Das Problem mit der P.C.
Political Correctness. Von vielen als "Keule" oder Disziplinier-Instrument gefürchtet. Dabei ist P.C. ursprünglich nicht so gedacht.
Für mich ist PC sinnvoll angewendet, wenn ich meinen Respekt, den ich gleichermassen allen Menschen gegenüber empfinde, mit PC oder einfachen Faustregeln auch richtig ausdrücken kann. Es ist sozusagen eine kleine Hilfe für mich, und ich nutze das auch so.
Wie einen Knigge halt.
Sinnlos ist es allerdings, wenn man sagt, "ich empfinde eh Respekt vor allen Menschen und bin daher erhaben darüber, mit kulturell tradierten Respektlosigkeiten, die in meiner Kultur grassieren, irgendwen verletzten zu können oder unhöflich sein zu können".
Bei normalen Höflichkeitsregeln fühlt sich niemand angepisst, wenn er/sie diese lernen muss, weil klar ist: solche Regeln werden einem nicht angeboren, man muss sie lernen.
Genauso ist es mit PC, man ist doch nicht schuld dran, daß die herkömmlichen Höflichkeitsregeln nicht gleichermassen höflich allen Menschen gegenüber sind, und das ist nix weiter als eine Handreichung um sich weiterzubilden.
Der schmerzhafte Schritt der Erkenntnis, daß eben das, was man als Umgang bislang gelernt hat, zum Teil unhöflich oder respektlos ist, den muss man halt einfach überstehen, und am besten, ohne sich die persönliche Schuld daran zu geben!
Ich denk deshalb, PC - Etikette sollte nicht von oben vorgeschrieben werden, weil sonst die Leut noch Haßgefühle entwickeln, weil sie gezwungen werden, sich an Konventionen zu halten, deren Sinn sie nicht kapieren (wollen).
Aber wie kann ich denn für PC werben, so daß es Spaß macht, mit diesen Höflichkeitsformen anderen Menschen Respekt zu erweisen?
sozusagen das Lust- und nicht das Frustprinzip.
Für mich ist PC sinnvoll angewendet, wenn ich meinen Respekt, den ich gleichermassen allen Menschen gegenüber empfinde, mit PC oder einfachen Faustregeln auch richtig ausdrücken kann. Es ist sozusagen eine kleine Hilfe für mich, und ich nutze das auch so.
Wie einen Knigge halt.
Sinnlos ist es allerdings, wenn man sagt, "ich empfinde eh Respekt vor allen Menschen und bin daher erhaben darüber, mit kulturell tradierten Respektlosigkeiten, die in meiner Kultur grassieren, irgendwen verletzten zu können oder unhöflich sein zu können".
Bei normalen Höflichkeitsregeln fühlt sich niemand angepisst, wenn er/sie diese lernen muss, weil klar ist: solche Regeln werden einem nicht angeboren, man muss sie lernen.
Genauso ist es mit PC, man ist doch nicht schuld dran, daß die herkömmlichen Höflichkeitsregeln nicht gleichermassen höflich allen Menschen gegenüber sind, und das ist nix weiter als eine Handreichung um sich weiterzubilden.
Der schmerzhafte Schritt der Erkenntnis, daß eben das, was man als Umgang bislang gelernt hat, zum Teil unhöflich oder respektlos ist, den muss man halt einfach überstehen, und am besten, ohne sich die persönliche Schuld daran zu geben!
Ich denk deshalb, PC - Etikette sollte nicht von oben vorgeschrieben werden, weil sonst die Leut noch Haßgefühle entwickeln, weil sie gezwungen werden, sich an Konventionen zu halten, deren Sinn sie nicht kapieren (wollen).
Aber wie kann ich denn für PC werben, so daß es Spaß macht, mit diesen Höflichkeitsformen anderen Menschen Respekt zu erweisen?
sozusagen das Lust- und nicht das Frustprinzip.
distelfliege - 30. Jun, 11:28


Liebe Grüße,
Caroona
Genau.
Trotzreaktion - ja, auf der einen Seite, auf der anderen Seite verwendete Rivka im Wurzelwerk heute den Begriff "Kleinheroismus" - so nach dem Motto "Seht, wie ich mich gegen Sprachregelungen auflehne! Bin ich nicht ein toller Hecht und Freidenker?" Sehr beliebt auch in heidnischen Kreisen.