Stashentwicklung 2011
Nachdem ich im Prinzip das ganze Jahr 2011 eine No-Fiber-Diet gemacht habe (keine Essen-Diät, sondern ein Wollkaufverbot) ist es doch mal interessant, Bilanz zu ziehen, was diese Aktion mir gebracht hat.
Ich bin ja jemand, der beim Beginnen eines neuen Hobbies überbegeistert ist und sich massenhaft Zeug dafür kauft und 24h am Tag neues Wissen aufsaugt. So war ich auch von Strick- und Spinnwolle total begeistert und es sammelte sich immer mehr Stash bei mir an.
Im März 2011 habe ich dann bei einem Contest des Knitcents-Podcasts von Roue mitgemacht, und danach bin ich einfach dabei geblieben: Keine Faser- und Garneinkäufe. Erlaubt sind: Tauschen und Geschenke annehmen. Nicht erlaubt ist, sich Garn als Geschenk kaufen lassen, um das Kaufverbot zu umgehen.
Mehr oder weniger habe ich das auch eingehalten, bis auf
- Wolleinkauf für 50 Euro auf dem Wollfest Leipzig im Mai 2011 = 3 Kammzüge und 1x Sockenwolle "Twisted Merino".
- ein Knäuel schwarzes Merinogarn, um den Thermal-Pullover zu machen, da ich befürchtete, zu wenig Garn dafür zu haben.
Getauscht habe ich einen Kammzug von Fiberspace.de gegen eine noch von mir zu nähende Projekttasche *hüstel* und ich bekam einen Zauberball geschenkt.
Ich bin echt an allen Lock- und Sonderangeboten, der schönsten handgefärbten Wolle und den süssesten Sockenwollknäueln vorbeigegangen und habe ganz schön Bewegung in meinen Stash gebracht.

Pommersches Landschaf
Laut knitmeter habe ich 2011 soviel verstrickt:

Und soviel gesponnen:

