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Tagebuch

Mittwoch, 17. Januar 2007

Wow, die gibts noch - Guts Pie earshot

..mittlerweile 15 Jahre. Davor hießen sie noch "Flowerhouse", wir schrieben das Jahr 1994 und waren in der Køpi und erlebten ein tolles Konzert! Ich glaube es muß zwei Jahre später gewesen sein, da haben sie nochmal in Berlin gespielt, in einem besetzten Haus, in einem EG/Keller/Partyraum, der völlig überfüllt war. Die Decke war herausgenommen worden, und ich weiß noch daß ich auf einem der Deckenbalken saß, mir die Band anhörte und es mich faszinierte, wie das Kondenswasser in Strömen die alten, mit Kalkfarbe bemalten Wände herunterlief.

There is some sound:
http://www.gutspieearshot.de/mp3/mp3.html

Guts Pie Earshot liefen damals unter so einer Mischung aus Hardcore Punk und Hippiemusik, weil sie anstatt einer Gitarrenbegleitung einen Cellisten hatten und ziemlich melodiös waren. Mal rausfinden wie sich die Band heute, 10 Jahre später, so anhört!
Oh wow. Die Band besteht nur noch aus Schlagzeuger und Cellisten. Und ich hör mir grade das lied der letzten Platte mit Sängern Anneke an, vom "wait" - Album: "close to distance" - ich kenn das lied aber noch.. jo damals ham wir noch viel die Band gehört :)

Samstag, 30. Dezember 2006

Bin wieder da

...scho wieda im Krankenhaus gewesen.
Endlüüüüch!
Hoffentlich war das jetzt das letzte Mal *gg*

Dienstag, 19. Dezember 2006

kein interessanter Inhalt..

..da ich gerade echt zu schlapp drauf bin um grossartige Köppelarbeit zu vollbringen oder allgemein interessante Dinge distelig fürs Blog aufzubereiten.
Oder gar selbstgemachtes zu präsentieren *gg*

Aber für die, die sich frage wie's mir geht - ich habe nachmittags noch erhöhte Temp, ansonsten isses schon viel besser, und endlich kann ich wieder mit meinen Physioübungen anfangen :-)

Sonntag, 17. Dezember 2006

hab Fieber..

Möp.
Will nicht.
Als ob ich net eh schon an Krücken gehen müsste.
*jammer*
*tee trinks*

Samstag, 16. Dezember 2006

Ich rauche wieder!

Hach, diese entspannenden, köstlichen, rauchigen, würzigen, leckeren Glimmstengel - kommen noch viel besser, wenn man sie nicht aus dem Fenster des Krankenhausklos gelehnt eilig durchzieht.

Es ist schon der Hammer, wie sich die Behandlung in Krankenhäusern nach Knieoperationen seit den 80ern verändert hat - zum positiven!
Anstatt wochenlang nutzlos auf der Station gammeln zu müssen mit Gipsschiene, kriegt man direkt Physiotherapie und Muskeltraining (Sofortmobilisierung). Man bekommt Orthesen, kriegt einen "Muskeljogger" (so Elektroden die man sich auf den Schenkel klebt und die den Quadrizeps angenehm wackeln lassen) für 3 Monate geliehen, man bekommt Lymphdrainagen und mehrmals täglich kühlende Gelkissen aufgelegt.. und kann nach 5 Tagen wieder nach Hause. (Bei ner Arthroskopie sogar schon nach 2 Tagen)

Hier sitz ich nun, muß zwar noch länger das Knie entlasten, darf aber bestimmte Übungen für die Muskeln machen, schmerzfrei und frohen Mutes.

Mein PC der unter dem Tisch steht hat übrigens ein wellenförmiges Gehäuse, welches eine ergonomisch-bequeme Beinhochlegefläche darstellt.

Danke an alle die mir mit guten Gedanken und Magie geholfen haben :-)

Mittwoch, 8. November 2006

Dreads Nachtrag..

