Die urbane Spinnstube Folge 6: Das F-Wort
Foto (c) 2011 Sven Scholz
Die Folge zum Runterladen:
Episode 6 - die urbane Spinnstube
Der Feed zum abonnieren:
feeds.feedburner.com/distel
Die Shownotes zum nachschlagen:
Der Name der heutigen Folge ist entlehnt von einer Folge von Electric Sheep, die mit dem "F-Word" - haha - den Feminismus meinte - und genau so gehts mir auch.
Zuerst allerdings kommt das Stricken und Spinnen dran.
Ich kann nach dem Golferarm wieder stricken, und damit das so bleibt, experimentiere ich gerade mit verschiedenen Strickmethoden. Ich stricke "continental", aber wickle das Garn nur noch 1x um den Zeigefinger, damit alles lockerer wird. Nur rechte Maschen stricke ich manchmal mit der englischen Methode, und Reihen die nur aus linken Maschen bestehen, mit der portugiesischen Methode. (Links zu youtube Videos)
Ich stricke grade an einem Thermal Pullover und fertig bin ich mit einer Vortex Mütze. Leider gibt es keine Fotos bislang. Aufgrund eines Mottenschadens habe ich viel eine super Methode um Garn anzustückeln benutzt: Den Russian Join. Ausserdem erzähle ich von dem Thermal Pulli von einer Frau die auf den queerfeministischen Stricktreff im Cafe Morgenrot kommt, der atemberaubend schön ist!
Dann spinne ich an meinem endlosen Cable-Garn projekt, hier ein Link zu einem Beitrag über ein anderes Cablé-Garn, aber da wird das System schön erklärt. Hier ist noch ein Link Über das Umspulen (ravelry Mitgliedschaft zum Lesen leider erforderlich, englischsprachig)
Ausserdem habe ich eine Kreuzspindel aus der Drechselwerkstatt Matthes. Nachdem Kreuzspindeln auf Ravelry so gehyped wurden, bin ich allerdings davon eher enttäuscht. Diese Bauart ist eher langsam und ich komme damit nicht so gut zurecht wie mit anderen Spindeln.
Urbane Selbstversorgung: Es geht kurz um die Obsternte und das einlagern, und danach um eiserne Pfannen anstatt beschichteten Pfannen.
Was ich grade toll finde: kurze Haare!
Der Aufreger: Die Piratenpartei und ihr blinder Fleck: Der Feminismus. Nach den jüngsten Erfolgen der Piraten ist das Thema wieder in aller Munde, aber kritisiert wird die Partei schon seit langem für ihren niedrigen Frauenanteil und ihre Ignoranz dem Thema gegenüber, sowie für die Unhaltbarkeit der Behauptung, "postgender" zu sein. Hier ein paar Texte, die die Mädchenmannschaft schon Mai 2010 zusammengetragen hat. Ich habe sie erst nach dem Podcasten gelesen. Dadurch kam die Piratenpartei in meinem Podcast noch etwas besser weg - wirklich ein Aufreger! Unfassbar! Wo leben wir denn?
neuere Artikel dazu:
Postgender - am Arsch von Lars Reineke (den ich ansonsten nicht kenne).
Probleme der Piraten.. (taz) - Zitat: Der Trick dabei ist folgender: Mit der Selbstbeschreibung als "postgender", also als von Geschlechterzuschreibungen emanzipiert, wird ein zentrales feministisches Ziel mal eben zum Status quo erklärt, nämlich dass Geschlecht nicht mehr ausschlaggebend sei für die Position, die eine Person in der Gesellschaft oder am Arbeitsplatz einnimmt. Das wäre sehr schön, ist aber leider blanker Unfug.
Was du nicht sehen willst, ist trotzdem da (Mädchenblog)
Nee, sorry, liebe Piraten: In eurem eigenen Interesse wünsche ich euch, dass ihr eure Politik da updaten könnt, weil ich seh's wie Antje Schrupp, euer Modell hat sonst keine Zukunft.
Positiv, kommt aber nicht im Podcast vor: Politik mal ohne Parteien, z.b. bei den "Occupy (Ort)"-Bewegungen.
distelfliege - 30. Okt, 18:15


die Hinweise zur Kreuzspindel und die Ideen mit dem Strickmethoden-Mischmasch aus medizinischen Gründen (irgendwann wird wohl so mancher Stricker mit Schulter/ Arm/ Hand zu tun haben) sind interessant
Die Musik bei den vorigen Folgen fand ich gut und sowas wie eine persönliche Handschrift. Na so unterschiedlich ist das :-)
Liebe Grüße
Elsbeere
Die Musik hab ich mit dem Saxophon selbst aufgenommen, und eigentlich soll sie immer welchseln, wenn ich neue Stücke lerne. Dank meiner Krankheit konnte ich nichts neues aufnehmen - jetzt muss ich erstmal wieder Saxophon üben.
Die Kritik war ja auch nicht an der Musik selbst, sondern dass sie so laut wurde wenn nicht gesprochen wurde. Mein Aufnahmeprogramm macht das automatisch, dass die Musik runtergeregelt wird, sobald gesprochen wird, dadurch wird sie halt auch lauter, wenn nicht gesprochen wird.
Nunjaaa... :)
Also, danke dir nochmal für den Kommentar! Ich freu mich über jeden einzelnen :-)))
liebe Grüsse!