100 Happy Days: 17 - 22 (Wochenrückblick)

17 (Montag, 15.12.): Ich freue mich daran, dass der Haushalt gut läuft, und dass ich regelmässig Aufgaben bewältige. Und das sehe ich auch an meinem Zimmer und in der Küche. Ich benutze die App von unfuckyourhabitat.com und finde die sehr lustig. Außerdem habe ich heute beim Aufräumen meine verlorene Stricknadelrolle wieder gefunden. m)

18 (Dienstag, 16.12) Ich habe Krankheitsvertretung gemacht und einen veganen Dinkel-Schokoladenkuchen gebacken. Ausserdem eine fantastische Pizzasauce gekocht, für die Pizzaschnecken. Und die sind aus Croissantteig, der mit Pizzasauce bestrichen und dann zu einer Rolle aufgerollt wird. dann werden Schnecken abgeschnitten und die mit Oliven und Käse belegt und dann noch gebacken. Das ist so gut, dass es schon fast verboten gehört. Manchmal macht mir die Arbeit so richtig richtig Spass. Und meist macht sie mir "normal Spass". Ich bin echt dankbar für meinen Beruf.

19 (Mittwoch, 17.12.) Stricktreff! Ich muss ein altes Bild recyclen, weil ich am Mittwoch nicht fotografiert habe. Der Stricktreff war wenig besucht, vielleicht auch wegen dem Vor-Feiertagsstress den viele dann haben, aber so war das eine gemütliche Runde. Ich habe diese Woche so viel zu tun gehabt, und dann habe ich mir auf dem Stricktreff ein wenig die rechte Hand wund gestrickt. Also nicht wund, sondern die Sehnen am Handrücken waren etwas gereizt. Das habe ich dann am nächsten Tag bei der Arbeit ganz schön gemerkt und musste fast 2 Tage Strickpause machen. Nun ist es wieder gut, zum Glück!

20 (Donnerstag, 18.12.) an diesem Tag habe ich die Socken aus dem Garn von Biscotte et Compagnie angezogen und vorher fotografiert. Ich sollte ja berichten, wie sie sich tragen und in der Wäsche verhalten. Ich bin ganz zufrieden. Die Socken sind sehr, sehr weich und flauschig am Fuss. Richtiger Luxus! ich habe etwas Angst, dass sie irgendwann anfangen, zu verfilzen, aber noch ist alles gut. Ausserdem habe ich abends nach der Arbeit die Strickpause/das selbstauferlegte Strickverbot genutzt, um eine Art Journal Doppelseite zu machen. Der Hintergrund besteht aus mit Fixierspray fixierten Jaxon Pastellkreiden und das hat wunderbar geklappt.

21 (Freitag, 19.12.) Heute, nach einem Termin beim Anwalt, war diese Arbeitswoche vorbei. Ich habe fast soviel wie noch nie geflucht über das Regenwetter und den Gegenwind, der mir das Radfahren sehr erschwerte. Aber das war nur deshalb nicht so gut, weil ich im Zeitdruck war und zu spät kam. Als ich mit dem Termin fertig war, habe ich mir für den Rückweg alle Zeit der Welt genommen und mir noch einen Weihnachtsmarkt angesehen, in einem Kunstbedarfsladen nach Papier gesucht (und nicht gefunden) und ein paar Marker fürs Journaling gekauft. Ausserdem habe ich am Abend endlich wieder Yoga gemacht, was ich das letzte Mal am Montag gemacht hatte. Ich habe eine ruhige Class gemacht mit Anusara Yoga zum Thema Hip Openers. Und danach war noch ein schöner Hangout.

22 (Samstag, 20.12.) Wir haben Abends die Nichten zu Besuch gehabt. Sie haben bei uns übernachtet, damit die lieben Eltern mal Kindfreie Zeit zum Partymachen hatten. Der Mann hat selbstgemachte Pommes gemacht, und ich wollte nicht nur immer Pommes mit Ketchup, also habe ich Latkes gemacht. Ich habe ein Kochbuch "jüdische Küche", das habe ich zusammen mit "Mexikanische Küche" und "vegetarische chinesische Küche" jeweils für 1,99 auf einem Grabbeltisch geschossen. Latkes sind Kartoffelpuffer, die traditionell zu Chanukka gegessen werden. Was ja gerade auch ist. Allen, die es feiern, ein frohes Chanukka!
distelfliege - 21. Dez, 19:44


Darf ich fragen mir welchen Stiften du über die fixierte Kreide geschrieben hast? Meiner Erfahrung nach ist das doch über Fixativ nicht mit allen Materiealien möglich?
Grüßle
Zachia