Zuerst gings die Strasse runter... Sonne, blauer Himmel, viele Leute unterwegs. Vor mir liegt die "unüberwindliche Strasse" - also wo die Grünphase für Fussgänger sehr kurz ist, man schafft es nur mit Rennen, bei grün ganz rüber zu kommen. Diese Straße teilt meinen Wohnbezirk wie ein reißender Strom in "Norden" und "Süden".
Der "gute Geist" des Frisörgeschäfts in der Niederbarnimstrasse - schon südlich des reißenden Stroms:
Die Wände sprechen Bände. Wo zu wenig Brennesseln wachsen, werden sie einfach an die Wände plakatiert. :
Oh mann!!! Diese Narzissen! Das tut weh! Osterkitsch! RAAAAAH!
Botschaft aus der Anderswelt:
Da die Botschaft auf Tortenspitze gedruckt steht, richtet sie sich vor allem an Kaffeetanten und KonditorInnen, also alles, was mit K anfängt... KanalarbeiterInnen..
Aber ich finde, man sollte sich generell ab und zu an diese Botschaft halten. Einfach weil nicht immer alles muss:
das "Zielona", wo wir früher immer Sonntags frühstücken gegangen sind, weil unsere Gemeinschaftsküche jeden Sonntag garantiert leergefressen war:
Die grosse Linde am Boxi hat ein grosses Herz:
Diese Linde hat einen Stammdurchmesser von eineinhalb Metern gut und gerne. Ich wüsste gern, wie alt sie ist. Im Mai und Juni wird es auf dem Platz ganz süss riechen vor lauter Lindenblüten.
Verzweigt, Verzweigt:
Hier habe ich einen Holunder fotografiert. Erst später, beim Fotos sortieren, bemerkte ich den Stadtdämon an der Wand dahinter, einer der Sorte Stadtdämonen, die ich noch mehrfach antreffen sollte, aber Stunden später.
Was ist DAS???
(Ich glaube, ein Essigbaum... oder wie die Dinger heissen..)
Nachtrag: Atalante hat mir verraten, daß es eine Esche ist. Wow. Diese Knospen sehen abgefahren aus. Fast schon leicht ekelig.
Das Strandcafe ohne Strand, noch im Winterschlaf:
Everybody likes the sound of a train in the distance.
Weisheit:
Blutschwur: *gg*
(blaues Blut)
Diese Bachblüte wäre eigentlich JETZT dran. Morgen schaff ich es vielleicht:
Endlich am Fluss angekommen:
Am Osthafen ist nichts mehr los.
(Ausser Viva und MTV)
Enten- oder Bläßhuhnspuren... bin in Ornithologie nicht so..
Eine geheime Glyphe am Ampelmast:
Die Göttin des Frühlings lächelt mir zu:
Ein Geist aus der alten Fabrik in grellbunt:
Evil Factory *g*
Wer grössenwahnsinnig ist, sollte sich jetzt ducken:
Auf dem Rückweg begegne ich einem Hybriden aus Hierophant und Hohepriesterin, der war das letzte Mal, als ich diese Strasse lang ging, noch nicht da:
Noch ein Exemplar der Stadtdämonen:
(Es ist der kleine fiese Fahrradknacker)
Und hier der Dämon der akustischen Umweltverschmutzung:
Achja, die Strasse mit dem heiligen Stein:
Warum muss die Anderswelt immer so paradox sein?
Am Ende des Spaziergangs wäre was zu Essen nett gewesen, aber heute gabs keinen Wagenburger, wegen Ostern geschlossen:
