Alltagskram: Das Messer

Ich habs ja mit Messern. Als Kind bekam ich sogar eine Messer-Initiation, d.h. ich musste mir einen Vortrag über den Umgang mit Messern anhören, musste den Gebrauch eines Messers üben und bekam dann ein Taschenmesser übergeben (ein Opinel).
In der Küche ist das nicht anders. Ich habe mir, damals noch in einer Gemeinschaftsküche, vor 10 Jahren oder so, dieses Messer für 100 DM noch, gekauft. Wir hatten in unserer Gemeinschaftsküche ein ähnlich aussehendes, aber schlecht schneidendes Billigmesser, das wir in die Besteckschublade legten, während dieses immer auf dem Hängeschrank versteckt wurde, um "Entleihungen" vorzubeugen.
Zum Ziebel schälen oder kleine Dinge irgendwo abpulen verwende ich diese billigen kleinen bunten Plastikgriffmesserchen, aber das richtige Kleinschneiden geschieht dann mit dem guten Messer. Ich bereue es nicht, mir das gute Messer geleistet zu haben. Ich stehe auf das gute Messer!
Wenn es mal nicht schneiden will, schnell mit dem Wetzstahl drüber und dann ist es wie neu. Und das seit vielen Jahren. Hach!
distelfliege - 6. Mai, 15:03


(*) terrorismusbedarf = aldi