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Sonntag, 1. Februar 2015

Hourly Comic Day 2015

Bei Anna Heger Comics gibt es heute den Tag des Stündlichen Comics.
Als ich nach dem Aufstehen bei Twitter reinschaute, sah ich xies erstes Panel.

Ich habe spontan mitgemacht, und hier ist mein Tag als stündliches Comic:

hourly comic day

Und weiter:

hourly Comic day

Ich habe einen Podcast vorbereitet, aber bisher noch nicht geschafft, fertig zu schreiben oder ihn aufzunehmen.

Ich glaube, jetzt werde ich mit dem Comiczeichnen für heute aufhören und Feierabend im Hangout machen.
Übrigens, wenn die Comics zu klein zum Lesen sind, ein Klick darauf bringt zu Flickr, wo ihr sie grösser ansehen könnt.

:-)

Montag, 26. Januar 2015

Das ewige Kochbuch und Geschlechterrollenprobleme

Vor schon einer ganzen Weile, also irgendwann 2014, teilte jemand auf Facebook einen Link zu einem Artikel, der von einer Familie handelte, die...

Das sind mir zuviele Schachtelsätze. Also da ist diese Familie. Sie kochen immer das gleiche. Sie haben ein paar Gerichte, die sie immer kochen, immer in der selben Reihenfolge, und wenn sie ihre Liste runtergekocht haben, fangen sie von vorne an. Viele Leute denken, das ist bestimmt eintönig. Allerdings haben Umfragen (oder etwas ähnliches) ergeben, dass die meisten Leute immer nur 5-10 verschiedene Gerichte kochen. Diese Familie, die alle 12 Wochen ihre Liste mit dem, was sie immer kochen, von vorne beginnt, kocht also viel mehr Gerichte als die durchschnittlichen Leute.

Soweit so gut.
Es ist sehr faszinierend, finde ich!
Hier ist übrigens der Artikel, der damals geteilt wurde.

ich probiere das mit dem ewigen Kochbuch. es gibt eine Liste von Gerichten die sich ständig wiederholt. ich schaffe es nämlich nicht, zu kochen und daher brauche ich eine gewisse Routine. #food #kochen #einkaufen

Ich habe mich mit meinem Partner abgesprochen, und weil wir beide es nicht hinkriegen, regelmässig zu kochen, wollen wir das mal mit einem Speiseplan versuchen.
Ich selber koche ja wenigstens gerne. Er gar nicht. Also bleibt alles an mir hängen, und das ist für mich keine tragbare Situation. Ich finde das ungerecht, dass ich die meiste Arbeit für eine okaye Ernährung und Lebensqualität machen soll. Also streike ich. Der Streik führt aber nicht zu Veränderungen, sondern dazu, dass wir monate lang von beschmiertem Brot, Müsli und Fertigpizza leben. Es tut mir nur weh und nicht gut. Das geht schon seit Jahren so. (Ich hab ja auch nicht wirklich Langeweile, sondern arbeite einfach auch schwer und viel und mit Lebensmitteln, da hab ich zuhause nicht mehr soviel Bock, auch noch in der Küche zu stehen).
Der Partner möchte sich ja auch besser ernähren. Uns fehlt nur eine Lösung, die zu einer gerechten Arbeitsverteilung führt. (Dazu muss ich aber auch sagen, dass wenn ich doch mal koche, er wenigstens alles putzt.)

Ich weiß schon, dass wir nicht aus dem Stand von einem monatelangen "entweder total schlecht fressen oder die Frau kocht halt mal was" zu einer kooperativen und leckereren Routine kommen werden, wahrscheinlich wird etwas schief laufen am Anfang, und vielleicht schaffen wir es auch nur, alle 2 Tage warm zu essen.
Aber wir hoffen schon, dass es etwas nützt. Wenn es regelmässige Routinen und Verpflichtungen gibt, und nicht optionale Gimmick-Aufgaben, die du machen kannst, wenn du halt Lust hast, dann wird es vielleicht auch mal gemacht (und es bleibt nicht alles an mir alleine hängen.)