Reingegangen sind _nur_
* ca. 1000 m Garn (die Twisted Merino und das schwarze Merino Garn und der geschenkte Zauberball)
* ca. 400 g Kammzug (die drei vom Wollfest und den von Fiberspace.de)
Das ist doch schon mal ganz beachtlich. Wenn ich in dem Tempo weitermachen würde und weiter kein Garn erwerben würde, wäääääre ich in 3-4 Jahren so weit, daß mein Stash komplett alle wäre.
Wie man sieht habe ich noch keinen S.A.B.L.E. (Stash Acquisition Beyond Life Expectancy = auf deutsch: Wollbevorratung bis jenseits der Lebenserwartung) und bin sogar gar kein so hoffnungsloser Fall. Aber ich habe immer noch massenhaft Garn und Spinnwolle gehortet. Deshalb möchte ich 2012 auf jeden Fall weitermachen mit dem Wollkaufverbot. Es wird wieder eine Ausnahme geben für Fiber-Festivals wie das Wolle-Fest in Leipzig, und es wird auch erlaubt sein, Wolle oder Fasern zu kaufen, wenn Projekte anders nicht fertiggestellt werden können. Aber ich will nicht so weitermachen wie früher, dass ich mir Wolle und Fasern schneller gekauft habe als ich verstricken und verspinnen konnte.
Die Sachen, die ich schon besitze, sind nämlich so schön und es macht so einen Spass, mit denen zu arbeiten, daß ich gar nichts Neues brauche. Und für diesen Fakt hat mir erst dieser Woll- und Faserkaufstop die Augen geöffnet. (Habe ich ja auch schon erzählt, im Podcast und im Blog).
Und sonst so? Ich habe mich bei Wikipedia angemeldet und zwei Artikel geschrieben, wobei ich mich total geärgert habe über die Hürden aus Fachbürokratie und Wikipedia-Sprech und Neulingsbelehrungsritual, die mir da zuerst entgegenkamen. Eigentlich hatte ich mich nur darüber geärgert, daß Wigald Boning als Jazzsaxophonist aufgeführt wird in der entsprechenden Kategorie, während Jazzsaxophonistinnen, die 7 oder 8 Alben veröffentlicht haben, überhaupt nicht auftauchen. "Scheiss Männerpedia" habe ich mir gedacht, und dann wurde ich dazu angeregt, nicht nur zu meckern, sondern doch einfach für Abhilfe zu sorgen. Toll, das hat mich 4 Stunden frustriertes Sich-wie-der-letzte-Trottel-Fühlen eingebracht und insgesamt 2 Nachmittage Schwerstarbeit und meterlange Hilfe-Traktate-Lesen und verstehen. Wikipedia für Alle? Jeder kann mitmachen? AM ARSCH! Aber ich habe dann doch viel gelernt und insgesamt wars dann doch ein Erfolg.
Wer also was lernen will über diese jungen Stars der japanischen Jazz-Szene, liest hier:
Kaori Kobayashi (den Artikel habe ich nur übersetzt aus dem Englischen)
Saori Yano
Dann war ich noch an Windpocken erkrankte Nichten bespassen (sie hatten im Kinderzimmer ein Restaurant eröffnet, wo es eine super australische Linsensuppe gab, und Nudeln mit Mayonnaise aus China!) und heuteeee war ich auf dem Engelbecken Schlittschuhlaufen. Ich hab noch super olle Schlittschuhe, die glaube ich, mal meiner Mutter gehörten. Sie sitzen nicht so doll und drücken zunächst schon, aber nach 10 Minuten fahren gewöhnt man sich dran. Dafür, dass ich sie nur 1x in 10 Jahren benutze, lohnt sich die Anschaffung besserer Schlittschuhe einfach nicht.. Wenn die Nichten wieder gesund sind, versuche ich, meiner älteren Nichte das Schlittschuhlaufen beizubringen.
Ich bin ja jemand, der beim Beginnen eines neuen Hobbies überbegeistert ist und sich massenhaft Zeug dafür kauft und 24h am Tag neues Wissen aufsaugt. So war ich auch von Strick- und Spinnwolle total begeistert und es sammelte sich immer mehr Stash bei mir an.
Im März 2011 habe ich dann bei einem Contest des Knitcents-Podcasts von Roue mitgemacht, und danach bin ich einfach dabei geblieben: Keine Faser- und Garneinkäufe. Erlaubt sind: Tauschen und Geschenke annehmen. Nicht erlaubt ist, sich Garn als Geschenk kaufen lassen, um das Kaufverbot zu umgehen.
Mehr oder weniger habe ich das auch eingehalten, bis auf
- Wolleinkauf für 50 Euro auf dem Wollfest Leipzig im Mai 2011 = 3 Kammzüge und 1x Sockenwolle "Twisted Merino".
- ein Knäuel schwarzes Merinogarn, um den Thermal-Pullover zu machen, da ich befürchtete, zu wenig Garn dafür zu haben.
Getauscht habe ich einen Kammzug von Fiberspace.de gegen eine noch von mir zu nähende Projekttasche *hüstel* und ich bekam einen Zauberball geschenkt.
Ich bin echt an allen Lock- und Sonderangeboten, der schönsten handgefärbten Wolle und den süssesten Sockenwollknäueln vorbeigegangen und habe ganz schön Bewegung in meinen Stash gebracht.

