ich und die Linuxnerds ;-)
Jau.... also, anlässlich meines neuen Computers habe ich mir gedacht, ich lass mal ein kurzes Statement ab zum Thema Computer-Betriebssystem, etc.
Ich hatte mir ja schon viele Jahre überlegt, ob ich zu Linux überlaufen soll, aber jedesmal habe ich festgestellt, dass ich schlicht und einfach nullo Interesse an Betriebssystemen an sich habe.
Ich erfuhr die ganzen Jahre immer sehr viel Hilfsbereitschaft (die aufgrund meiner Zögerlichkeit nie zur echten Hilfe werden musste), von Linux-NutzerInnen, die mir auch CDs gaben mit Linux-Distributionen usw. zum ausprobieren.
Was mich am Schluss davon abhielt, war auch, dass für mich das neu aufsetzen und Partitionieren meiner Windows-Computer einfach eine zu grosse Angsthürde war, und dass ich auch des öfteren mitbekam, wie Linux-Neulinge jubelnd Erfolge feierten, wenn sie irgendein Gerät oder ihr Betriebssystem zum laufen bekommen hatten oder wenn sie wieder was neues verstanden hatten.
Das alles vermittelte mir die Botschaft: Linux ist nix für mich!
Ich fürchtete mich davor, daß trotz der hundertfachen Ermutigungsstatements "Linux ist total einfach, das ist mittlerweile genauso einfach wie Windows" etc der dicke Hund noch kommen würde. Daß ich auf einmal mit einem Betriebssystem festsitze, das mir Arbeit abverlangt und Lernen, und ich das eigentlich überhaupt nicht will.
Ich habe meine gesamte Compi-Zeit also an Windows-Computern verbracht bislang und wenn etwas neu dazukommt oder etwas eingerichtet werden muss, bin ich es eh schon gewohnt, mir Nachmittage des "Trial and Error" Prinzips, Hilfe-Assistenten und Krempel anzutun, und ohne das geringste Interesse an Betriebssystemen und Computern an und für sich verkommt sowas immer mehr zur Qual. Ich wurde immer ungeduldiger und intoleranter den Wartungsbedürfnissen meines PC's gegenüber, was letztendlich darin gipfelte, daß ich ihn 8-9 Jahre lang "durchlaufen liess", ohne daß ich den mal neu aufgesetzt hätte. Defragmentieren so alle 2-3 Jahre ;-)
Thuja hatte ja angemerkt, daß sie gar nicht wusste, daß ich mit dem Gedanken an einen Mac gespielt hätte. Das habe ich auch eigentlich nicht, weil ich ja eigentlich die letzten Jahre keinen neuen Computer brauchte. Die Option kam jetzt kürzlich erst ins Spiel, als mir klar wurde, daß meine uralt-Kiste, die wirklich lange tapfer durchgehalten hat, einfach zu alt ist und ersetzt werden muss.
Als ich vor 5 Jahren meinen letzten PC bekam, also meinen Zweit-PC, der der alten Kiste schon viele Aufgaben abnehmen musste, die sie nicht mehr packte, bevor sie selbst zum Internet-Surfen zu alt war, hatte ich schon gesagt: Jetzt kommt Linux ins Haus, weil ich hab ja jetzt einen "Not-PC" falls ich mit dem Linux nicht klarkomme, den ich zwischendurch benutzen kann, und selbst dann war es mir zuviel Arbeit, den Zweit-PC soweit zu konfigurieren, daß er als Ersatz hätte herhalten können, wenn der erste lernbedingt kurzfristig ausfiel.
Langer Rede kurzer Sinn: Nach wie vor finde ich, wie eidechse meinte, Linux gewissermassen sexy. Und ich finds auch toll, wenn man ein kleiner Linuxnerd ist. Und Linux-UserInnen fand ich immer total lieb, nett und hilfsbereit wenn ich laut über Linux nachdachte. Aber, und jetzt kommts: Es gibt auch einfach Leute, für die ist Linux nix, und sicher "könnte es jeder lernen" - nur, ohne Interesse am jeweiligen Gebiet ist Lernen kein Spaß. Und ich glaube, es ist auch völlig ok, dann von Linux auch mal abzuraten, ohne daß sich diejenigen dann abgewertet fühlen müssten, wenn sie keine sexy Linuxnerds sind.
Letztendlich war es für den Mac ausschlaggebend, daß der Computerspezi den ich zu Rate zog, zwei Dinge sagte:
1. Linux ist einfach etwas, was man lernen muss, und wo man auch Interesse haben muss, ansonsten ist es halt zu schwierig.