Ich mache keinen 12 Wochen Plan. Das würde sich mit einer saisonalen Küche gar nicht vereinbaren lassen. Ausserdem finde ich 12-Wochen-Rhythmen so lang, dass sich wieder keine Gewohnheit entwickelt, sondern es ist im Prinzip nur ein täglicher Plan, ohne dass du in eine Routine rein kommst.
Ich habe einen 3-Wochen Plan gemacht, er nennt sich "Winterplan" und wenn es Frühling wird, bzw. spätestens im Frühsommer, wird er sich auch noch mal ändern.

Gerade mache ich die ganze Orga-Arbeit, aber wenigstens ist der Partner interessiert und willens, mitzumachen. Wir stehen auch auf echt unterschiedliche Gerichte, und haben deshalb Dinge eingebracht, die wir jeweils gut finden. Da ist von beiden Seiten etwas Mitmachen und Toleranz gefragt.

Also, hier ist unsere erste Idee:

1. Woche

Germknödel
Fertigpizza
Kartoffeln mit Kräuterquark
Spaghetti mit Sojabolognese
Pommes mit Veggiesteak o.Ä.
Pakoras, Spinat + Reis
Nusscrepes mit Bananensosse

(Die erste Woche ist eigentlich selbstgemachtes Fastfood, einfach-Essen und Süßkram, ist aber vielleicht auch mal gut)

2. Woche

Frittata
Hot Dogs
Nudeln mit Gorgonzola-Sahne-Sauce
Tofusuppe mit Kokosmilch
Gebackenes Gemüse, Reis und Dal
selbstgemachte Pizza
Alu ki Tikki (Kartoffelbratlinge)

3. Woche

Krautfleckerl
Essen vom Imbiß holen
Risotto mit Kürbis/Möhren
Curry mit Reis (u. Paneer für die nächsten 2 Tage herstellen)
Malai Kofta mit Reis und 1 Möhrensalat
Erbsen mit Paneer
Brokkoli und Blumenkohl Gratin
Ich überleg grad, ob es geschicktere wäre, die Käsebällchen (Malai Kofta) in die 1. Woche zu schieben, weil ich da extra die Sachen die fritiert werden, nacheinander gelegt habe. So könnten wir das Fritieröl gleich komplett benutzen. Hm...
Ich denke, die erste Zeit müssen wir ganz viel ausprobieren, ob das überhaupt so geht, und auch sehen, ob wir nicht Gerichte hintereinander legen, wo wir die Zutaten auch aufbrauchen und nichts schlecht wird...
ganz schön kompliziert!

Mittwoch, 14. Januar 2015

Comic: Woche 3 von Lifebook 2015

description in english below!

comic verbessert


Das Comic ist leider nicht besonders verständlich. Ich habe überhaupt keinen Platz für erklärenden Text gelassen. Aber es ist schon so, dass ich mit Comics echt kaum was mache und deshalb da auch an die einfachsten Sachen nicht denke.
Somit, zur Erklärung: Auf den Bildern bin ich als pickeliger Teenie, ich wollte mal Grafitti Artist werden, habe aber das Geld für die Sprühdosen nicht gehabt und zum klauen war ich zu schisserig. Ausserdem konnte ich das mit den Schriften damals schon nicht.
Beim Transpi-Malen später war ich wieder nicht sonderlich von meiner Schriftkunst angetan. Zur Lesbarkeit hat es aber immer hingereicht.
Auf dem letzten Bild ist der Jetzt-Zustand zu sehen: Ich übe grade echt viel "Lettering".

