Die Folge zum runterladen:
Episode 15: Ernährungssouveränität
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Die
Shownotes zum nachschlagen:
1.
Housekeeping
die
Hexipuffs verlose ich anfang februar. (davon red ich aber erst am ende)
neuer deutschsprachiger podcast –
Zwillingsnadel von Tini.
Ich hab auf dem Wollwechsel welche getroffen, die den Podcast hören, z.b. die
Linkshänderin.
2.
Stricken:
Hexipuffs für den Beekeepers Quilt von noch zu beglückenden anderen Strickerinnen. Sowie
Mother Bear Project Bären. Mother Bear ist ein Projekt, wo von HIV betroffene Kinder Kuscheltiere bekommen, in dem Fall Bären, man strickt einen Bären und schickt den dort hin, und die leiten den dann weiter in entsprechende Waisenhäuser und so weiter.
Auf Initiative von Dr. Gemma vom
Cogknitive-Podcast. Sie macht richtig Laune, diese Bären zu stricken.
Dann gibt’s einen Rückblick auf den
Wollwechsel 2012 in den Etsy-Labs, der von Ello und FreundInnen organisiert worden war. Es war wieder toll, und ich habe getauscht: 3 x 100g Sockenwolle, 2x handgesponnenes Navajoverzwirngarn, 1x Artyarn, 2x Pulloverwolle, die vom Gansey übrig war, und 1x handgefärbtes Lacegarn. Dafür hab ich mitgenommen: Baumwollgarn für 1 Tshirt und „Seidana“ Garn für 1 ärmellosen Pullover von Vera Välimäki (Plain and Simple) und 1x Online Sockenwolle.
3.
Spinnen: Ich zwirne mein 4 fach Cable zu Ende. Ich will nun doch meine Kreuzspindel loswerden, weil sie mir optisch gefällt, aber die Bauform nix für mich ist. Ich verkaufe sie auf dem nächsten Treffen von
Berlin spinnt.
4.
Teechen: Blutorangen-Früchtetee mit etwas Roibusch reingemixt, das von meinem Kiez-Teegeschäft
Bohea kommt.
5.
Urbane Selbstversorgung: Es geht um Ernährungssouveränität, dies ist ein Konzept das von der Kleinbauernorganisation
Via Campesina geschaffen wurde. Es löst das Konzept der Ernährungssicherheit ab. Es geht um die Produktionsbedingungen von Nahrung, die von den Menschen für die Menschen möglichst regional und unter demokratischen Bedingungen produziert werden soll, und das Recht, über die Produktion der Nahrung selbst zu bestimmen – auch das Recht von Staaten, ihre Landwirtschaftspolitik selbst zu regeln.
Dem stehen internationale Freihandelsabkommen (WTO) und die internationale Finanzpolitik (IWF/Weltbank) entgegen. Dazu habe ich etwas im Podcast bischen irreführend formuliert: Die Freihandelsabkommen nützen nicht uns als BewohnerInnen von Industrieländern persönlich – für uns als VerbraucherInnen sind die ja auch schlecht. Gestärkt werden nicht unsere Interessen als VerbraucherInnen, sondern die Interessen von Handelsketten und Agrarindustrie, und die der großen Agrarpolitik der Industrieländer. (So, das war jetzt die Korrektur).
Ernährungssouveränität braucht Selbstbestimmung, gerechte Landverteilung und Zugang zu den Produktionsmitteln, z.b. auch Saatgut (
Saatgutkampagne → mehr Infos)
Zu dem Thema haben wir am Samstag auch schön demonstriert, mit den Leuten vom Allmende-Kontor und dem
Rosa-Rose-Garten in Berlin.
6.
Was ich grade toll finde: Selbstvertrauen. Das ist ne feine Sache!
7. Nochmal was zu Podcasts und den Kosten/Spendenknöppen: Es gibt so ne super Sache namens
Flattr. Damit kann man den MacherInnen von kostenlosem Content ein bischen Anerkennung in Form von Geld zukommen lassen: Man meldet sich an, und zahlt pro Monat 2 Euro ein, z.b. Diese 2 Euro werden an alle Projekte verteilt, bei denen man den „Flattr-Button“ in dem einen Monat klickt, man hat also ne feste Summe und kann sie pro Monat nach Belieben ausstreuen. Man kann sie auch an Wohltätigkeitsorganisationen per Flattr spenden, z.b. Amnesty. Wenn man mal einen Monat nichts klickt, wird das Geld nicht verbraucht und für später aufgehoben – das hab ich im Podcast falsch erzählt. Ich glaub jetzt nicht, dass Flattr zu viel Einkommen führt, weils auch so wenig bekannt ist, aber ich habe einen Flattr-Button gemacht, weil ich das eine gute Idee finde, und es bekannter machen möchte.
Schöne Woche!