2. Mac sei super einfach.
Das beruhigte mich kollossal.
Wenn jemand sagt, Linux wäre unkompliziert und total schnell zu machen und man müsste gar nix lernen, bekomme ich Angst vor ALLEM anderen, was für diese Person ebenfalls "leicht zu lernen" ist.
Ja, ich weiß, ich sag auch immer dass Html total leicht zu lernen sei und so, vielleicht sollte ich mich mal an die eigene Nase packen.
Weil es stimmt, also Html ist leicht zu lernen, aber wenn man keine Lust dazu hat und kein Interesse, was auch völlig ok und legitim ist, dann ist es einfach anstrengend.
Jetzt stell ich schon wieder fest, daß ich das Partitionieren mit dem Bootcamp-Programm und das dazuinstallieren von Windows auf den Mac, was wir eigentlich machen wollten, gar nicht will, weil es ja schon wieder irgendein Eingriff ins System ist, und das wieder etwas ist, was ich wahrscheinlich so lange vor mir herschiebe, bis ich das Gefühl habe, ich brauche Windows eigentlich nicht mehr. Da können mir noch soviele Leut sagen, daß es einfach ist.
So bin ich halt und es ist eigentlich verwunderlich, daß ich überhaupt an Computern sitze.
Komischerweise bin ich gewissermassen ein wenig ein Webseiten-Nerd, und weil ich z.b. Webseiten von Hand mache, denken viele, ich mach auch Computer von Hand, steig da durch, kenn mich aus... das könnte alles nicht falscher sein. Wenn am Computer irgendwas nicht geht, bin ich zumeist ahnungslos und rufe eine Hotline an. Das will bei meiner Telefonallergie schon etwas heissen.
So,das waren meine Gedanken die mir wegen meiner Computerentscheidung im Kopf herumgingen - in Bälde wieder Nähcontent...
Hähä!
Hier schon mal der neueste Midget:

Ich hatte mir ja schon viele Jahre überlegt, ob ich zu Linux überlaufen soll, aber jedesmal habe ich festgestellt, dass ich schlicht und einfach nullo Interesse an Betriebssystemen an sich habe.
Ich erfuhr die ganzen Jahre immer sehr viel Hilfsbereitschaft (die aufgrund meiner Zögerlichkeit nie zur echten Hilfe werden musste), von Linux-NutzerInnen, die mir auch CDs gaben mit Linux-Distributionen usw. zum ausprobieren.
Was mich am Schluss davon abhielt, war auch, dass für mich das neu aufsetzen und Partitionieren meiner Windows-Computer einfach eine zu grosse Angsthürde war, und dass ich auch des öfteren mitbekam, wie Linux-Neulinge jubelnd Erfolge feierten, wenn sie irgendein Gerät oder ihr Betriebssystem zum laufen bekommen hatten oder wenn sie wieder was neues verstanden hatten.
Das alles vermittelte mir die Botschaft: Linux ist nix für mich!
Ich fürchtete mich davor, daß trotz der hundertfachen Ermutigungsstatements "Linux ist total einfach, das ist mittlerweile genauso einfach wie Windows" etc der dicke Hund noch kommen würde. Daß ich auf einmal mit einem Betriebssystem festsitze, das mir Arbeit abverlangt und Lernen, und ich das eigentlich überhaupt nicht will.
Ich habe meine gesamte Compi-Zeit also an Windows-Computern verbracht bislang und wenn etwas neu dazukommt oder etwas eingerichtet werden muss, bin ich es eh schon gewohnt, mir Nachmittage des "Trial and Error" Prinzips, Hilfe-Assistenten und Krempel anzutun, und ohne das geringste Interesse an Betriebssystemen und Computern an und für sich verkommt sowas immer mehr zur Qual. Ich wurde immer ungeduldiger und intoleranter den Wartungsbedürfnissen meines PC's gegenüber, was letztendlich darin gipfelte, daß ich ihn 8-9 Jahre lang "durchlaufen liess", ohne daß ich den mal neu aufgesetzt hätte. Defragmentieren so alle 2-3 Jahre ;-)
Thuja hatte ja angemerkt, daß sie gar nicht wusste, daß ich mit dem Gedanken an einen Mac gespielt hätte. Das habe ich auch eigentlich nicht, weil ich ja eigentlich die letzten Jahre keinen neuen Computer brauchte. Die Option kam jetzt kürzlich erst ins Spiel, als mir klar wurde, daß meine uralt-Kiste, die wirklich lange tapfer durchgehalten hat, einfach zu alt ist und ersetzt werden muss.
