30 Tage, 30 Listen - 2. Woche (für mich die erste)
Nachdem ich gerne herumkritzele in hübschen Büchern, aber oft nicht weiß, was ich da drauf schreiben soll (und beim Art Journaling ist der Text einfach ein Gestaltungselement, ohne Text kommt das nicht so gut) kam es mir gerade recht, daß die Wilde Wölfin so eine Listen-Challenge veranstaltet. Für jeden Tag im April darf mensch eine Liste erstellen. Ich habe die erste Woche verpasst, aber hier kommt was:
Neu: Ich habe jetzt unter jedes Bild ein paar Notizen gemacht, wie das entstanden ist, falls sich wer berufen fühlt ein paar Techniken ausprobieren zu wollen.

Dieses Listenthema habe ich mir selbst ausgedacht.
Ist das noch Punkrock? heisst, wie hat sich doch der Lebensstandard seit jungen Jahren nach oben verändert.. hihi. Punkrock ist das nicht mehr. Appleprodukte, ein Neufahrzeug (Fahrrad) statt gebraucht oder vom Hehler, eine Waschmaschine, die länger als 6 Monate funktioniert, kein Durchhalten mehr beim Tanzen gehen, Wohnung abschliessen, usw... das ist kein Punkrock mehr!
Dieses Bild entstand eigentlich weil ich dachte, der eine Stempel stempelt nicht mehr richtig. Also habe ich den x-mal auf das Blatt gedrückt und verschiedene Stempelkissen dabei benutzt. Danach habe ich mit so einer schwach lavendellila Tinte (Stempelkissen) auf der Seite direkt herumgeschmiert, also das Stempelkissen auf die Seite gerieben. Und mit einem schwarzen feinen Marker die Schrift drauf geschrieben, fertig.

Das eine Thema war noch von Woche 1 und lautet "wofür bin ich berühmt". Am lustigsten finde ich, "geistige Offenheit und Starrsinn gleichzeitig". Ausserdem "Rezepte, die ich gerne koche/gerne ausprobieren möchte". Kann man schlecht lesen.
Bei der Collage habe ich einfach Fotos aus einem Werbeheft für ein Outdoorgeschäft genommen. Ein altes Stück Papier und ein Stück spezielles Scrapbookingpapier ist auch dabei. Dann einfach mit Marker draufgeschrieben. Bei den Rezepten habe ich zuerst Farbe auf die Seite gesprüht, dazu habe ich eine alte Zerstäuberflasche für Primavera Raumspray mit Acrylfarbe und Wasser gefüllt und das verschüttelt. Den Text habe ich mit einem Marker geschrieben (Pitt Artist Pen heisst der) und dann habe ich noch am Rand herumgestempelt, mit Buntstiften auf der Seite herumgezeichnet, mit einem Metallicstift auch, der leider nicht wasserfest ist. Danach habe ich irgendwie was nasses auf die Seite bekommen und der Metallicstift ist verschmiert.

Das nächste Thema war: Rituale, die ich gerne ausübe. Das kann man schlecht lesen und das ist auch ganz ok so. ;)
Das andere Thema ist "Dinge, die ich gerne tue". Daran fehlt es mir nun wirklich nicht!
Die Seite war ziemlich schnell gemacht. Zuerst habe ich rote Acrylfarbe mit einer alten Plastikkarte (krankenkassenteil) auf die Seite gespachtelt (dünn) und dann das selbe nochmal mit Goldfarbe. (Also goldene Acrylfarbe). darüber habe ich mit einem schwarzen dünnen Marker geschrieben und eine Göttin und so gemalt. die Andere Seite ist einfach ein eingeklebtes Bild aus eben jenem Outdoormagazin, und dann habe ich mit wasservermalbaren Stiften (Caran d'ache Neocolor 2, ginge aber auch stinknormale Wasserfarbe) grün und rosa aufgemalt und mit dem Pinsel vermalt, mit Buchstabenstempel und schwarzem permanenten Marker den Text hinzugefügt.

Bücher, die ich gerne lesen möchte.
Tatsächlich komme ich mehr zum lesen, auf Kosten des Strickens zwar, aber dafür gibt es ja den Stricktreff, nicht?
Techniks hierzu: zuerst habe ich solche Washi-Tapes auf die Seite geklebt, durcheinander. Ich hab so billige, die kleben nicht so gut, daher musste ich die nachher noch mit so einem Acrylmalmittel (Gel Medium) nochmal überstreichen und an den Rändern nochmal extra ankleben. Danach habe ich nochmal Farbe rübergesprüht aus der oben genannten Sprühflasche, und dann habe ich weiße Acrylfarbe mit einer kleinen Farbwalze die es zum Linoldrucken gab, aufgetragen. Als die trocken war, habe ich mit den Neololor wasservermalbaren Kreidestiften nochmal grün und rosa draufgemacht und vermalt, und ein paar Stempel draufgestempelt. Dann habe ich die Liste mit schwarzem Marker geschrieben und danach noch mit dem Marker die Person gezeichnet. Dabei ist die Stempelfarbe, wo ich meine Hand abgestützt habe, leider auch etwas verschmiert.