Pommersches Landschaf
Laut knitmeter habe ich 2011 soviel verstrickt:

Und soviel gesponnen:

Reingegangen sind _nur_
* ca. 1000 m Garn (die Twisted Merino und das schwarze Merino Garn und der geschenkte Zauberball)
* ca. 400 g Kammzug (die drei vom Wollfest und den von Fiberspace.de)
Das ist doch schon mal ganz beachtlich. Wenn ich in dem Tempo weitermachen würde und weiter kein Garn erwerben würde, wäääääre ich in 3-4 Jahren so weit, daß mein Stash komplett alle wäre.
Wie man sieht habe ich noch keinen S.A.B.L.E. (Stash Acquisition Beyond Life Expectancy = auf deutsch: Wollbevorratung bis jenseits der Lebenserwartung) und bin sogar gar kein so hoffnungsloser Fall. Aber ich habe immer noch massenhaft Garn und Spinnwolle gehortet. Deshalb möchte ich 2012 auf jeden Fall weitermachen mit dem Wollkaufverbot. Es wird wieder eine Ausnahme geben für Fiber-Festivals wie das Wolle-Fest in Leipzig, und es wird auch erlaubt sein, Wolle oder Fasern zu kaufen, wenn Projekte anders nicht fertiggestellt werden können. Aber ich will nicht so weitermachen wie früher, dass ich mir Wolle und Fasern schneller gekauft habe als ich verstricken und verspinnen konnte.
Die Sachen, die ich schon besitze, sind nämlich so schön und es macht so einen Spass, mit denen zu arbeiten, daß ich gar nichts Neues brauche. Und für diesen Fakt hat mir erst dieser Woll- und Faserkaufstop die Augen geöffnet. (Habe ich ja auch schon erzählt, im Podcast und im Blog).
Und sonst so? Ich habe mich bei Wikipedia angemeldet und zwei Artikel geschrieben, wobei ich mich total geärgert habe über die Hürden aus Fachbürokratie und Wikipedia-Sprech und Neulingsbelehrungsritual, die mir da zuerst entgegenkamen. Eigentlich hatte ich mich nur darüber geärgert, daß Wigald Boning als Jazzsaxophonist aufgeführt wird in der entsprechenden Kategorie, während Jazzsaxophonistinnen, die 7 oder 8 Alben veröffentlicht haben, überhaupt nicht auftauchen. "Scheiss Männerpedia" habe ich mir gedacht, und dann wurde ich dazu angeregt, nicht nur zu meckern, sondern doch einfach für Abhilfe zu sorgen. Toll, das hat mich 4 Stunden frustriertes Sich-wie-der-letzte-Trottel-Fühlen eingebracht und insgesamt 2 Nachmittage Schwerstarbeit und meterlange Hilfe-Traktate-Lesen und verstehen. Wikipedia für Alle? Jeder kann mitmachen? AM ARSCH! Aber ich habe dann doch viel gelernt und insgesamt wars dann doch ein Erfolg.
Wer also was lernen will über diese jungen Stars der japanischen Jazz-Szene, liest hier:
Kaori Kobayashi (den Artikel habe ich nur übersetzt aus dem Englischen)
Saori Yano
Dann war ich noch an Windpocken erkrankte Nichten bespassen (sie hatten im Kinderzimmer ein Restaurant eröffnet, wo es eine super australische Linsensuppe gab, und Nudeln mit Mayonnaise aus China!) und heuteeee war ich auf dem Engelbecken Schlittschuhlaufen. Ich hab noch super olle Schlittschuhe, die glaube ich, mal meiner Mutter gehörten. Sie sitzen nicht so doll und drücken zunächst schon, aber nach 10 Minuten fahren gewöhnt man sich dran. Dafür, dass ich sie nur 1x in 10 Jahren benutze, lohnt sich die Anschaffung besserer Schlittschuhe einfach nicht.. Wenn die Nichten wieder gesund sind, versuche ich, meiner älteren Nichte das Schlittschuhlaufen beizubringen.
distelfliege - 9. Feb, 17:32


Schlittschuhläufer bewunder ich! In meiner Kindheit hab ich es immer mal versucht, wacklig drauf rumeiern könnt mans nennen *g*
Viel Spaß dir weiterhin bei der Kinderbespaßung und beim Schlittschuhlaufen!
Liebe Grüße
Esme