Als ich vor 5 Jahren meinen letzten PC bekam, also meinen Zweit-PC, der der alten Kiste schon viele Aufgaben abnehmen musste, die sie nicht mehr packte, bevor sie selbst zum Internet-Surfen zu alt war, hatte ich schon gesagt: Jetzt kommt Linux ins Haus, weil ich hab ja jetzt einen "Not-PC" falls ich mit dem Linux nicht klarkomme, den ich zwischendurch benutzen kann, und selbst dann war es mir zuviel Arbeit, den Zweit-PC soweit zu konfigurieren, daß er als Ersatz hätte herhalten können, wenn der erste lernbedingt kurzfristig ausfiel.
Langer Rede kurzer Sinn: Nach wie vor finde ich, wie eidechse meinte, Linux gewissermassen sexy. Und ich finds auch toll, wenn man ein kleiner Linuxnerd ist. Und Linux-UserInnen fand ich immer total lieb, nett und hilfsbereit wenn ich laut über Linux nachdachte. Aber, und jetzt kommts: Es gibt auch einfach Leute, für die ist Linux nix, und sicher "könnte es jeder lernen" - nur, ohne Interesse am jeweiligen Gebiet ist Lernen kein Spaß. Und ich glaube, es ist auch völlig ok, dann von Linux auch mal abzuraten, ohne daß sich diejenigen dann abgewertet fühlen müssten, wenn sie keine sexy Linuxnerds sind.
Letztendlich war es für den Mac ausschlaggebend, daß der Computerspezi den ich zu Rate zog, zwei Dinge sagte:
1. Linux ist einfach etwas, was man lernen muss, und wo man auch Interesse haben muss, ansonsten ist es halt zu schwierig.
2. Mac sei super einfach.
Das beruhigte mich kollossal.
Wenn jemand sagt, Linux wäre unkompliziert und total schnell zu machen und man müsste gar nix lernen, bekomme ich Angst vor ALLEM anderen, was für diese Person ebenfalls "leicht zu lernen" ist.
Ja, ich weiß, ich sag auch immer dass Html total leicht zu lernen sei und so, vielleicht sollte ich mich mal an die eigene Nase packen.
Weil es stimmt, also Html ist leicht zu lernen, aber wenn man keine Lust dazu hat und kein Interesse, was auch völlig ok und legitim ist, dann ist es einfach anstrengend.
Jetzt stell ich schon wieder fest, daß ich das Partitionieren mit dem Bootcamp-Programm und das dazuinstallieren von Windows auf den Mac, was wir eigentlich machen wollten, gar nicht will, weil es ja schon wieder irgendein Eingriff ins System ist, und das wieder etwas ist, was ich wahrscheinlich so lange vor mir herschiebe, bis ich das Gefühl habe, ich brauche Windows eigentlich nicht mehr. Da können mir noch soviele Leut sagen, daß es einfach ist.
So bin ich halt und es ist eigentlich verwunderlich, daß ich überhaupt an Computern sitze.
Komischerweise bin ich gewissermassen ein wenig ein Webseiten-Nerd, und weil ich z.b. Webseiten von Hand mache, denken viele, ich mach auch Computer von Hand, steig da durch, kenn mich aus... das könnte alles nicht falscher sein. Wenn am Computer irgendwas nicht geht, bin ich zumeist ahnungslos und rufe eine Hotline an. Das will bei meiner Telefonallergie schon etwas heissen.
So,das waren meine Gedanken die mir wegen meiner Computerentscheidung im Kopf herumgingen - in Bälde wieder Nähcontent...
Hähä!
Hier schon mal der neueste Midget:

distelfliege - 25. Sep, 11:11


zum einen mal so zur gewichtung: mein kommentar war zu, sagen wir, 65% ein 'fähnchenhochhalten' für die sexyness von nerdtum überhaupt und nur zu 35% für linux.
und wie 'wir' ja alle wissen.... gibt es auch genug anders was zum sexy nerdtum taugt.
ich muss grad, wo ich das schreibe, an einen chat denken, wo du, liebe distel, über die krume von brot geredet hast, dass es beim lesen ein genuß war, hmmmm. von daher mache ich mir da überhaupt keine sorgen über sexy nerd distel *zufriedengrins*nebenbei zum midget oben blinzel*.
nun noch mal weg vom nerdtum hin zu computereien.
so wie du beschreibst, wie du mit computern so werkelst klingt das so, als wäre 'vor' der aussage 'linux ist nix für mich' die aussage 'betriebsysteme installieren ist nix für mich' sehr stimmig: "es soll halt funktionieren".
