[>>]

Dienstag, 5. April 2016

Beute vom Leipziger Wolle-Fest

Am Samstag war ich auf dem 9. Leipziger Wolle-Fest, und es war sehr schön da.
Hin gekommen bin ich mit dem Flixbus, der echt bezahlbar war, und wir sind gut durchgekommen. Der Bus hält direkt an der Leipziger Messe, wir mussten also nicht mal noch irgendwelche Öffis nehmen, und konnten sofort ins Wollvergnügen.

Wir kamen mittags an und hatten Glück: keine Kassenschlange mehr.
Drin flanierten wir den ersten Mittelgang runter, und ich habe gleich mehrere Dinge gekauft, anstatt erst mal alles anzuschauen. Zwei Spindeln - eine aus Robinienholz, die ganz grün war, ich liebe das ja, und eine wunderschöne Supportspindel von Peter Locke von Wolle-Online. Ich finde die Locke's so nett, und ich finde die Spindeln, die er drechselt, wirklich super.
Dieses Jahr war zum ersten Mal die Drechselwerkstatt Matthes auf dem Fest, und obwohl die Auswahl wirklich groß war, und wirklich schöne Spindeln da waren, und die auch preislich unter denen von Peter Locke und der Tischlerei Mewes lagen, irgendwie hat keine so wirklich zu mir gesprochen.

Wir haben uns in der Podcasting auf deutsch Gruppe auf Ravelry verabredet, und was ich nicht ahnte, war: Es wurde ein etwas grösseres, und sehr schönes und entspanntes Treffen. Anstatt dass wir zu viert waren, waren wir manchmal zehn Leute, die sich um zwei Cafe - Tische versammelt hatten und gemütlich zusammen mit stricken, spinnen und quatschen beschäftigt waren. Und wir konnten immer in kleinen Gruppen aufbrechen, um die Stände zu besuchen und zu shoppen.

Was auch sehr schön war, ich konnte zwei Spinnräder ausprobieren. Ein Woolmakers "Bliss" und das Louet Victoria. Letzteres war schon spannend, weil es ein sehr kleines Reiserad ist, aber dafür wirklich sehr viel kann.
Ich habe keinen Bedarf an einem Reiserad, weil meine Reiseräder klein und gut sind und "Spindel" heißen, aber sagen wirs mal so, wenn mir eins nachlaufen würde, würde ich es auch nicht davonjagen.

Leider waren auch viele Färber_innen diesmal nicht da, weshalb ich wohl noch ein zweites Fiber Festival dieses Jahr aufsuchen muss (Ich liebäugle mit Hamburg).

Und hier ist meine Beute:

beute aus leipzig

Kammzüge, ein Sockengarn, zwei Spindeln und Farben!

beute aus leipzig

Die schöne Supportspindel von Peter Locke


Nach dem Wolle-Fest sind zwei von uns noch zu Esme gefahren, die ich jedes Jahr einmal bei der Gelegenheit besuche, und wurden sehr nett empfangen und haben einen schönen Abend gehabt. Leider bin ich dann gegen Abend krank geworden und Sonntag ging es mir dann schon eher schlecht, aber zum Glück war der grösste Teil des Samstags noch okay.

Die Heimfahrt ging ganz flauschig vonstatten, und ich führte noch tolle Gespräche mit Alienne.
Dabei ging es auch um Politik und Awareness, und am Montag stöberte ich auf dem Twitteraccount von Abby Franquemont und fand diesen Text, wo sie fragt: Have you ever wished that you weren't white?
Dieser Text ist eine sehr persönliche, vielschichtige und sehr ehrliche Auseinandersetzung mit den eigenen weißen Privilegien, aber auch eine berührende Geschichte, in der Abby, wie das ihre Art ist, so viele Einblicke in ihr Leben und in ihre Erfahrungen gibt. Ich kann ihn euch nur sehr ans Herz legen. So stelle ich mir kritisches Weißsein vor.

Mittwoch, 30. März 2016

freier Tag ohne Social Media Gedöns

Die letzten 3 Wochen waren, sagen wir mal, ganz schön turbulent und auch kräftezehrend.
Ich hätte grade gern ein Leben mit weniger Katastrophen und Schwierigkeiten, aber immerhin leben alle Beteiligten noch und mir selber geht es ganz gut (ich war nicht direkt von den Sachen betroffen, nur Leute, denen ich bei den Katastrophen beigestanden habe).

Vieles fiel hinten runter, ich wollte eigentlich Projektbeutel nähen, für mich, die Gewinnerin meiner Podcast-Verlosung von Ende Januar (ächz) und auch berufliche Orga-Sachen hängen etwas, und der Haushalt schleift sich so dahin..

Heute habe ich einen Tag frei, und die letzten freien Tage hing ich dann oft energielos vor dem Rechner und schwups, waren wieder 3 Stunden weg. Das sollte heute nicht so sein. Deshalb hatte ich heute Social Media Pause. Und der Rechner blieb den ganzen Tag aus! Das war zur Abwechslung mal sehr schön.

