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Tagebuch

Montag, 27. Juni 2011

Ausflug

Es gibt ja Leute, z.b. ich, die haben am Wochenende kein Wochenende, sondern arbeiten - dafür haben sie unter der Woche mal frei. Wir waren heute das Wetter nutzen und sind mit dem Fahrrad in die Jungfernheide gefahren.

ausflug picknick

Unterwegs gab's den Salat aus dem Garten, den ich am Sonntag geerntet hatte. Mit Rucola aus dem Garten und einer Möhre, die war aber aus dem Laden.
Auf dem Weg sind wir am Plötzensee vorbeigekommen, und da wir schon mal da waren, sind wir noch auf einen Sprung zur Gedenkstätte gefahren. Es ist seltsam, wenn eine Gedenkstätte an einer Hinrichtungsstelle eines Nazi-Knastes von einem aktuellen, benutzen Knast umgeben wird, mit frischem, blinkendem Nato-Draht auf den Mauern. Ein gruseliges Viertel. Teile des Knastes in Plötzensee sehen völlig eklig aus, 80er Jahre Gebäude aus Beton/Plastik mit runden Kanten, an denen der Dreck sich in dicken Schichten angesetzt hat, mit hässlichen Wachtürmen.

ausflug ploetzensee

Ein kurzes Stück weiter gibt es ein katholisches Kloster, einen Klosterladen und eine Gedenkkirche an die Opfer der Nazidiktatur.

ausflug kirche

Das Kreuz auf dem Altar und aussen an der Kirche das vergoldete Dingsie erinnerte mich eher an eine heidnische Göttinnenfigur bzw. eine Maske als an ein Kreuz. Vor dem Klosterladen gab es ein Labyrinth. In dem Laden war eine nette Nonne die mir was zu der Kirche erzählt hat. Sie hatte voll den Kinnbart, jedenfalls mehr als ich. ;-)

Dann waren wir in der Jungfernheide, wo wir uns auf einer grossen, im Wasser liegenden Weide ablagerten.

ausflug see

ausflug sommersee

ausflug fischlein

stricken skew
gestrickt habe ich auch was..

home minzetee
Tee aus frischer Minze von gestern, mit kaltem Wasser verdünnt.

Dienstag, 7. Juni 2011

Vermischtes

Ich habe schon wieder ewig nichts geschrieben. Passiert ist schon viel. Erfreuliches und auch Unerfreuliches. Letztes Jahr ging es mir ja nicht so gut, und daher habe dieses Jahr quasi mit einer Therapie wegen Depression angefangen. Das lässt sich ganz gut an, und obwohl wirklich ein halbes Jahr verging, bis ich überhaupt einen Platz gefunden hatte, und ich wirklich die einzige Therapeutin genommen habe, wo noch etwas frei wurde in der Zeit, bin ich mit dem Ablauf und der Methode und der Therapeutin sehr zufrieden. Man darf ja im Prinzip 5 Sitzungen lang überlegen ob das passt und wenn nicht, jemand anderen suchen, aber das ist echt übel Stress überhaupt was zu finden, und ich bin froh dass das unnötig war. Jedenfall ist im Zuge dessen ein wenig in Bewegung gekommen, ich habe mich besser organisiert, wie ich das letztes Jahr auch schon tun wollte, und verbringe aber auch generell weniger Zeit mit dem Internet. Der Computer ist trotzdem gleich oft an, weil jetzt Herr Distelfliege viel öfter Zeit im Internet verbringt.

Ich mach viel im Gemeinschaftsgarten rum und dieses Jahr lässt sich das viel besser an wie im letzten Jahr, wo wir viel Vandalismus hatten und mutwillige Pflanzenzerstörung. Dazu kam dann diese Trockenperiode. Dieses Jahr ist es nur noch die Trockenheit, die Probleme macht. Zum glück hats gestern mal geregnet..