und soweit ich das weiss ist das schon das mac konzept: gutes d.h. funktionierendes und mit grundlegenden arbeitsprogrammen bestücktes betriebsystem fertig mitzuliefern. ich nehme mal an, dass du mit einem fertig installiertem linux system ebenso glücklich werden würdest, (dich dann auch nicht mit den innereien vom computer beschäftigen müsstest, und auch nicht viel mehr neu lernen müsstest, als die programme zu lernen, was du ja jetzt bei mac auch lernen musst... also was ich meine ist sowas wie: 'wo ist eine bestimmte funktion von z.b. dem schreibprogramm'.) aber es gibt ja keinen linux zwang, nur gute gründe nicht mit windoof zu arbeiten, weil bei windoofbetriebsystem nix dabei ist, nicht alles funktioniert obwohl fast alles auf windoof ausgerichtet ist, viren, spyware usw... (aber auch das kann man ja in den griff bekommen, aber das heisst halt, das man sich schon mit windoof ein bisschen beschäftige muss, manche sachen mache ich z.b. auch einfach mit windoof )
fertig installiertes linux müsste jemand für dich machen, beim mac ist's schon dabei, von daher klingt das für mich alles sehr schlüssig und rund ('bzw stylisch eckigabgrundet'), was du da so sagst.
mit mac kenn' ich mich (bisher!?) garnicht aus, aber ich denke mal, dass es so gut läuft wie sein ruf ist, und du es die nächsten 8-9 jahre stabil durchlaufen lassen kannst, und zwar ganz leise.
was mir grad noch einfällt zu dem eindruck, dass man bei linux soviel lernen muss oder es soviele probleme gibt, dass man bei jedem installationsschritt jubeln muss. (also jetzt nicht weil es die distel interessieren sollte, sondern eher für die diffuse blogöffentlichkeit, die auch über die für und wieder von bestimmten betriebssystemen nachdenkt).
die meisten, die sich darüber freuen, dass sie z.b einen drucker oder irgendeine netzwerkkarte doch unter linux zum laufen bekommen haben, haben ja ein für windoof zusammengekauftes system auf linux umgestellt.
sie haben also nicht vorher geguckt, welcher drucker läuft unter linux problemlos und dann probleme bei der installation gehabt (die vielleicht trotzdem kommen, aber das kennt man ja von windoof auch, nur dass es da keine community gibt, die einem helfen würde und die im zweielsfalle irgendwo im netz ein howto geschrieben hat wo alles step by step erklärt ist.).
bei mac hat man sowas glaube ich nicht, weil man eh vorrangig maczeug dazukauft bzw nur dazukaufen kann, oder? und das alles kompatibel ist. sagt mal, wie ist denn das? da muss man halt dann den macpreis zahlen aber alles was es gibt, gibts dann auch passend?!.
im vergleich dazu müsste man bei linux 'die community bedienen', damit man kompatible dinge kauft, also nachgoogeln.
das ist schon was 'anderes' und auch komplizierter, wenn man da keine lust drauf hat, also auf jeden fall ein entscheidungskriterium. bisher steht halt oft auf irgendeinem computerzubehör noch nicht drauf ob es unter linux läuft oder nicht, aber ich seh das schon immer häufiger, aber wenn man vorher guckt ob etwas passt fand ich das dann auch nicht kompliziert mit der installation.
Hm...
Gut, jetzt zwei Tage.
Ich kann dir nur sagen, daß ich jetzt den 2. Tag, wenn man den Abend, wo ich den gekauft habe, nicht mitzählt, hier sitze und es kommt mir vor als wäre alles so wie es sein sollte, ich nutze das Internet, schreibe mein Blog, ruf meine Mails ab, tu meine Bilder von der Kamera auf den Computer und zu Ipernity... Chatte (wenn ich nicht grad arbeite) und es kommt mir nicht so vor, als müsste ich alles neu lernen.
Aber bisher hab ich nur diesen Würfel, alles andere - also alle Geräte usw. sind noch von WindowsPC übernommen. Ich hab auch nur den Router (von T-online) eingesteckt und schwups, Internet ging...
Kamera, Mp3player, geht alles - wie beim XP-Teil *g*
Aber du hast recht, wenn mir jemand einen fertig installierten, konfigurierten Linux-Rechner hingestellt hätte, hätte ich da durchaus kein Prob gehabt, sowas zu kaufen. Ich hab bisher nur in keinem Geschäft so einen stehen sehen. ;-))