Morgens habe ich geduscht und dann mal wieder Yoga gemacht.

zurueck auf der matte

Die letzten 3 Wochen habe ich das wirklich kaum geschafft, und jetzt ist das ja nicht so, als würde das sofort schlechte Auswirkungen haben. Wenn nötig, kann ich wochen- und monate lang ohne Yoga leben, aber dann würde sich wahrscheinlich irgendwann die Rechnung präsentieren, in Form von Rücken- und Armproblemen und Halswirbelsäulenkram und so weiter..
Ich habe heute auch gemerkt, wie steif manche Teile von mir geworden waren. Obwohl ich mich nicht grade wenig bewege, in meinem Alltag. Aber einfach nur bei der Arbeit bewegen oder radfahren oder im Haus herum laufen, das ist halt nicht das selbe, wie bewusst und vorsichtig und wohltuend sich zu bewegen, so dass alles mal gedehnt und gestreckt und entspannt wird.

Untitled photo

Neben vielen Dingen zuhause hinzukriegen, Wäsche waschen, aufräumen, einkaufen, usw. habe ich heute viel Podcast gehört und dabei gesponnen. Ich bin jetzt mit dem gesamten grauen Schaf aus MacPomm fertig, das ich letzten Frühling von einer Spinnfreundin geschenkt bekommen hatte. Jetzt muss ich noch 2 Spulen verzwirnen und dann ist das Garn fertig!

Untitled photo

Nach der zweiten Haarwäsche sind die Haare zwar schon deutlich blasser, aber immer noch erkennbar grün!
Ich bin von den Manic Panic Haarfarben ganz schön überzeugt, sie funktionieren meiner Meinung nach besser als Directions, vor allem halten sie länger.

Untitled photo

Und was gekocht habe ich heute auch.
Morgen geht es dann mit der Arbeitswoche weiter, und am Samstag fahre ich nach Leipzig zum Wolle-Fest! Juhuuu!

Freitag, 12. Februar 2016

12 von 12

Blablabla Mitmachfoto-Blog-Aktion von hier und so.

Let's go:

12v121
Das ist jetzt tatsächlich mal ein Frühstückstisch aus dem "echten Leben". Von gestern nicht aufgeräumt, krümelig, notdürftig abgeräumt und schnell mal was an Brot getoastet. Denn das Leben ist manchmal einfach zu kurz für Hausarbeit. Und ja, da liegt eine leere Katzenfutter-Packung (Lidl-Trockenfutter) weil der Verpackungsmüll runtergetragen worden war und im Eimer war noch keine neue Mülltüte. Und wir waren zu faul eine neue Mülltüte in den Eimer zu tun, daher lag die Tüte einen Moment da herum..

12v122
Das selbe kann ich auch fotografieren, so dass überhaupt kein unaufgeräumter, krümeliger Eindruck mehr entsteht.

12v123
Da ich mit meinem einen Sockenprojekt fast fertig bin, habe ich schon mal Garn für das nächste raus gesucht. Es ist ein Wollmeise Garn in der Farbe "Hortensie". Eigentlich sollte es mal für ein Tuch sein, aber ich kann meine Tuchgarne ja selber spinnen. Irgendwie rockt für mich das Tücher stricken aus Kaufgarn nicht mehr so. Ich stricke also Socken daraus, und es sollen diese hier werden: Marina Labyrinth Socks von Nicole Masson.

12v125
Dann hab ich mir die Haare gewaschen. Sie haben inzwischen ein sehr verblasstes, orange-gelbes Pink angenommen. Sowas wie ne Frisur habe ich zur Zeit auch nicht, aber auch keine Zeit und Lust zum frisieren. Passt also.

radwegblockade
Dann fuhr ich ins Ragù, um nette Leute zu treffen und entspannt leckere Heißgetränke zu konsumieren. Auf dem Hinweg dies. Seitliche Spuren mit gestrichelter Linie sind sog. "Schutzstreifen", und auf ihnen dürfen Autos "mal kurz halten". In der Warschauer Straße heißt das aber, dass dieser Streifen eigentlich ein zweiter Parkplatzstreifen ist. Überhaupt finde ich die Radwege-Politik von Berlin zum kotzen. (Wißt ihr ja). Die bauen da "Benutzungspflicht" Schilder hin, d.h. wir MÜSSEN diese Wege mit unseren Rädern benutzen, aber dann stricheln sie die Linie, so dass wir sie am Ende sowieso nicht benutzen können, weil sie zugestellt werden.
Eigentlich dachte ich, seien Schutzstreifen, auch "Angebotsstreifen" eben genau das, Angebotsstreifen. Wie kann das sein, dass Berlin die benutzungspflichtig für Radfahrende macht?

12v126
Im Ragù gab es erst mal einen leckeren Ingwertee mit Zitrone.

12v127
Ich bin diejenige, die Leute durch geschickte Belichtungszeit-Regelung anonymisiert! Hähähä!
Dies ist der Tresen vom Ragù und Marc, der gekonnt und nett die Getränke zubereitet. Und mein selbstgestrickter, selbst gesponnener, bunter Pseudo-Norwegen-Island-Pullover. Ich liebe ihn.

