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Spiri am Rande

Samstag, 25. Juni 2005

Sonnenbrot

sonnenbrot

Durch das Blog der Baumkriegerin bin ich auf die Idee gekommen, ein Sonnenbrot zu machen. Und da isses. Es ist ziemlich groß und wiegt auch ziemlich viel *g* und ein Triskel ist drauf, und es musste - maaagisch magisch - in drei Öfen gebacken werden.
Weil wir gestern nacht die Öfen so voll hatten daß es in einem Ofen angebacken wurde, und wie der dann mit anderen Broten belegt wurde, wurde es umgeschoben mit wieder anderen Broten in Ofen zwei, und wie diese anderen Brote ausgebacken wurden, wurde es umgeschoben mit wieder anderen Broten in den dritten Ofen - grosses Brot, lange backen.. jaja :)

Freitag, 10. Juni 2005

Die Kräuterhex

wittenau

Da war ich heute. Bin spontan aus der S-Bahn gesprungen und in einer schönen Wiesenwald-Landschaft neben den Gleisen eine Station zurückgelaufen. Dort gab es viele Wildrosen und Holunder. Und was ich lang nicht mehr gesehen habe, Buschwindröschen am Boden. Und achja - diese Pflanze wo ich meine es wäre Nelkenwurz und das nachschauen wollte, so sieht sie auf dem Foto aus:

kraut

Sonnig wars und warm, und ich habe jetzt dieses Jahr insgesamt Holunderblüten, Hirtentäschelkraut, Gänsefingerkraut (silbrig) und Rosenblüten gesammelt. Schaut gut aus, nachdem ich letztes Jahr irgendwie gar nicht zum Sammeln gekommen bin.

Das Publikum im Hinterhof fand daß die Holunderblüten gar nicht zum Essen taugen:

nele

Auch die Rosenblüten fand sie gar nicht lecker, und darum dürfen sie in Frieden trocknen:

rosen

Mittwoch, 8. Juni 2005

Three Sisters

Vor zwei Jahren, als ich gerade angefangen hatte mit meiner Ausbildung und unter Dauermobbing litt, waren da drei Schwestern. Es waren drei Trauerweiden am Kanalufer in Berlin-Kreuzberg, die in einem schiffsförmigen Steinkreis standen (neubau, aber guut).
Unter der einen hockte ich dann immer auf der Heimfahrt und hab mich ausgeheult.
Ich kann mich an eine Szene erinnern, als ich da saß, an den Stamm einer der Weidenschwestern gelehnt, Brille ab, sah nix und niemanden. Als ich aufstand war die Jacke hinten voller grünschwarzer Rindenschliere, und es war mir egal.

Vor einem Jahr als ich dort weg war und mein Heimweg nicht mehr an den Weiden vorbeiführte habe ich sie besucht und eine Schale Rosenblätter abgestellt für ihre Hilfe.

Heute morgen, als ich um 4 Uhr dort in der Nähe vorbeikam und die Sonne noch nicht aufgegangen war, beschloss ich die Schwestern zu besuchen. Schon bevor sie in Sichtweite kamen, lockten sie mich an. Wie ein Wiedersehen nach langer Zeit, die eine Weide umarmen die mir besonders ans Herz gewachsen war. Nicht mehr loslassen wollen, Freude und Glück. An ihren Stamm gelehnt eine Zigarette beim Sonnenaufgang schmauchen. Der Park am Ufer des Kanals ist menschenleer. Ein sanfter Wind streicht durch die Zweige.

Wenn alles klappt, bin ich noch dieses Jahr wieder öfter bei den drei Weiden, weil mein Weg wieder da vorbeiführen wird. Und ich weiß jetzt: Ja, das will ich!

Gestern noch war ich total schlapp und fühlte mich als würd ich eine Erkältung kriegen. Eine Holunderblüte essen beim Fahrradfahren, das hats gebracht :) auch wenn die Leute komisch geguckt haben.

Samstag, 21. Mai 2005

Finding your way in the woods..

..oder auf deutsch: Finde deinen Weg in den Wäldern.
Hier ist ein sehr guter Artikel über das Arbeiten mit Ortsgeistern und Orten:

Finding your Way in the Woods

Bin am überlegen ob ich da anfrag ob ich das für KraftOrte auf deutsch übersetzen darf.. aber zeitlich bin ich eh.. ausgebucht *gg*

Hier mal ein Zitat:
Magical Mystery Tour

Suitable mainly for larger areas. Enter the area. Meditate openly, standing. Wait for a guide. It may be a birdcall. It may be some other stimulus. Follow it until its influence wanes. Repeat this process. Do you end up somewhere?