..ich habe jetzt ca. 35 bunte Dreads-Spitzen.
Dann hab ich mal alle gezählt.. und, schwer zu glauben aber wahr: Ich habe 92 Dreadlocks - kommt auch hin, weil meine "bunten" grad mal ein Drittel ausmachen. Da muß ich ja noch viel filzen bis alles bunt ist.. uah..

Was ich ja noch unbedingt erzählen wollte:

An Samhain in der S-Bahn ist uns ein Rasta-Kerl begegnet, der in schwarzen, punkigen Klamotten rumlief und eine Augenklappe, ein Lochmetall-Stirnband mit Taschenlampe, eine Art selbstgebauten Phaser und überall technischen Schnickschnack an sich baumeln hatte. Er nannte sich "Space Pirate" (Weltraumpirat) und wir bewunderten gegenseitig unseren andersweltlichen Schnickschnack, der an diesem Geistertag an uns baumelte.
Und ja, ich war nicht verkleidet, und auch er war nicht verkleidet. Das war alles echt. Die Schädel, die Phaser, die Kommunikatoren, Knochen, Kräuter, Federn, Platinen, Lampen, Perlen. Gehörte zu uns. Das war schön!

Donnerstag, 26. Oktober 2006

Beinwellsalbe

Gestern hab ich Beinwell-Heilsalbe gekocht mit Nightingale. Das war totaaaaaaaaaaaaaal schön und die Salbe ist perfekt, super, wohlriechend, weich, stark und himmlisch geworden!

oel.jpg
Olivenöl als Grundlage

salbenkueche.jpg
Die Salbenküche: Alles da, was Hex braucht

lanolin.jpg
Lanolin wird geschmolzen

lanolin und öl
Lanolin und Öl werden gemischt, das gibt eine tolle Marmorierung..

farbe
...die leider nicht bleibt. Dann kommen die Wurzeln rein:

lanolin und öl

frisch am licht
Und so sieht die Salbe ganz frisch aus.

frisch am licht
Beim fest werden wird sie wieder undurchsichtig.

fertige Salbe
Die fertige Salbe.

Rezept:
(leicht angepasst)

500 g Beinwellwurzel, frisch, gewaschen und gehackt
70 g Lanolin
22 g Bienenwachs
ein golfballgrosser Klumpen Sheabutter
500 ml Olivenöl
3 - 5 g Vitamin E
Äth: Öle: Latschenkiefer, Eisenkraut, Orange, Ingwer, Weißtanne
(je Glas ca. 1-5 Tropfen)

Zuerst das Lanolin in einem Topf im Wasserbad schmelzen. Olivenöl einrühren und die Wurzeln dazugeben. 20 Minuten knapp unter dem Siedepunkt halten und ausziehen lassen, dabei umrühren. In einem anderen Topf das Bienenwachs mit der Sheabutter schmelzen.
Die Wurzel-Öl-Lanolinmischung durch ein Tuch seihen und ausdrücken, und in den Topf, der saubergemacht werden muss, zurückschütten. Dann das geschmolzene Bienenwachs und Sheabutter einrühren und nochmals erhitzen (nicht sieden) damit sich alles gut verbindet.
Etwas abkühlen lassen, dann die ätherischen Öle und das Vitamin E einrühren. In ausgekochte Gläschen füllen, etikettieren und fest werden lassen. Soll sich im Kühlschrank ein Jahr halten.

Übrigens, wenn wir uns das Gewicht unserer Salbe als Kytta-Salbe gekauft hätten, hätten wir über 120 Euro geblecht. hehe.

Jaja, aber abenteuerlich wars teils schon. Ich hatte mein Bienenwachs nicht gefunden, und da mussten wir losziehen und den ganzen Bezirk nach Bienenwachs absuchen. In einem Teeladen gabs dann Kerzen aus handgeknetetem, echten Bienenwachs, und ich hab mir beim Kerzenraspeln gleich ein Stück Haut vom Finger mit abgeraspelt. Die Beinwellsalbe ist bei solchen stumpfen Verletzungen auch ein volles Wundermittel.