12v128
Wir haben viel diskutiert und daher kam ich mit dem Stricken nicht so schnell weiter. Aber trotzdem sind die Socken fast fertig! Nicht fotografiert habe ich, wie ich den Marktstand unseres Bäckereikollektivs mit abgebaut habe, alles eingepackt in unsere Firma, und noch ein wenig mit den Kollegas geplaudert. Das war auch ganz nett.

nerv
..und ewig grüßt der Blechscheißhaufen: Auf diesem Foto sieht das relativ harmlos aus, weil ich etwas zur Seite ging und aus einem Winkel fotografierte. Aber der Radstreifen an der Seite ist wirklich nur so 80cm breit, also grad mal so breit wie ein Fahrrad. Wenn Autos, obwohl sie in ihrer Spur kein bischen beschränkt sind, kackdreist noch auf den Streifen sich mit raufstellen, berührt mein Lenker das Auto fast beim vorbeiquetschen. Ich hasse so was.


12v129
Nervennahrung Schokolade. Ich bin heute sehr zerschlagen, Mittwoch und Donnerstag hatte ich zwei sehr harte Tage. Deshalb habe ich abends zuhause auch nichts mehr gemacht, ausser kraftlos auf Twitter gestarrt und festgestellt, dass ich wieder die 12 von 12 kaum schaffe. Also noch schnell ein paar Fotos gemacht.

12v1210
Stricken? Nee, eigentlich hab ich wegen dieser Fotoblogaktion noch nicht mal damit angefangen. Wie ihr seht, nutze ich Tweetdeck. ich kann mir Twitter ohne diese vielen Timelines nebeneinander kaum noch vorstellen.

12v1211
Tee. Seit ich keinen myomgeschwollenen Uterus mehr habe, kann meine Blase ultra viel aufnehmen und ich trinke zu wenig. Und fühle dauernd, als hätte ich eine beginnende Blasenentzündung. Ich muss mehr trinken, verdammt!

Tja, und das wars bei mir :)

Dienstag, 9. Februar 2016

Neues Lieblingsessen: Pasta e Patate

Fast ein Jahr gibt es in Berlin das Ragù - ein kleines Cafe und Restaurant mit neapolitanischer Küche. Dort habe ich "Pasta e Patate" kennen gelernt, ein eigentlich ganz einfaches Gericht aus Pasta und Kartoffeln.
Ich habe das gestern zuhause gekocht, und habe eine Anleitung vom Italien-Blog benutzt.

Pasta e patate

Von dieser Zwiebel waren innen liegende Schichten vergammelt. Das hat das Schneiden und auseinandersortieren erschwert.

Pasta e patate

Ich habe beim Kochen getwittert und war auch noch im google+ Hangout. Es war, wenn man das mit einem alten Macbook überhaupt so sagen kann, sehr futuristisch. Noch eine Person und ich haben unsere Kochfotos (schnell mit dem Telefon geknipst) getwittert und mit #twitterkochalong getaggt.

Pasta e patate

Zwiebeln, Knoblauch und Kartoffeln in Olivenöl.

Pasta e patate

Da kommt dann Brühe, Tomate und die Pasta rein, gemischte Nudeln (was halt am Ende noch im Päckchen übrig bleibt) und wird unter gelegentlichem Rühren so gegart, dass am Ende die Brühe reduziert ist und quasi eine cremige Soße entsteht. Käse kommt nämlich auch noch in den Topf, der schmilzt dann schön. Aber das haben die vom Italien-Blog schon ausführlich beschrieben.

Pasta e patate

So sieht es dann aus, wenn es gleich fertig ist.

Pasta e patate

Und hier ist das Ergebnis. Es war sehr lecker. Ich habe als Käse für die Soße "irgendein Goudazeug" genommen. :)

Montag, 18. Januar 2016

Boesner Fischzug

Ich habe es mal "Fischzug" statt "haul" genannt, weil sich letzteres noch eh... etwas ungelenk für mich anfühlt. Ich bin so unmodern.
Also, auf den Wunsch Einzelner auf twitter hin zeig ich euch mal, was ich bei Boesner (einer Kunstbedarfs-Laden-Kette) erworben habe.

Boesner haul

Zwei feine Pinsel, um feine Details zu pinseln, einen spitzen und einen flachen.
Ein Malmesser (Palette knife). Ich besitze schon eins, das so rautenförmig ist, dieses ist länger und schmaler und etwas biegsamer.
Dann habe ich mir eine Reihe an Pastellkreiden gekauft.
Caran d'Ache Neocolor 2 - das sind Aquarellkreiden. Die Farben sind Jade, Chromoxidgrün, Chinesischgrün und Dunkelbeige.
Sennelier Ölpastelle - einmal "Coral" und einmal "permanent green light" und dann noch so ein Set mit irisierenden Farben: Aluminium, Rich Gold, Red Copper, Golden Pearl, Transparent Blue und Iridescent white. Und eine Winsor & Newton "Professional Watercolors" Aquarellkreide in Magenta. Ich will mal wissen, wie die funktionieren, sie sehen erstmal unhandlich aus, das sind so kleine, eckige Kreiden, die aber sehr stark pigmentiert sind. Ich habe ein Ende berührt und schon war mein Finger etwas pink.