Freitag, 13. Mai 2005

Mathemagie

Magie (x) = Veränderung der Realität (y) mit dem Willen (z)

Die Realität ist nicht Real. Der Wille macht sie erst Real.
Realität (y) = Wille (z)

Also Magie (x) = Veränderung des Willens (z) mit dem Willen (z)

Oder veränderung der Realität (y) mit der Realität (y)

Magie = Wollen was man will.
Magie = in Wirklichkeit wirklich sein.

Montag, 2. Mai 2005

Natur - Kunst

Nachdem ich heut im Lagerfeuer vom magischen Netz einen Link zur Homepage von Robert Smithson fand, und von "Spiral Jetty" begeistert war, fiel mir wieder eine GEO-Reportage ein, die ich vor über 10 Jahren gelesen habe, auch über Natur-Kunst.
Mit Google und den Suchworten "leaves branches stones art artist" fand ich dann auch sofort: Andy Goldsworthy.

Zitat von der Seite:
"Goldsworthy regards all his creations as temporary. He photographs each piece once right after he makes it. His goal is to understand nature by directly participating in nature as intimately as he can. He generally works with whatever he notices: twigs, leaves, stones, snow and ice, reeds and thorns."

Übersetzung:
Goldsworthy betrachtet all seine Kunstwerke als vergänglich. Er fotografiert jedes Stück direkt nachdem es fertig ist. Sein Ziel ist es, Natur zu verstehen durch die direkte Teilnahme an ihr, so innig wie es ihm möglich ist. Generell arbeitet er mit allem, was ihm auffällt: Zweigen, Blätter, Steine, Schnee und Eis, Schilf und Dornen.

Hier noch eine größere Galerie von Andy Goldsworthy:
Andy Goldsworthy's Schafstallprojekt
Grade das Schaf-Unterstand-Projekt ist genial, weil oft sieht man die "Kunst" nicht. Sie scheint sich so in die Natur, in die verfallenen Schafställe einzufügen, daß du zweimal hinschauen mußt. Dann ist da.. wie ein Mäandernder Fluss, oder einer der Steine, ist rot, oder Halme sind zum Stern gelegt worden.

Auf deutsch heisst der mit Nachnamen "Gold wert" *g* - Ja, so Zweige, Steinchen.. Gold wert.

http://www.eyestorm.com/events/goldsworthy/
Schneebälle im Sommer:

'Snowballs in Summer' findet am Mittsommertag, 21. Juni, statt. Dreizehn riesige Schneebälle werden auf den Strassen von London abgesetzt, wo sie in der Hitze des längsten Tages schmelzen. Wenn sie verschwinden, hinterlassen sie, was Andy Goldsworthy in ihnen versteckt hat: Schafswolle, Rabenfedern, Kastanien, Kiefernzapfen, Holunderbeeren, Gerste, Metall, Stacheldraht, Zweige, Kreide, Kies und Fell von Hochlandkühen.

Sonntag, 1. Mai 2005

Walpurgis

Wir waren zwar "nur" zu viert, nachdem zwei, drei Leute kurzfristig nicht kommen konnten, aber so immerhin!
Markus und Heidi kamen tapfer direkt vom Flughafen ins "Niemandsland" mit Fruchtsalat, Naan und Quellwasser aus einer hl. Quelle in Newcastle.
Es war warm und trocken (obwohl ich in den nächsten Wochen auf einigen Regen fürs Land hoffe) und wir hatten schnell ein Feuer in Gang auf dem zuerst mal Brot am Stock gebacken wurde, und zum Stockbrot hatten wir einige Dips und ein Chutney von der Trommlerinnenfraktion. Mjam!
Wie immer habe ich kaum/keine Fotos vom Fest, weil ich auf solchen Festen meistens ganz andere Dinge zu tun habe als zu knipsen, beispielsweise trommeln, singen, Feuer betüteln.

Nach Mitternacht stiegen im Wald überall Nebel auf, und es war wunderschön.