Naja, was ich jetzt nicht habe, ist ein Foto von der super checkigen Apothekerbalkenwaage mit der man supergut mal 3 g Vitamin E abwiegen kann *angeb* - Vor Jahren hab ich die von einer gekriegt, die ausgewandert ist, und jahrelang hatte ich selbst keine Verwendung dafür. Aber ab jetzt werd ich wohl öfter mal Salbe köcheln.. das macht nämlich voll Spaß. Alleine ist es allerdings etwas langwierig, zum Glück waren wir zu zweit.

Montag, 23. Oktober 2006

Tinktur

..einfach: Schraubglas auf, Wurzeln rein, Alkohol dazu, Schraubglas zu.

Mehr Arbeit sind die getrockneten Wurzeln. Der Backofen lässt sich irgendwie nicht weit genug runterregeln daß die dörren, und für Sonnentrocknen ist es schon zu kalt. Also hab ich welche trotzdem im Backofen gemacht und andere in Scheibchen auf Fäden gefädelt und aufgehängt.



Und das Salbe kochen wird noch mehr Arbeit werden.. das kann ich allerdings dann erst Donnerstag, weil vorher hab ich nicht genug Zeit.
Bin ja gespannt drauf - solange halten die Wurzeln locker im Kühlschrank aus..

Beinwellwurzel

...also, heute wo ich frei hatte und so schönes Wetter war, hab ich mir gedacht, fahr ich mal nach Strausberg Beinwellwurzel graben. Durch Kletten, Huflattich und Gestrüpp kämpfte ich mich zu der Stelle, an der es früher ganz viel Beinwell gab. Aber: Nüscht. Zuerst waren da Blätter, die ich in meiner Verzweiflung für Beinwell halten wollte, aber dann hab ich die doch stehen lassen. So wurde es dann erstmal nur ein schöner, leicht angefrusteter Waldspaziergang.
Dann, als ich eh schon aufgegeben hatte, kam ich an eine Stelle wo Beinwell noch und nöcher stand und ich habs sogar geschafft, die Blätter ohne Blüten zu erkennen. Weiter hinten stand noch die "Beinwellmutter" die sogar noch einzelne Blüten hatte.
Die habe ich aber stehen lassen. Ich habe eh nur einen kleinen Teil der Pflanzen genommen. Und auch schön was geopfert. Nach dem Waschen hab ich jetzt 2,25 kg Wurzeln.. boah.. gut, geschält und getrocknet wird das auf jeden Fall weniger sein.

Gar nicht mal so schlecht für den ersten Versuch im "Wurzeln jagen".

Haaaaahaha



Beinwelltinktur habe ich jetzt schon eine angesetzt, Beinwellsalbe mache ich wenn ichs schaff, morgen, und der Rest wird dann zum Trocknen aufgefädelt. Wird das ne Arbeit..

Dienstag, 10. Oktober 2006

Endlich hab ich dich!

Du, mein herzallerliebster drittvorletzter Backenzahn. Seit ein einhalb Jahren zickst du jetzt rum. Dreimal wurde mit der "Sonde", diesem Kratzteil bei der Zahnärztin an dir herumgekratzt und kein Loch an dir gefunden. Die ganze Zeit hast du so getan, als seiest du ein gesunder Zahn, der halt nur empfindlich auf Hitze und Kälte und Süßes reagiert und ab und zu ein bischen pocht.
Aber heute haben wir dir das alles nicht mehr abgenommen. Nein, heute hat die Zahnärztin in dich reingeguckt. Nichts bis auf eine winzige Stelle unter deiner alten Füllung, winziges Karies. Und die hatte sich mit einer kleinen winzigen Taps-spur bis in die Wurzel geschlichen. Und diese ausgehöhlt. Soso. Daher. Du bist enttarnt.

Nächste Woche bist du dran. Aber keine Sorge, nachher gehts dir viel besser. Und mir schmeckt heiße Suppe und kaltes Eis dann auch viel besser.

*gg*

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