Boesner haul

Eine Dose mit Modellierpaste, für die Mixed Media-Sachen. Ich habe noch nie Modellierpaste benutzt, ich bin sehr gespannt.
Drei Tombow-Filzstifte in verschiedenen Blautönen. Blau fehlte mir noch in meiner Tombow-Sammlung, jetzt habe ich von allem ein bischen was.
Von DamnedSnob habe ich Copic Marker geschenkt bekommen, davon waren welche schon aufgebraucht. Für die habe ich mir Nachfülltinte besorgt. Die Farbe "Mauve" hatten sie nicht da, muss ich ein anderes Mal versuchen.
Und ich hab mir noch ein paar Acrylfarben gekauft, von Winsor & Newton zwei Blautöne und ein helles Olivgrün der Boesner Hausmarke.

Boesner haul

Sonntag, 29. November 2015

mein 1. Mal Critical Mass und der alltägliche Motorismus

CN für den Artikel: Gewalt, Tod, Victim Blaming, Übergriffe..


Critical Mass Vancouver 2007-06
Critical Mass Vancouver, Foto CC-BY-2.0 by Tavis Ford

Critical Mass (Linkliste, englisch) (wikia, deutsch) ist eine Aktionsform, wo sich Radfahrende die Strasse für eine kurze Zeit erobern. Von einigen Leuten habe ich gehört: Hä, was ist daran cool oder politisch?

Daran ist cool und politisch, dass es wenigstens für kurze Zeit aufbegehrt gegen den ständigen Motorismus. (Dieses Wort habe ich mir für den Artikel hier überlegt, um einen Begriff für den Zustand zu haben, damit ich nicht jedes Mal eine lange Erklärung schreiben muss). Motorismus ist (für diesen Text jetzt mal) die Machtverteilung auf der Strasse, der Zustand, dass die Strassen zuerst dem Fortkommen von Autos und grösseren Kalibern dienen, und dass alle anderen, die die Strassen benutzen, Benutzer_innen zweiter Klasse sind. Wer zu Fuss unterwegs ist, bekommt das zwar auch zu spüren, aber so richtig zu spüren bekomme ich es, wenn ich als Radfahrerin auf der Strasse mit Motorisierten unterwegs bin.

Krakow Critical Mass, June 2009
Critical Mass Krakow, photo by bartek, CC BY-NC 2.0

Übergriffe, Respektlosigkeit und gedankenlose Gefährdung

Radwege und Radstreifen werden nicht respektiert. Darauf wird oft geparkt (auch von der Polizei) oder sie als zusätzliche Fahrspur zum rechts abbiegen genutzt. Wenn du gezwungenermassen das Hindernis umfährst, wirst du oft von Motorisierten angehupt, genötigt und gefährdet.
Überhaupt werde ich als Radfahrerin oft genötigt und bewusst eng überholt, um mir klar zu machen, dass ich "weg soll von der Strasse", dass ich störe, im Weg bin, dass ihr schnelleres Fortkommen wichtiger ist als meine körperliche Unversehrtheit, meine Sicherheit und letztendlich auch mein Leben.
Wenn es doch mal knallt, habe ich oft erlebt, dass Motorisierte sich mehr um Kratzer im Lack kümmern als um Verletzte oder um Menschen, die einen Schock haben. Fahrer_innenflucht wird von manchen nicht mal als solche wahrgenommen, wenn niemand blutet oder bewusstlos ist, ist "ja nichts passiert".
Ich bin auch zweimal als Radfahrerin körperlich angegriffen worden, um es mir "zu zeigen", beide Male hatte ich großes Glück. Die Täter waren beide Male Betrunkene, deren Reaktionsfähigkeit zu sehr herabgesetzt war, so dass ich entkommen konnte. Der eine Angriff war eindeutig gegen mich als Radfahrende gerichtet, wegen dem Radfahren, weil die Art und Weise, wie und wo ich fuhr, denjenigen nicht gepasst hat. (Obwohl es sie in keiner Weise beeinträchtigt oder berührt hat) Das andere Mal weiß ich es nicht, aber es kann sein.
Insgesamt erlebe ich Street Harrassment sehr massiv - aufgrund des Radfahrens.

Ein richtiger Knaller war ein Erlebnis in einer Winternacht. Der Radweg war vereist, verschneit, saugefährlich und unbenutzbar. ich fuhr auf der dreispurigen Prenzlauer Allee in Berlin auf der rechten Spur, die geräumt, enteist und sicher war. Ein Autofahrer, der ganz alleine nachts um drei die Strasse ebenfalls benutzte, fuhr an mir vorbei und öffnete ein Fenster, um mich wütend anzuschreien, dass ich gefälligst den Radweg benutzen soll. Dieses Erlebnis war für mich echt nicht schön, weil der Kerl zwei völlig leere Spuren für sich allein hatte und sich kein bischen in mich hineingedacht hatte, was es für mich heisst, über Eiswege zu schliddern. Nein, die Strasse mit mir zu teilen, das ist eine Zumutung für ihn gewesen. Immerhin hat er mich nicht physisch angegriffen. Aber da fühle ich mich immer so ungerecht behandelt und so mißachtet, und werde frustriert und wütend. Und diese Leute fühlen sich im Recht. Und glauben, ich wäre diejenige, die sie ins Unrecht setzt. Nicht zu fassen, aber das kommt öfter vor.