:)

Donnerstag, 28. April 2005

Dreaming the dark

schwarzwasser

Reach in the darkness
Reach in the dark
Reach in the darkness
Reach in the dark

Aus dem Dunkel träume ich
Denn das Dunkel, ungeformt vom Gesetz des Tages,
Durchwoben vom Pulsieren der Nacht
ist in jeder Hinsicht vollkommen

Das blaue, gleissende Tageslicht, das immer rötlicher
wird, immer roter, infrarot
Rot wie Blut, nachtblau,
Morgenrot

bonetopf

Sonntag, 27. März 2005

Osterfeuer

War schlechtes Wetter (Regen) angesagt gewesen, und ich war ja am Freitag noch echt grummlig gewesen deshalb. Dann war den ganzen Tag trocken, bis auf morgens mal kurz, und am Nachmittag als wir raus sind zum Feuerplatz war es zwar wolkig aber warm und trocken.
Zuerst hatten wir uns ja am Labyrinth breitgemacht, und dann doch die Feuerstelle in der Nähe von einem riesen Backsteinreing auf ein Normalmaß verkleinert. Wir fanden es dort einfach genial zum feiern, und diejenigen die die Feuerstelle noch nicht kannten, haben sie sich einfach angeguckt, schon brauchte man gar nicht diskutieren - ein Blick sagt mehr als 1000 Worte - aaaalso nix wie rüber!

Während ich und Kauna noch die Feuerstelle bearbeitet haben, haben die anderen schon Labyrinth-Action angefangen, das Laby war mit Räucherstäbchen umkreist und in der Mitte brannten auch welche. Das roch schon so.. fühlte sich gut an.. und ich finde ja immer die buddhistischen Altäre so toll mit den ganzen Räucherstäbchen. Ich bin dann auch mit Trommel rein und dann haben wir noch davor getrommelt und gerasselt als die letzten zwei Frauen ins Labyrinth gegangen sind.
Ich war tierisch hungrig und als das Feuer dann brannte, hab ich die zwei Teige ausgewickelt aus ihren Tüten und dann gabs erstmal Stockbrot mit Salaten und Chutney und überhaupt.
Ein kleiner Altar mit Wasserschale und Eiern und Kerzen (die kamen später dazu) und Krams (auch später) unter einem Baum:

ostern

Freestyle Kreis gezogen, mit Trommeln auch, und zwei von uns sind mit einer Handvoll Räucherstäbchen rumgegangen und haben die dann in die Erde gesteckt rund um den Platz und am Feuer. Und dann haben wir am Feuer gehockt, und wahnsinnig toll Musike gemacht mit Percussion und Chaos-Gesang, richtig schön. Und ein paar "Wicca-Chants" und einem norwegischen Sommeranfangs-ZauberLied und "April, come she will" vom ollen Simon/Garfunkel-Duo..
Ich fand das so klasse, und es wurde immer dunkler und wir hatten genau die richtige Holzmenge vorgesammelt am Freitag, hat genau für die hm.. sagen wir, 6 Stunden gereicht. Zwischenrein einfach nur da sitzen - ins Feuer gucken, reden, rumräuchern.. Später haben wir dann nochmal getrommelt, eine angefangen und dann schnappte sich noch eine ein Instrument und dann gings voll los mit so Gesängen, das hat mir richtig die Blutbahn freigespült, also da ist wirklich was geflossen an Energie.

feuer

Ich bin jetzt körperlich schlapp, hab Muskelkater vom Trommelschleppen, aber bin total glücklich daß das mit dem Frühlingsfeuer gewesen ist.. und ich LIEBE das, ich lieeeeeebe das.. Frühlingsschrei!

eier

Von den eiern hab ich das mit dem Triskel gegessen und das ganz oben mit der Spirale. Und Jana hat die Vogelgöttin gegessen *g* und wer die anderen gegessen hat, weiß ich gar nicht mehr.

Was schade war, daß ein paar nicht konnten, Kopfweh, Extrem-Menstruieren und ein fieser Emails-Schluckerdämon haben uns dann auf die Zahl von 6 Weibern reduziert, aber ihr drei die ihr nicht mit wart, gefehlt habt ihr uns, nächstes Mal klappts dafür!

Donnerstag, 24. März 2005

Inis Vitrin ist in Berlin

...hier der Beweis:

nebelinsel

Insel der Jugend, Treptower Park, heute morgen 5:45 Uhr.

Und die Priesterinnen bereiten das Osterfeuer vor:

ostereier

Leider, leider hatte die Priesterin von der die Rede ist, keine Ahnung wie man richtig Eier färbt. Die entsprechende Farbe färbt nur bei wirklich kochendem Farbwasser, und wenns nur noch sehr heiß ist, färbt sie halt kaum noch. Das habe ich bei der letzten Färbetablette gemerkt, Heureka.
In den Schüsseln liegen "Gebetsbänder" die ich gleich mitgefärbt habe.

Hier sind sie, wie sie am Trocknen sind:
gebetsbaender

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