Hier habe ich "mein Wunschzettel" (voll dekadent, ey) und "Orte, die ich gerne sehen will". Wobei die erste Liste noch halbwegs klar geht, aber von den Orten wird einiges utopisch bleiben.
Der Wunschzettel ist einfach mit schwarzem Marker geschrieben und danach mit Buntstiften angemalt. Am Ende habe ich noch mit Wasserfarben den Hintergrund etwas bepinselt, eine ganz schwache Lasur an einigen Stellen. Bei den Orten habe ich alles mit Buntstiften gezeichnet und dann mit Marker geschrieben und drübergezeichnet. Am Ende habe ich noch, damit die Farben freundlicher werden, alles mit einer Schicht orangegelber Wasserfarbe übermalt. (Aquarellfarbe, keine Deckfarbe).

Auch völlig utopisch: Was ich alles lernen möchte. Ob ich das alles noch schaffe, weiß ich ja nicht. ;-)
Das hier gefällt mir sehr gut, da habe ich die Seite mit Gesso grundiert, den habe ich mit einem borstigen Pinsel aufgetragen. Dadurch bekam die Seite eine Struktur an der Oberfläche. Darauf habe ich einfach mit Buntstiften gezeichnet, die dann die Struktur von dem Gesso sichtbar gemacht haben. Eigentlich hat die Person auch Augen, aber die haben mir nicht so gefallen, daher habe ich ihr eine Brille aufgesetzt aus Papier, mit einem schlecht klebenen Papierklebeband befestigt. Die Brille kann auch abgenommen werden.
Was ich so langsam hinkriege: Einfach so schreiben wie ich halt schreibe. Wenn ich mir Videos von anderen Journal-Artists anschaue, denke ich immer: Boah haben die aber ne schicke Handschrift und können kalligraphisch was reißen.
Meine Handschrift ist eben meine Handschrift, und ich schreibe so wie mir der Daumen gewachsen ist. Es sieht nicht so hochglanzmässig und stylisch aus, aber es ist ok. Was ich merke: Wenn ich versuche, extra stylisch zu schreiben, sieht es am Ende kacke aus. Also doch sich einfach treu bleiben, und gut ist.
Neu: Ich habe jetzt unter jedes Bild ein paar Notizen gemacht, wie das entstanden ist, falls sich wer berufen fühlt ein paar Techniken ausprobieren zu wollen.

Dieses Listenthema habe ich mir selbst ausgedacht.
Ist das noch Punkrock? heisst, wie hat sich doch der Lebensstandard seit jungen Jahren nach oben verändert.. hihi. Punkrock ist das nicht mehr. Appleprodukte, ein Neufahrzeug (Fahrrad) statt gebraucht oder vom Hehler, eine Waschmaschine, die länger als 6 Monate funktioniert, kein Durchhalten mehr beim Tanzen gehen, Wohnung abschliessen, usw... das ist kein Punkrock mehr!
Dieses Bild entstand eigentlich weil ich dachte, der eine Stempel stempelt nicht mehr richtig. Also habe ich den x-mal auf das Blatt gedrückt und verschiedene Stempelkissen dabei benutzt. Danach habe ich mit so einer schwach lavendellila Tinte (Stempelkissen) auf der Seite direkt herumgeschmiert, also das Stempelkissen auf die Seite gerieben. Und mit einem schwarzen feinen Marker die Schrift drauf geschrieben, fertig.

Das eine Thema war noch von Woche 1 und lautet "wofür bin ich berühmt". Am lustigsten finde ich, "geistige Offenheit und Starrsinn gleichzeitig". Ausserdem "Rezepte, die ich gerne koche/gerne ausprobieren möchte". Kann man schlecht lesen.
Bei der Collage habe ich einfach Fotos aus einem Werbeheft für ein Outdoorgeschäft genommen. Ein altes Stück Papier und ein Stück spezielles Scrapbookingpapier ist auch dabei. Dann einfach mit Marker draufgeschrieben. Bei den Rezepten habe ich zuerst Farbe auf die Seite gesprüht, dazu habe ich eine alte Zerstäuberflasche für Primavera Raumspray mit Acrylfarbe und Wasser gefüllt und das verschüttelt. Den Text habe ich mit einem Marker geschrieben (Pitt Artist Pen heisst der) und dann habe ich noch am Rand herumgestempelt, mit Buntstiften auf der Seite herumgezeichnet, mit einem Metallicstift auch, der leider nicht wasserfest ist. Danach habe ich irgendwie was nasses auf die Seite bekommen und der Metallicstift ist verschmiert.