(Hier ist übrigens eine gute Gelegenheit, zum Vergleich die Nichtbeachtung durch Leute zu Fuß anzusprechen. Ich erlebe es sehr oft, das Leute auf Radwegen herumlatschen, oder vor Radelnden einfach über die Strasse gehen, oder sonst halt so tun, als wären Fahrradfahrende Luft. Das mag ja ein wenig nerven. Aber es gefährdet mich nicht. Das Schlimmste, was mir passiert, ist, dass ich halt 5 Minuten später am Ziel bin. Hier kann ich selber sehen, wie es ist, wenn du als "Stärkere" auf der Straße von "Schwächeren" ausgebremst wirst. Das ist absolut kein Grund, die Schwächeren zu gefährden oder ihnen gegenüber aggressiv zu werden.)

Critical Mass - stop and go
Critical Mass in Berlin-Kreuzberg, Foto: Alper Çuğun, CC-BY-2.0

Das Nicht-darüber-reden-können

Und wenn ich mit Menschen, die nicht selber viel Rad fahren, darüber spreche, werden mir die Regelverstösse von Radelnden vorgehalten. (Victim Blaming wie es im Buch steht). Als ob ein Regelverstoss so schwer wiegt wie die Gefährdung von Menschenleben. Und apropos Regelverstoss: Ich nutze meist Radwege, Radstreifen und Fahrradstrassen. Ich habe viel mehr Berührung mit anderen Radfahrenden als Motorisierte. Und ja, sie nerven mich manchmal, fahren ohne Handzeichen, oder sind ungeübt. Aber ich hatte wegen ihnen noch nie Todesangst. Ich werde von ihnen nicht genötigt oder aggressiv behandelt. Ich fahre vorausschauend, und wenn dann eine Person doch mal unvorhergesehen und ohne Handzeichen abbiegt, bremse ich und fahre eben seufzend und kopfschüttelnd weiter. Aber wirklich: so schlimm ist das auch wieder nicht.
Wenn für die ganzen Gefahren und Angriffe uns Radelnden nicht die Schuld gegeben wird, gibts ganz oft Victim-Blaming "light": Aber Radfahrende sind so unsichtbar! (Sind sie witzigerweise für mich nicht, ich kann sie sehen). "Sie tragen keinen Helm!" (Fast wie: Der Rock war zu kurz). "Auf einer so und so gebauten Strasse komme ich an Radfahrer_innen nicht vorbei, wenn ich sie nicht eng überholen kann" (Und? An einem anderen Auto erst recht nicht?) "Radfahrende nerven mich" (Ja, und wieder: nerven ist was anderes als Todesangst. Komm damit klar. Mich nervt der Gestank und das Platzwegnehmen von Autos auch extrem).

Dann kommen noch die Debatten unter Radfahrenden dazu, wie es "richtig gemacht wird", also - wie ich richtig fahre, dass ich möglichst nicht umgekachelt werde, was ich anziehen soll, oder wie ich fahren soll, damit wir endlich zu unserem Recht kommen und respektiert werden. Manchmal verlieren andere Radelnde auch aus den Augen, dass nicht Alle von uns den Mut oder die Kraft haben, sich jeden Tag den Platz auf der Strasse zu erobern, Motorisierte zum korrekten Verhalten zu "erziehen" und sich ständig dafür noch anhupen und anschreien zu lassen. Auch wenn ihr was anderes richtiger findet: Wir müssen alle mit der Situation und dem täglichen Motorismus klar kommen, und es ist okay, sich z.B. für die Nutzung strassenferner Radwege zu entscheiden.

