Die urbane Spinnstube, Episode 62: Greenwashing - der große Rant
Heute gehts um Stricken, (nicht viel Neues zu berichten), Spinnen wie wild, Greenwashing und Ökogewissensterror, Wasserfarbe für Gestalter und ein Teechen.

Baum für die auf der Flucht Gestorbenen, Ton Steine Gärten Fest 2013
Hier geht es zum Download:

http://www.spiritvoices.de/pod/ep62.m4a

Wenn ihr die Datei als mp3 benötigt für euer Abspielgerät, könnt ihr die Adresse oben kopieren und hier im Online-Konverter eingeben. Dieser konvertiert sie direkt von meinem Webspace und bietet euch danach die Datei als mp3 zum Herunterladen an.
Zum Abonnieren habe ich diesen Feed:
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Und direkt in iTunes zum abonnieren öffnen lässt sich der Feed mit diesem Link:
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Housekeeping:
Danke für eure Kommentare, Alienne hat sich darüber auch gefreut! Ich erwähne die Podcasts Knitmore Girls, Subway Knits, Never not Knitting, Knit Knit Cafe, Twinneedle und Just one more Row.
Danke fürs Flattren an swanni und Heike! Ich habe meine Flattr-Projekte, also was ich unterstütze, abonniert, von uns deutschsprachigen Podcasterinnen kann man Jademond und die Fibrepiratess flattren (ausser mir jetzt).
Ich war am Wochenende bei Ton Steine Gärten beim Aktionstag der Via Campesina.
Und bin immer so verschnupft und verröchelt. Pöh.
Stricken
Vor 5-6 Wochen habe ich die Naive Socks von Spilly Jane angeschlagen und habe noch nicht mal 3/4 davon geschafft! Ich bin jetzt halb mit dem Bein des 2. Sockens fertig.
Die 3fingerhandschuhe für die Nichte sind fertig, leider zu spät, der Winter ist ja vorbei. Hoffentlich passen sie im Herbst noch.
Es gibt ausserdem ein Yarnbombing aus Walliser Schwarznase-Wolle, das ich schon länger stricke und eine Maschenprobe für den Ribby Cardi von Bonne Marie Burns habe ich aus Eiderwolle handgesponnen gestrickt.
Erzählt mir was über eure "ideale Nadeltasche"!
Spinnen
Ich habe ganz viel Pommersches Landschaf kardiert und habe viele Batts. Ich hab auch süddeutsche Merinoflocke kardiert und 2 Stränge Effektgarn daraus gesponnen, und ein Artyarn aus grüner Landschafwolle mit Stoffstreifen und Merino, Corespun und Auto-wrapped mit Restesingles von anderen Spinnprojekten.
Jetzt habe ich die Kardiermaschine gereinigt und daher bleibt sie jetzt bis Samstag zum Spinntreffen unbenutzt, haha.
urbane Selbstversorgung
Hier geht es um Greenwashing, eine kritische Bezeichnung dafür, dass Unternehmen sich als ökologisch und verantwortungsbewusst darstellen, obwohl es dafür keine hinreichende Grundlage gibt.
Wikipedia: Greenwashing (deutsch)
Wikipedia: Greenwashing (englisch)
Letztes Mal ging es ja um LOHAS und was ich damit für ein Problem habe.
Zur Diskussion bei Ravelry (Link zum Beitrag von Murmansk, der die Diskussion einleitet, und danach geht es auch noch weiter. Ravelry Mitgliedschaft ist erforderlich, um mitlesen zu können.)
Erwähnt werden auch noch:
Die Belehrungen von Herlitz gegenüber SchülerInnen.
Es geht auch darum, dass soziale Gerechtigkeit und Ökologie ein zusammenhängendes Thema sind, weil die Konzerne, die die natürlichen Ressourcen ausbeuten, auch die Menschen ausbeuten, und dies geschieht hauptsächlich auf dem Rücken von Armen. Es kann also nicht sein, dass arme Menschen, die auf der Seite der Ausgebeuteten stehen, dafür beschuldigt werden, dass wir ökologische Probleme haben, während sich die Verursacher, besonders Konzerne, mittels Greenwashing von der Verantwortung reinwaschen und Verantwortungsbewusstsein vorspiegeln.
Syngenta und die Blühstreifen - Syngenta belehrt und "erzieht" BäuerInnen zu ökologischerem Verhalten, während sie anderswo die Lebensgrundlage von KleinbäuerInnen zerstören durch die Kommerzialisierung des Saatgutmarktes und Verbotspolitik traditionellen Sorten gegenüber.
Aktuell gibt es übrigens wieder mal einen offenen Brief/Petition zur Saatgutvielfalt von Arche Noah in Österreich, den ihr mit unterzeichnen könnt.
Was ich gerade toll finde:
Wasserfarbe für Gestalter von Felix Scheinberger
Teechen:
"Freche Göre", ein Kräuter-Früchte-Tee von Bohea, meiner Lieblings-Kiez-Teehandlung.