Das nächste Thema war: Rituale, die ich gerne ausübe. Das kann man schlecht lesen und das ist auch ganz ok so. ;)
Das andere Thema ist "Dinge, die ich gerne tue". Daran fehlt es mir nun wirklich nicht!
Die Seite war ziemlich schnell gemacht. Zuerst habe ich rote Acrylfarbe mit einer alten Plastikkarte (krankenkassenteil) auf die Seite gespachtelt (dünn) und dann das selbe nochmal mit Goldfarbe. (Also goldene Acrylfarbe). darüber habe ich mit einem schwarzen dünnen Marker geschrieben und eine Göttin und so gemalt. die Andere Seite ist einfach ein eingeklebtes Bild aus eben jenem Outdoormagazin, und dann habe ich mit wasservermalbaren Stiften (Caran d'ache Neocolor 2, ginge aber auch stinknormale Wasserfarbe) grün und rosa aufgemalt und mit dem Pinsel vermalt, mit Buchstabenstempel und schwarzem permanenten Marker den Text hinzugefügt.

Bücher, die ich gerne lesen möchte.
Tatsächlich komme ich mehr zum lesen, auf Kosten des Strickens zwar, aber dafür gibt es ja den Stricktreff, nicht?
Techniks hierzu: zuerst habe ich solche Washi-Tapes auf die Seite geklebt, durcheinander. Ich hab so billige, die kleben nicht so gut, daher musste ich die nachher noch mit so einem Acrylmalmittel (Gel Medium) nochmal überstreichen und an den Rändern nochmal extra ankleben. Danach habe ich nochmal Farbe rübergesprüht aus der oben genannten Sprühflasche, und dann habe ich weiße Acrylfarbe mit einer kleinen Farbwalze die es zum Linoldrucken gab, aufgetragen. Als die trocken war, habe ich mit den Neololor wasservermalbaren Kreidestiften nochmal grün und rosa draufgemacht und vermalt, und ein paar Stempel draufgestempelt. Dann habe ich die Liste mit schwarzem Marker geschrieben und danach noch mit dem Marker die Person gezeichnet. Dabei ist die Stempelfarbe, wo ich meine Hand abgestützt habe, leider auch etwas verschmiert.

Hier habe ich "mein Wunschzettel" (voll dekadent, ey) und "Orte, die ich gerne sehen will". Wobei die erste Liste noch halbwegs klar geht, aber von den Orten wird einiges utopisch bleiben.
Der Wunschzettel ist einfach mit schwarzem Marker geschrieben und danach mit Buntstiften angemalt. Am Ende habe ich noch mit Wasserfarben den Hintergrund etwas bepinselt, eine ganz schwache Lasur an einigen Stellen. Bei den Orten habe ich alles mit Buntstiften gezeichnet und dann mit Marker geschrieben und drübergezeichnet. Am Ende habe ich noch, damit die Farben freundlicher werden, alles mit einer Schicht orangegelber Wasserfarbe übermalt. (Aquarellfarbe, keine Deckfarbe).

Auch völlig utopisch: Was ich alles lernen möchte. Ob ich das alles noch schaffe, weiß ich ja nicht. ;-)
Das hier gefällt mir sehr gut, da habe ich die Seite mit Gesso grundiert, den habe ich mit einem borstigen Pinsel aufgetragen. Dadurch bekam die Seite eine Struktur an der Oberfläche. Darauf habe ich einfach mit Buntstiften gezeichnet, die dann die Struktur von dem Gesso sichtbar gemacht haben. Eigentlich hat die Person auch Augen, aber die haben mir nicht so gefallen, daher habe ich ihr eine Brille aufgesetzt aus Papier, mit einem schlecht klebenen Papierklebeband befestigt. Die Brille kann auch abgenommen werden.
Was ich so langsam hinkriege: Einfach so schreiben wie ich halt schreibe. Wenn ich mir Videos von anderen Journal-Artists anschaue, denke ich immer: Boah haben die aber ne schicke Handschrift und können kalligraphisch was reißen.
Meine Handschrift ist eben meine Handschrift, und ich schreibe so wie mir der Daumen gewachsen ist. Es sieht nicht so hochglanzmässig und stylisch aus, aber es ist ok. Was ich merke: Wenn ich versuche, extra stylisch zu schreiben, sieht es am Ende kacke aus. Also doch sich einfach treu bleiben, und gut ist.
distelfliege - 14. Apr, 19:36


:D
Liebe Grüße,
Karmi