kuvertüre da..
Was bei Vollmilchkuvertüre oder weisser Schokolade interessant ist, ist, dass sie auf keinen Fall zu warm werden darf. Das gibt sonst Klumpen. Also man sollte die nicht komplett im Wasserbad schmelzen, sondern immer wieder rausnehmen und einfach länger warten, dass sie schmilzt, Ein Drittel der Schokolade kleinhacken und danach in die geschmolzene Schokolade geben und so lange rühren, bis die gehackte Schokolade sich in der geschmolzenen Schokolade aufgelöst hat. Das kühlt die geschmolzene Schokolade etwas ab, so dass sie nach dem Überziehen schnell erstarrt.

karamell2

Ich hatte beim Machen der Törtchen ab und zu schon was genascht, und dann habe ich ein Stück probiert.. äh.. ja.. Ich und Lucia, die wie versprochen beim Verkosten half, schafften jeweils nur ein Stück. Danach dachte ich so bei mir: Ich esse nie mehr im Leben was Süsses. Boah.
Mann!!! Die Teile sind vielleicht süß! Baklava ist ein Dreck dagegen!!
Ich muss auch leider sagen, dass ich vor lauter Süsse, und vielleicht weil ich vom Herstellen schon zu lange mit Süsskram zu tun hatte, das Aroma entweder nicht mehr richtig wahrgenommen habe, oder sie hatten relativ wenig Aroma.
Vll. hätte man das Karamellzeug auch länger kochen können. Konsistenzmässig wars eigentlich toll, aber geschmacklich fade.

Ich hatte gleich die doppelte Menge gemacht, und wusste dann nicht, wohin mit all dem.. ich habe die dann bei mir im Haus verschenkt, und kann dann wenigstens sagen, dass meine MitbewohnerInnen sie total lecker fanden.

Also... sagte ich schon, dass ich nie mehr was Süsses essen will?
Allein beim Gedanken dran... uah!!

Dienstag, 23. Februar 2010

Ravensbrück

14statue

Gestern habe ich spontan beschlossen, heute mit dem Zug nach Fürstenberg zu fahren, um die KZ-Gedenkstätte Ravensbrück zu besuchen. Sachsenhausen wäre näher, aber ich wollte nach Ravensbrück. Ich war auf dem Gelände fast ganz allein. Eigentlich ganz allein. Das war schon heftig.

Montag, 22. Februar 2010

Stricktasche

Ich habe mir eine Tasche genäht, um Sockenstrickkram drin mitzunehmen. Bei einem kürzlichen Weibertreffen in Berlin hat Nesta so eine Tasche gehabt, und die kostenlose Anleitung gibt es im Netz.
Hier ist meine Version:

knittingbag2

Ich habe die afrikanischen Stoffe verwendet, die ich vom Stoffmarkt Holland hatte, und den Soso Wax Stoff, den mir Soulsista geschenkt hat. Ich finde die Tasche total klasse!

knittingbag1

Samstag, 20. Februar 2010

Tauwetter + schon wieder Ernährung

Heute waren die Temperaturen weit im Plusbereich, die Sonne schien und die Strassen standen teilweise unter Wasser. Ich habe mein Fahrrad wieder flott gemacht und es ist ganz schön kitzlig, die ganzen Pfützen zu umfahren. In den Pfützen könnten sich auch welche der vielen neuen, tiefen Schlaglöcher verstecken, und ich habe jetzt nicht die grösste Lust, mit dem Fahrrad in hohem Bogen in einen schlammigen Schmelzwassersee zu fallen.

eisscholle
Auch der kleine Spiderman ist von Überschwemmungen betroffen.

trambahn
Die Tram am Alex kämpft sich durch grosse Pfützen..

fahrradleichen
Nicht alle Fahrräder sind schon wieder funktionstüchtig.

muesli
Momentanes Lieblingsfrühstück: Mandel-Müsli mit Apfel und Sojamilch (haha, bin voll der Gesundheitsfreak grade).

Mittwoch, 17. Februar 2010

Käsebrot II

chopsuey

Ich bin Montag schon wieder in die Käsebrotfalle getappt. Wenn ich mal nicht zum kochen komme, habe ich schnell durch Käsebrot, Brötchen und Croissants und Müsli eine stattliche Menge tierischen Fetts zusammen. Kalorien sparen nützt prinzipiell nichts, wenn das, was man zu sich nimmt, halt Mangelernährung ist.
Zum Kochen muss ich einfach ein klein wenig vorplanen, eigentlich nur um drei oder vier Stunden. Damit ich ggf. einkaufen kann und genug Zeit zum kochen und natürlich zum essen habe. Und das ist, wenn man viel zu tun hat, gar nicht so leicht, vor allem, wenn man das auch nicht wirklich gewohnt ist.
Aber dafür lohnt es sich. Ich finde das viel leckerer, wenns öfter was richtig gutes und warmes zu essen gibt. Rohköstlerin würde ich wohl nie werden können. Nix gegen einen guten Salat, aber _nur_? Nä, igitt.

Heute war ein freier Tag, nach vielen Tagen - deshalb habe ich auch lange nichts geschrieben. Morgens hatte ich die Gelegenheit, bei strahlendem Sonnenschein Schnee zu schaufeln.. die Schneelast auf der Dachterasse unserer Hausgemeinschaft türmt sich mittlerweile gut 40 cm hoch auf, und es gab schon einen Wasserschaden. Selbst wenn man eine Stunde schippt, kommt man nicht wirklich weit.

Dann war ich noch los zum Laufladen und habe mir Turnschuhe gekauft. Im Frühling will ich das doch nochmal mit Laufen versuchen, wenn es nicht klappt, dann halt Walking (bzw. schnelles Wandern). Schwimmen ist zwar fein, kostet aber Geld und ich möchte nicht ständig nasse Haare haben.

Heute gibt es Kartoffelecken aus dem Backofen mit italienischen Kräutern dran, lecker Lachssteak gebraten + einen tollen Bodecea-Weisskrautsalat.

Anderswo ist Kekszeit: Zauberweib hat mitgemacht beim kollektiven Kochen für Shermin und sie hat Kekse gebacken.
Und bei der Nomadin hab ich Karamelltörchen gesehen, auf Keksbasis, wie das aussieht. Die will ich auch habäääään! Ich krieg bald einen neuen Herd. Nicht so'n Schrott wie der, den ich jetzt habe. Hoffentlich!

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