Critical Mass London 5/09
CM London 2009 - Foto: Nico, CC-BY-NC-2.0

Von der Obrigkeit: Ignoranz und beschissene Behandlung

Dazu kommt die Verwaltung und die strukturelle Lenkung des Radverkehrs. Wenn ich für jedes Schild "Radfahrer absteigen" 5 Euro hätte! Wenn Baustellen sind, werden Radstreifen einfach überbaut, oft ohne Lösungsmöglichkeit, wohin. Oder es werden Situationen so gebaut oder konstruiert, dass ich nur unter großer Selbstgefährdung weiterfahren kann, Radwege werden plötzlich auf stark befahrende Schnellstrassen "geschubst", ohne dass für die Motorisierten Zeichen oder Warnungen aufgebaut werden. Du musst sehen, wo du bleibst. Oder ganz oft werden Radfahrende einfach auf Gehwege umgeleitet, im Extremfall auf sehr stark benutzte Gehwege. Soll ich einfach in die Leute reinbrettern? Wo soll ich denn hin? Ich soll einfach verschwinden. Auf der Strasse ist für mich von der Stadt kein Platz vorgesehen. Und ich möchte keine zu Fuß gehenden Menschen belästigen, die haben auch zu wenig Platz in der Stadt. Was soll das.
Radwege und Radstreifen werden oft nicht mitgeräumt im Winter, wenn Radrouten unterbrochen werden, gibt es keine Umleitungsschilder (das ändert sich gerade punktuell) und es gibt zu wenig öffentliche Aufklärungskampagnen, die die motorisierte Bevölkerung informieren, was für Regeln sie gegenüber Radfahrenden einhalten müssen. Auch zu wenig Kampagnen gegen Fahrer_innenflucht oder für mehr Bewusstsein für die Wucht, die ein Auto nun mal entwickelt, und dass damit verantwortungsvoller umgegangen werden muss. Oder Kampagnen, die bewusst machen, wofür das Hupen eigentlich gedacht ist.
In Zeitungen wird manchmal radfahrfeindlich berichtet: Die Eltern eines totgefahrenen jungen Mannes hingen einen Zeitungsartikel an die Laterne bei seinem Unfallort aus, auf dem stand "der Radfahrer fuhr ohne Licht". Mit einem dicken Marker hatten die Eltern dazu geschrieben: "Es war um diese Zeit noch nicht dunkel!!" Oft dreht sich der Diskurs in den Medien, wenn es um Fahrradunfälle geht, darum, Radfahrende zu mehr Vorsicht zu erziehen. Helmpflicht und so. (Nix gegen Helmpflicht, aber der Diskurs ist halt sehr einseitig). Als weiteres Beispiel hat der ADFC davon geschrieben, dass rücksichtsloses Verhalten gegenüber Radfahrenden statistisch die meisten Unfälle verursacht, während Staatsorgane (Verkehrsminister, z.B.) Radfahrende als Problem darstellen, sie z.B. "verrohte Kampfradler" nennen oder - wieder mal - lediglich über Helmpflicht diskutieren.

Das Auto als kulturelles Symbol

Das hier zu beschreiben, würde völlig die Grenzen sprengen. Aber es ginge hier einfach noch weiter, mit dem Stellenwert, den "das Auto" in der Gesellschaft hat, wie das "den Führerschein machen" zum "normalen Lebensweg" in diesem Land dazugehört, wie Autos Statussymbole sind und benutzt werden, um Menschen einzuschüchtern, zu beeindrucken, Gewalt gegen andere Menschen auszuüben, wie die Gesellschaft tausende von Unfalltoten jährlich schlicht als Normalität hinnimmt und damit lebt, und was das eigentlich alles über uns und Autos aussagt.
Hier müsste auch geredet werden über die verinnerlichte Höherwertung von Autos, egal, ob wir selber (gerade) Auto fahren oder nicht. Und auch über die Konnotation von Radfahren als "Kindersache" (also, bevor mensch alt genug für den Führerschein ist), als "Hobby" oder als "kein richtiges fahren". Letzteres zeigt sich sowohl darin, dass Radwege nicht wie Strassen behandelt werden, und darin, dass z.B. Betrunkene das Auto zwar stehen lassen, aber Radfahren tun sie dann sehr wohl noch.

Critical Mass Gent-juni 2015-24
Critical Mass - Gent (Belgien) 2015, Foto: Frank Furter, CC-BY-NC-ND-2.0

Es ist ja nicht alles schlecht

Ja, sicher, es gibt auch soviel Gutes. Die meisten Motorisierten fahren rücksichtsvoll. Ich kann auch mit einigen Menschen über das Radfahren reden, ohne dass sie mit Victim Blaming und Bagatellisierungen ankommen. Und zunehmend kriegt die Stadt es auch hin, grade bei neu konzipierten Strassen, Radfahrende besser einzuplanen und es für Alle sicherer zu machen. Leider seh ich keine Veränderung/Hoffnungen bei der Behandlung des Radfahrens durch Medien, und auch das Auto als Status- und sonstiges Symbol hat einfach diesen Stellenwert. Der nicht so leicht ins Wanken gerät.

Aber obwohl die Mehrheit sich okay verhält: Die paar, die es nicht tun, und das mangelnde Bewußtsein für diese Situation, und die wahrnehmbare öffentliche Ignoranz und das Wegsehen sind noch stark genug, um manchmal ganz schön genervt und gefrustet zu sein, vor allem, wenn du dir selber durch jahrelange Erfahrungen und Beschäftigung mit dem Thema ein Bewußtsein dafür geschaffen hast.
In diesem Aufruf der Kampfradler_innen ist eigentlich das meiste, was ich geschrieben habe, schon mal super gesagt worden. Und da schließe ich mich klar der Forderung an, dass schwächere im Verkehr berücksichtigt werden müssen. Das heisst für Radfahrende: Alle, die zu Fuß, mit dem Rollstuhl, Kinderwägen etc. unterwegs sind. Für Platz-da-Verhalten gegenüber Fußgänger_innen hab ich kein Verständnis!