This comic is not super comprehensive I'm afraid, even if it were not in german. I forgot to leave enough space for explanatory text. So here goes: On the first panel is just the title, then this depicts me as a teenager when I participated in my schools newspaper project. I wanted to be a graffiti artist but I had problems with lettering even then. which is really bad if you want to be a grafitti artist. But I didn't have the money to buy the spraycans anyway and I was much too scared to rack them. On the next picture it's me, later, painting letters on a bed sheet for a demonstration. They were good enough, but I was nearly never satisfied with the lettering. The last picture is today: Me, practicing lettering until the stuff comes out of my ears!

and here are my results from practicing:

Lifebook 2015, week 3

Dienstag, 13. Januar 2015

Noch ein Fototagebuch.

Weil ich gestern frei hatte, hab ich gedacht, ich mach auch mal an einem Arbeitstag ein paar Fotos. 12 sind es allerdings nicht geworden.

Sag Hallo zu 24 kg Teig:

on the job

Alles vorbereitet. Das Metalldingsie ist ein sogenannter Einteiler. Damit wird nicht geschnitten, nur markiert. Geschnitten wird dann mit einem Messer.

on the job

Auf einmal war sogar Sonne draussen. Sie schien sogar bis in den hinteren Raum und auf die Ausrollmaschine. Diese Maschine ist quasi ein Riesen Nudelholz.

on the job

Mit Lineal und Messerchen wird der Teig (das weiße ist Teig) dann geschnitten. Von allem weiteren habe ich keine Fotos, weil ich musste arbeiten. Hahaha.

on the job

Als ich zuhause war, habe ich erstmal die Reste vom Wurzelwok von gestern aufgegessen. Ordentlich scharf.

wok

Mit der Katze auf dem Schoß drohte ich vor dem Rechner zusammenzubrechen und überhaupt nichts mehr zu machen.

kiwi am computer

Aber dann bekam ich doch Lust, meinen neuen Copic Sketchmarker auszuprobieren.

Lifebook Week 3: Lettering

Die Wasserfarben funktionieren auf dem Papier dieses komischen Blocks aus dem Souvenirshop in Chiang Mai nicht wirklich gut. (Nicht, dass ich dort war. Mir wurde das als Mitbringsel quasi aufgenötigt).

Lifebook Week 3: Lettering

Ich dachte, ich könnte mich ja mal mit Metalschriften befassen, aber ausser Sodom finde ich die Logos von den Bands zu kompliziert oder zu langweilig.

Lifebook Week 3: Lettering

Jetzt häng ich schön im Hangout und trinke noch einen Tee!

Montag, 12. Januar 2015

12 von 12

Ich habe heute durch einen Tweet von Michaela erfahren, was es mit diesem komischen 12 von 12 auf sich hat. Die Leute posten nämlich am 12. jedes Monats 12 Bilder. Mir erschloss sich vom Ansehen der Beiträge tatsächlich nicht, was die Aktion eigentlich beinhaltet.

Ich habe heute viel zu wenig Fotos gemacht. Deshalb muss ich quasi alle nehmen. :P

Zuerst mal zeige ich euch das "Jar of Awesome", was ich für Lifebook 2015 gemacht habe.

Awesome Jar

Es handelt sich dabei um ein mit Serviettentechnik und Collage beklebtes Marmeladenglas. Statt Serviettenkleber habe ich mattes Malgel benutzt. Gestern reichte das Licht nicht mehr für schöne Fotos, also habe ich das heute nachgeholt.

Awesome Jar

Eine andere Seite hat das Awesome Jar auch.

repair stand

mein heutiges Erfolgserlebnis: Ich habe die hinteren Bremsbacken meines Fahrrades gewechselt. Gleich beim ersten Mal sassen sie genau richtig und es musste überhaupt nichts nachgestellt werden. Auch das aus- und wieder einhängen der V-Brake habe ich diesmal sehr mühelos hinbekommen. Danach habe ich noch den Antrieb gereinigt und geölt und einige Stellen mit WD40 behandelt. Das Wetter ist ja grad nicht das beste.

kiwi im hof

Meine Katze ist ein Angsthase.

kiwi im hof

Schliesslich ist sie dann doch rausgekommen und über den Hof geschlendert.

knitters against racism

Am frühen Abend, es war da schon dunkel, habe ich mich auf den Weg zur Gegendemo gegen den Berliner Pegida Ableger gemacht. Wir waren zu viert, das war schön! Leider hat mein Schild, das ich so schön gemalt hatte, die Windböen und die Feuchtigkeit nicht ausgehalten und labberte wie ein Lappen am der Latte herum, an die es genagelt war. Mist.