Baum für die auf der Flucht Gestorbenen, Ton Steine Gärten Fest 2013
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Danke fürs Flattren an swanni und Heike! Ich habe meine Flattr-Projekte, also was ich unterstütze, abonniert, von uns deutschsprachigen Podcasterinnen kann man Jademond und die Fibrepiratess flattren (ausser mir jetzt).
Ich war am Wochenende bei Ton Steine Gärten beim Aktionstag der Via Campesina.
Und bin immer so verschnupft und verröchelt. Pöh.
Stricken
Vor 5-6 Wochen habe ich die Naive Socks von Spilly Jane angeschlagen und habe noch nicht mal 3/4 davon geschafft! Ich bin jetzt halb mit dem Bein des 2. Sockens fertig.
Die 3fingerhandschuhe für die Nichte sind fertig, leider zu spät, der Winter ist ja vorbei. Hoffentlich passen sie im Herbst noch.
Es gibt ausserdem ein Yarnbombing aus Walliser Schwarznase-Wolle, das ich schon länger stricke und eine Maschenprobe für den Ribby Cardi von Bonne Marie Burns habe ich aus Eiderwolle handgesponnen gestrickt.
Erzählt mir was über eure "ideale Nadeltasche"!
Spinnen
Ich habe ganz viel Pommersches Landschaf kardiert und habe viele Batts. Ich hab auch süddeutsche Merinoflocke kardiert und 2 Stränge Effektgarn daraus gesponnen, und ein Artyarn aus grüner Landschafwolle mit Stoffstreifen und Merino, Corespun und Auto-wrapped mit Restesingles von anderen Spinnprojekten.
Jetzt habe ich die Kardiermaschine gereinigt und daher bleibt sie jetzt bis Samstag zum Spinntreffen unbenutzt, haha.
urbane Selbstversorgung
Hier geht es um Greenwashing, eine kritische Bezeichnung dafür, dass Unternehmen sich als ökologisch und verantwortungsbewusst darstellen, obwohl es dafür keine hinreichende Grundlage gibt.
Wikipedia: Greenwashing (deutsch)
Wikipedia: Greenwashing (englisch)
Letztes Mal ging es ja um LOHAS und was ich damit für ein Problem habe.
Zur Diskussion bei Ravelry (Link zum Beitrag von Murmansk, der die Diskussion einleitet, und danach geht es auch noch weiter. Ravelry Mitgliedschaft ist erforderlich, um mitlesen zu können.)
Erwähnt werden auch noch:
Die Belehrungen von Herlitz gegenüber SchülerInnen.
Es geht auch darum, dass soziale Gerechtigkeit und Ökologie ein zusammenhängendes Thema sind, weil die Konzerne, die die natürlichen Ressourcen ausbeuten, auch die Menschen ausbeuten, und dies geschieht hauptsächlich auf dem Rücken von Armen. Es kann also nicht sein, dass arme Menschen, die auf der Seite der Ausgebeuteten stehen, dafür beschuldigt werden, dass wir ökologische Probleme haben, während sich die Verursacher, besonders Konzerne, mittels Greenwashing von der Verantwortung reinwaschen und Verantwortungsbewusstsein vorspiegeln.
Syngenta und die Blühstreifen - Syngenta belehrt und "erzieht" BäuerInnen zu ökologischerem Verhalten, während sie anderswo die Lebensgrundlage von KleinbäuerInnen zerstören durch die Kommerzialisierung des Saatgutmarktes und Verbotspolitik traditionellen Sorten gegenüber.
Aktuell gibt es übrigens wieder mal einen offenen Brief/Petition zur Saatgutvielfalt von Arche Noah in Österreich, den ihr mit unterzeichnen könnt.
Was ich gerade toll finde:
Wasserfarbe für Gestalter von Felix Scheinberger
Teechen:
"Freche Göre", ein Kräuter-Früchte-Tee von Bohea, meiner Lieblings-Kiez-Teehandlung.
distelfliege - 23. Apr, 15:58


Schwarznasen
ich höre eben den Anfang Deines Podcasts - wie immer hocherfreut - und mir kam zu den Schwarznasen diese Doku in den Sinn... falls sich jemand für diese Rasse interessiert...
http://www.youtube.com/watch?v=8kyN8wI9NJM
Ich war kürzlich beim Backnanger Wollfest - quasi mein Ersatz für Leipzig, da viel näher - da waren auch ein paar Schwarznasen... die Wolle habe ich jedoch noch nicht zum Spinnen gehabt.
Ganz herzliche Grüße!!!
Und vielen Dank für den Podcast!!!
Naseen