Ein paar Worte zu den "bööösen Radler_innen"

Wie schon anklang: Auch Radler_innen sind manchmal nervig und manche sind leider gegen Schwächere rücksichtslos.
Da entsteht bei mir Scham und Ärger, aber auch der Gedanke, dass es "DIE Radfahrer_innen" eigentlich nicht gibt, und trotzdem das Verhalten jedes Arschlochs auf zwei Rädern auf ALLE von uns zurückfällt.
Radfahrer_innen können die oben genannten Besoffenen sein, die das Auto stehen lassen, aber denken, mit dem Rad wärs ja kein Problem, herumzufahren. Es können rücksichtslose Autofahrer_innen sein, die den Führerschein verloren haben und nun Rad fahren müssen, die Rücksichtslosigkeit ist dann ja nicht einfach weg. Statt Unmotorisierte terrorisieren sie dann halt die noch weniger "berittenen" Leute. Es können auch einfach Ungeübte sein, leider gibt es gesellschaftlich als Folge der "Minderwertigkeit" des Radfahrens auch keine Ansprüche und die Auffassung, du setzt dich aufs Rad und machst halt irgendwie los. Und das tun Leute dann eben auch.

Ich fuhr einmal früh morgens im Berufsverkehr Rad. Zu dieser Zeit sind die Betrunkenen, Touris und Unerfahrenen einfach nicht auf der Strasse. Was ich erlebte, war: Viele Leute nutzen das Rad. Die allermeisten tragen Helme. Sie fahren zügig, umsichtig und geben Zeichen. Es ist für mich eine richtige Freude, mit ihnen unterwegs zu sein.

Fahrradfahren ernst nehmen und zu respektieren bedeutet für mich auch, es als etwas zu behandeln, was du lernen musst, und was mit Wissen und Regeln und Rücksichtnahme verbunden sein muss. Und eben nicht als sinnloses Freizeitvergnügen, wo alle machen, was sie wollen.

Es muss aber auch gesehen werden, dass auch geübte und rücksichtsvolle Radfahrende die Regeln oft brechen müssen, wenn sie überhaupt auf der Strasse existieren wollen. Eben weil die Stadt/die Verwaltung sie schlicht "wegdenkt" oder in unmögliche Richtungen umlenkt, oder einfach ein "Radfahrer absteigen" Schild hinnagelt. Manchmal finde ich es sicherer für mich und Fußgänger_innen, über bestimmte rote Ampeln zu fahren, aber das darf ich ja nicht offen sagen, und tun schon gar nicht.

Critical Mass September 2011 16
CM Magdeburg (Sachsen-Anhalt), Foto: Zeitfixierer, CC-BY-SA 2.0

Also: Critical Mass

Also, dann mal endlich zur Critical Mass.
Ich war auf meiner ersten Critical Mass!
Juhu!
Es war kalt, es war dunkel, es war November, aber geil!
Um 20:00 Uhr trafen sich alle auf dem Mariannenplatz in Berlin Kreuzberg, und irgendwann fuhren die ersten los und die ganze Sache kam in Bewegung. Ich hatte ausser auf ADFC Sternfahrten, nie an Raddemos oder Aktionen teilgenommen. Die CM ist, im Unterschied zu Demos, keine angemeldete Veranstaltung und es gibt auch keine Ordner_innen oder Veranstalter_innen, es ist ein Flashmob.
Das "Rowdy-Radel-Narrativ" steckt in mir selber ja auch etwas drin, so dass ich soooo begeistert war, als ich erlebte, wie glatt und gut es funktionierte, in einer Gruppe mit mehreren hundert Leuten radzufahren. Wir waren ja nicht nur langsam. Alle um mich herum fuhren so umsichtig und einfach sehr, sehr schön. Es war das Gefühl, dahinzufliegen (bei guter Musik). Die Strasse war unser.
An Kreuzungen fanden sich immer welche, die sich vor die Autos als Schutzspalier aufbauten, damit keiner einfach in die Gruppe reinbrettern kann.
Wir waren auch eine richtig schöne Lightshow. Viele hatten ihre Räder geschmückt und sich verkleidet, tolle Eigenbau-Räder waren da...

Was ich schade finde, ist, dass die Critical Mass und die Radfahrbewegung sehr weiß und sehr männlich ist, einfach von den Mehrheitsverhältnissen her. Während ich auf der Strasse täglich erlebe, dass Räder mehrheitlich von weniger Privilegierten benutzt werden: PoC, Frauen, Kinder.
Wenn ich überlege, warum das so ist, denke ich, dass Radfahren als "Lifestyle" statt als Notwendigkeit eher ein weiße-Männer-Ding ist. Die nicht so privilegierten Radler_innen haben vielleicht auch viel weniger Zeit, um aus dem Radfahren politischen Aktivismus zu machen. Die Fahrradfreakszene schreckt Leute mit billigen, alten Rädern oder mit dem City-Bike vom Aldi ab, und beim Fahrradschrauben triffst du oft auf sexistische Klischees. Und dann ist natürlich die alltägliche Dominanz weißer Menschen, die von Männern, die von Wohlhabenden und Kinderlosen auch in der Fahrradbewegung sichtbar und spürbar.