NoBaergida

Ansonsten war es gut. Naja, das Wetter war schlecht. Unser kleines queeres Grüppchen war toll und relaxed. Die Rechten kamen keinen Meter von ihrem Versammlungsort weg, hahaha.

wurzelwok

Als ich zuhause war, hing mir der Magen in den Kniekehlen. Ich habe Wurzelwok gekocht, mit Roter Bete, Pastinake und Möhren. Dazu Reisnudeln. War schon okay. Auch wenn ich das Rezept jetzt nicht in ein Foodblog schreiben würde.

teechen

Danach habe ich mir Teechen gekocht...

hangout

..und verzog mich in den Strickhangout.

ribbycardi

Ich stricke meinen 2. Ribby Cardi aus handgesponnener grauer Pommernschafwolle.

lifebook 2015

OMG die neue Lifebook Lektion ist ja auch schon draussen! Aber für mich klingt jetzt erst mal der Abend aus...

Weitere Beiträge sind verlinkt bei "Draussen nur Kännchen".

Mittwoch, 7. Januar 2015

Life Book 2015: Week 1

I'll do this in english because most people in the LB group don't speak german.

So, Lifebook 2015 has started and after thinking hard about it, I joined!
Now, I really like mixed media journaling and I also like the cuteness most people cultivate there. But: I would really like to move away from making too cute, too sweet, and to innocent looking characters. There's nothing wrong with that! However, for me personally, it is not so empowering to represent myself with images like that. I have had a hard time getting used to being an adult and being responsible, so that going back to whimsy and cute is a bit too tempting for me, it offers me to escape into a world where I don't have so much responsibility. I guess escapism is totally okay to some extent, but I would like to create positive images of strengh, adulthood, being an active person...

And it's really really hard to move away from cuteness, whimsy and sweetness and pastels and innocent childlike figures (or beautiful, pure, innocent and slightly sad women). This comes across as if I hate these images. I don't! I actually think they are super beautiful. It's just harder to make non-cute, dirty, rough, strong and fat beautiful women when following a tutorial teaching you to draw cute elves. :D
I don't know if I can make myself clear here. It's like I try to take one of several totally nice and beautiful paths moving in the same direction but only one of them is easy to find, while the others are hidden.

Anyway. I decided I would give myself time and just try my best, if my stuff turns out cute, then so be it. Maybe I'll learn how to do something different, maybe not, and all I can do is do my best and in time, I'll get the results I want. Until then, cute and whimsy is still good enough for me :)

The next thing I really like is the group. People are so nice, supportive and appreciative! I don't think anyone has a clue of my struggling to make things less cute than in the tutorials and me failing miserably at this. That aside it is a very successful first project:

The "beacon of light":

Lifebook 2015: Beacon of Light

Lifebook 2015: Beacon of Light

Lifebook 2015: Beacon of Light

But really, I like it. I think it's super successful. To be able to do things as I imagine them takes time. And I am a person who adapts easily. If someone talks in dialect or has an accent, I tend to pick it up immediately while speaking myself. The same goes for art. I think that in society, often we think the ability to adapt to other styles is a weakness, and one should develop their own unique ways and be a REAL individual (tm). However, being able to adapt and blend in is also a strength, I had a super good and deep conversation with someone about this recently and they said something to that effect. And it resonates with me, certainly.

I hope everyone had a good first week!

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