...gestern war wieder eins der perfektesten Festlis überhaupt!
Wir haben das
Labyrinth illumniert mit einem Haufen Windlichtern, grösstenteils schnell selbst hergestellt, und haben wieder Musik gemacht, das Labyrinth bereist, und ein kulinarischer Höhepunkt folgte dem nächsten.
Es gab Bandgobi Alu Subji (indischer Eintopf) direkt vom Topf auf dem Feuer, Apfelgelee, Feigen, Curry-Dips, Brot, Kartoffeln aus der Glut, Kaviar, so ne lecker Fischpaste, Kräuterbutter, Weißwein, Birkensaft, Kekse, und die andere Hälfte hab ich vergessen (es war ja auch schon dunkel).
Für die praktische Outdoorhexe gibts wieder mal Anregungen:
- Billige und funktionale Windlichter: Hex nehme Backpapier und schneide einen 5 - 8 cm breiten Streifen von der Rolle ab. Ist die Rolle genügend breit, teilt man den Streifen in 3 gleiche Stücke und legt jedes Stück um 1 Teelicht. Um das Teelicht herum kommt 1 mal Klebeband, fertig. Das Papier hält dann und ist genug von der Flamme entfernt um nicht anzubrennen. Zum Anzünden schiebt man das Teelicht hoch und lässts dann in der Papierumhüllung wieder runterrutschen. Alles aber auf eine feuerfeste Unterlage stellen. Bei uns brannte von allen 40 Windlichtern die mind. 4 Stunden an waren, kein einziges Papier ab, ausser einem, das is aber beim Anzünden passiert.
- Birkensaft, gibts im russischen Laden, ist voll lecker! Das Zeug wird gewonnen indem man im Frühling Birken ansticht und den Saft auffängt.
- Beim Kochen nachts aufm Feuer ist eine Taschenlampe gut um den Topfinhalt sehen zu können *g*
- Essen: Bandgobhi Alu Sabji:
450 g Wirsingkohl
3 Nelken
3 Kardamomenkapseln
1 Zimtstange, 7,5 cm lang
4 EL ghee oder Pflanzenöl
4 Kartoffeln, geschält und gewürfelt
1 EL geriebener Ingwer
1 TL Turmerik/Kurkuma/Gelbwurz
1/2 TL Chilipulver
1 TL Tomatenmark (ich nehme lieber einen guten Schuss passierte Tomaten)
4 Tomaten, geachtelt
1 1/2 TL Salz
1/2 TL Zucker (ich hab Zucker und Salz fast 1:1 genommen)
150 ml Wasser (meß ich nie ab, mach ich mit den passierten Tomaten frei Schnauze rein)
Kohl waschen und schnitzeln und abtropfen lassen. Die Nelken, Zimt und Kardamom fein mahlen und beiseite stellen. Die Kartoffelwürfel in heissem Fett anbraten und wenn sie leicht gebräunt sind umfüllen und beiseite stellen. In dem selben Topf in Öl Ingwer anbraten, dann Gelbwurz, Chili und nach einigen Sekunden den geschnitzelten Kohl dazugeben und rühren dass sich die Gewürze damit vermischen. Dann Tomaten, Kartoffeln, Salz, Zucker und Wasser dazu, den Topf bedecken und auf niedriger Flamme weichschmoren. Vor dem Servieren die gemahlenen Kuchengewürze untermischen.
Quelle: "Vedische Kochkunst", von Adiraja Dasa