Ich möchte eigentlich nicht zwischen Feminismus und Fahrradbewegung wählen, wenn ich auf eine CM gehe. Ich möchte nicht meinen feministischen oder rassismuskritischen Blick abschalten, wenn ich auf der CM bin. Es tut aber auch weh, dass in den feministischen Kreisen in sozialen Netzwerken die Situation von Radfahrer_innen so wenig ein Thema ist. Dass mir in feministischen Kreisen das selbe Victim Blaming, die selbe Bagatellisierung und das selbe Wegsehen wie sonst auch entgegenkommt.

Das ist doch krass, oder?

Von den Mehrheitsverhältnissen abgesehen habe ich die CM aber nicht sexistisch oder anderweitig scheisse erlebt. Für die Dauer der Aktion oder wenigstens die 10km, die ich mitfuhr, bevor ich mich auf den Heimweg machte. Ich habe sie so erlebt, dass diese gegenseitige Rücksichtnahme, das gegenseitige Empowerment und die Freude, dass wir uns durch unser Viele-Sein diese Fahrt ermöglichen, sehr überwiegt.
Ich fühlte mich so gut und frei auf der Strasse. Nicht machtlos, herumgeschubst und beschimpft.

Das war sicher nicht meine letzte CM!

critical mass
CM Berlin Juni 2015, Foto: gitti la mar, CC-BY-NC-ND-2.0

Archiv

November 2018
August 2018
April 2018
Januar 2018
November 2017
Oktober 2017
April 2017
März 2017
Februar 2017
Dezember 2016
Oktober 2016
September 2016
August 2016
Juli 2016
Mai 2016
April 2016
März 2016
Februar 2016
Januar 2016
November 2015
Oktober 2015
September 2015
Juli 2015
Mai 2015
März 2015
Februar 2015
Januar 2015
Dezember 2014
November 2014
Oktober 2014
September 2014
August 2014
Juli 2014
Juni 2014
Mai 2014
April 2014
März 2014
Februar 2014
Januar 2014
Dezember 2013
November 2013
Oktober 2013
September 2013
August 2013
Juli 2013
Juni 2013
Mai 2013
April 2013
März 2013
Februar 2013
Januar 2013
Dezember 2012
November 2012
Oktober 2012
September 2012
August 2012
Juli 2012
Juni 2012
Mai 2012
April 2012
März 2012
Februar 2012
Januar 2012
Dezember 2011
November 2011
Oktober 2011
September 2011
August 2011
Juli 2011
Juni 2011
Mai 2011
April 2011
März 2011
Januar 2011
Dezember 2010
November 2010
Oktober 2010
September 2010
August 2010
Juli 2010
Juni 2010
Mai 2010
April 2010
März 2010
Februar 2010
Januar 2010
Dezember 2009
November 2009
Oktober 2009
September 2009
August 2009
Juli 2009
Juni 2009
Mai 2009
April 2009
März 2009
Februar 2009
Januar 2009
Dezember 2008
November 2008
Oktober 2008
September 2008
August 2008
Juli 2008
Juni 2008
Mai 2008
April 2008
März 2008
Februar 2008
Januar 2008
Dezember 2007
November 2007
Oktober 2007
September 2007
August 2007
Juli 2007
Juni 2007
Mai 2007
April 2007
März 2007
Februar 2007
Januar 2007
Dezember 2006
November 2006
Oktober 2006
September 2006
August 2006
Juli 2006
Juni 2006
Mai 2006
April 2006
März 2006
Februar 2006
Januar 2006
Dezember 2005
November 2005
Oktober 2005
September 2005
August 2005
Juli 2005
Juni 2005
Mai 2005
April 2005
März 2005
Februar 2005

Podcast: die urbane Spinnstube

Aktuelle Beiträge

Das war der #Inktober...
Jedes Jahr im Oktober gibt es eine Zeichenchallenge...
distelfliege - 3. Nov, 13:26
Ist es doch nicht vorbei?
Twoday.net wird anscheinend von Antville übernommen...
distelfliege - 1. Aug, 16:32
It's over now
...Ich werde zukünftig meinen Kram auf meinem Wordpress...
distelfliege - 23. Apr, 09:02
huhu
Inzwischen hat sich rausgestellt, dass ich damals doch...
distelfliege - 16. Jan, 18:33
Füller. Und Schreiben.
Im letzten Beitrag hier habe ich über einen Füllerkauf...
distelfliege - 16. Jan, 18:27

die kleine Erinnerung

anarchistel

Suche

 

Credits

Knallgrau New Media Solutions - Web Agentur f�r neue Medien

powered by Antville powered by Helma


xml version of this page
xml version of this page (summary)
xml version of this page (with comments)

twoday.net AGB

Creative Commons Lizenzvertrag
Wenn nicht anders angegeben, stehen die Inhalte auf diesem Blog unter einer Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported Lizenz.

Buttongenerator

der Sidebar-Feedreader..