6 Monate rauchfrei
Ende Mai, also letzte Woche etwa, hatte ich mein 1/2 jähriges Jubiläum der Rauchfreiheit. Mein Alltagsleben ohne rauchen hat sich so eingeschliffen, und das Rauchen ist kaum noch ein Thema. Ich habe ja auch nichts mehr dazu gebloggt.
Dafür hat sich meine Prozess mit der Nikotinsucht verändert.
Anfangs, so sehe ich das im Rückblick jetzt, war es schwer, aber auch schön und aufregend, spannend, alles war ganz neu. Ich habe in einen neuen Alltagstrott erst hineinfinden müssen, denn mein früherer Alltag war von Zigaretten strukturiert gewesen.
Jetzt hat sich der neue Alltagstrott gesetzt und die ganz subtilen Dinge treten in den Bereich des gerade eben noch Wahrnehmbaren.
- ein unbestimmtes Gefühl, dass da ein Loch ist, dass man stopfen möchte. Kein Rauchverlangen, aber ein vages Fühlen dass da etwas fehlt
- Berührbarkeit, zeitweise das Gefühl in der eigenen Entwicklung zurückgeworfen zu sein in die Zeit als ich viel jünger war. Empfindsamkeit. Unsicherheit.
- Stolz und Kraft
Ich glaube, dass ich mich mit dem Phänomen "Sucht" befasst habe, fiel es mir leichter zu verstehen was bisher in mir vorging und was immer noch in mir vorgeht. Ich bin immer noch gespannt auf die weitere Entwicklung und habe immer noch das Gefühl, mich neu zu erfinden und neu zu entdecken, aber auch neue Mechanismen entwickeln zu müssen, mit Belastungen zurecht zu kommen.
Ich bereue nichts und ich bin zwar näher am Wasser gebaut als vorher (noch näher!!) aber ich habe auch seit dem frühen Frühling eine sehr stressige Zeit und Auseiandersetzungen innerhalb eines linken Projekts behutsam zu führen, die einfach anstrengend sind. manchmal kommt es mir vor, als ob ich als Einzelne Person, die noch dazu schnell emotional berührt wird und schnell mal heulen muss mehr Arsch in der Hose habe als ein ganzer Haufen von 15 Leuten die sich alle nicht trauen ihren mund aufzumachen. Und darauf kann ich doch eigentlich mir wirklich etwas einbilden.
Aber für den Rest des Tages: Füsse hochlegen.
(Ich will ja nur noch ein Foto von den selber gesponnen Socken zeigen. DAs war alles ja nur ein Vorwand dafür. Das Foto ist einfarbig eingefärbt, ich finde, das sieht irgendwie stylisch aus.)

Dafür hat sich meine Prozess mit der Nikotinsucht verändert.
Anfangs, so sehe ich das im Rückblick jetzt, war es schwer, aber auch schön und aufregend, spannend, alles war ganz neu. Ich habe in einen neuen Alltagstrott erst hineinfinden müssen, denn mein früherer Alltag war von Zigaretten strukturiert gewesen.
Jetzt hat sich der neue Alltagstrott gesetzt und die ganz subtilen Dinge treten in den Bereich des gerade eben noch Wahrnehmbaren.
- ein unbestimmtes Gefühl, dass da ein Loch ist, dass man stopfen möchte. Kein Rauchverlangen, aber ein vages Fühlen dass da etwas fehlt
- Berührbarkeit, zeitweise das Gefühl in der eigenen Entwicklung zurückgeworfen zu sein in die Zeit als ich viel jünger war. Empfindsamkeit. Unsicherheit.
- Stolz und Kraft
Ich glaube, dass ich mich mit dem Phänomen "Sucht" befasst habe, fiel es mir leichter zu verstehen was bisher in mir vorging und was immer noch in mir vorgeht. Ich bin immer noch gespannt auf die weitere Entwicklung und habe immer noch das Gefühl, mich neu zu erfinden und neu zu entdecken, aber auch neue Mechanismen entwickeln zu müssen, mit Belastungen zurecht zu kommen.
Ich bereue nichts und ich bin zwar näher am Wasser gebaut als vorher (noch näher!!) aber ich habe auch seit dem frühen Frühling eine sehr stressige Zeit und Auseiandersetzungen innerhalb eines linken Projekts behutsam zu führen, die einfach anstrengend sind. manchmal kommt es mir vor, als ob ich als Einzelne Person, die noch dazu schnell emotional berührt wird und schnell mal heulen muss mehr Arsch in der Hose habe als ein ganzer Haufen von 15 Leuten die sich alle nicht trauen ihren mund aufzumachen. Und darauf kann ich doch eigentlich mir wirklich etwas einbilden.
Aber für den Rest des Tages: Füsse hochlegen.
(Ich will ja nur noch ein Foto von den selber gesponnen Socken zeigen. DAs war alles ja nur ein Vorwand dafür. Das Foto ist einfarbig eingefärbt, ich finde, das sieht irgendwie stylisch aus.)

distelfliege - 4. Jun, 18:30


Die Socken sind echt super, und die Wolle sieht so gleichmäßig aus, ich fürchte aus meiner selbstgesponnenen Wolle würden sich keine Socken stricken lassen.
Immerhin hab ich schon mal endlich ein Nadelspiel ;-)
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