Ich habe an meinem Fahrrad ja etwas rumgebaut.. ein Anhänger kam auch her, das hatte ich aber schon mal geschrieben, meine ich.. und jetzt habe ich mir ergonomische Lenkergriffe gegönnt.

fahrrad

Das fährt sich so viel besser als vorher mit den ergonomischen Griffen, ein unterschied wie Tag und Nacht!
Dann war ich noch bei diesem schwedischen Möbelkonzern, und hab mich endlich nen unprovisorischen Nähtisch zusammengestellt... ich hab dort eigentlich nur die Tischbeine geholt, die Platte dann vom Baumarkt. Bei Ikea waren unten noch so eingelassene Metalldinger und Schrauben drin, die ich aber nicht gebraucht hätte, also wieso die mitbezahlen, wenn es im Baumarkt auch Holzplatten gibt..
Das hat alles auf den Anhänger gepasst, der sich in Sekunden auseinanderbauen lässt.. man kann den dann platzsparend am Fahrrad anschliessen.

bike3anh

Die vergangene Woche.. oder ist das schon länger her? habe ich mich bemüht, eigentlich _nur_ einen Platten an Lucias Rad zu flicken. Das ging dann nicht, weil das Ventil ausgerissen war, also am nächsten Tag mit neuem Schlauch nochmal hin. Neuen Schlauch eingebaut, Rad eingebaut, ich dachte dann, das wars, nur leider wurde das Hinterrad nach einer Woche Benutzung lose.
Ich habe dann das Kind mit dem Bad ausgeschüttet, und das Hinterrad so festgeknallt, dass das Gewinde der einen Mutter kaputt ging und sich das Hinterrad dann gar nicht mehr einbauen liess. Also musste das Rad zum Radonkel, um schauen zu lassen ob die Achse auch kaputt ist.

anhaenger

Zum Glück war ja der Anhänger da.. am Ende hat der Radonkel dann keine passenden Muttern gehabt, und die, die drauf waren, waren auch falsche Muttern gewesen. Dass das Rad lose wurde, war u.U. gar nicht meine Schuld, sondern hat an den Muttern gelegen... toll. Das Problem liess sich jedenfalls nicht sofort lösen, und so ging dann noch der vierte Tag drauf für einen simplen Platten! Nicht zu fassen. Aber nun fährts wieder..

Damit aber nicht genug - ich habe mir noch meine eigene Achse hinten geschrottet, weil ich bei mir auch zu fest angezogen habe. Ich war nämlich am Sonntag auf der Sternfahrt des ADFC Berlin, und just gegen Ende hatte ich einen Platten. Den habe ich schnell geflickt und bin weitergefahren, zum Unmweltfestival am Brandenburger Tor. Dort sah ich dann, dass meine Anhängerkupplung schief war, und die wollte ich nur eben gerade richten. Also löse ich die Hinterachse, mach das grade, und denke, "och, ruhig richtig fest ziehen..." toll, dann hab ich das so fest gezogen bis auf der anderen Seite die Gegenschraube samt dem Ende der Achse abbrach und durch die Gegend schoss!
Zum Glück gab es auf diesem Festival viele Stände von Fahrradläden, an einem konnte ich einen neuen Schnellspann-Achsensatz kaufen, und mir eine neue Achse ranmachen, ich musste nämlich an dem Tag noch mit diesem Rad zur Arbeit...

sternfahrt
Lustiges Fahrradfahren auf der Stadtautobahn...

Damit ja noch nicht genug, weil die Achse, die ich dort gekauft habe, war zu kurz, so dass ich meine Anhängerkupplung nicht befestigen konnte. Sie reichte knapp für das Rad selbst. Scheissendreck... am Montag, also gestern, habe ich mir dann noch einen Schnellspannachsensatz kaufen dürfen, diesmal aber nen richtig schönen, sogar mit einem ungewöhnlichen Imbusschlüssel, damit die Räder nicht so leicht abgemacht und geklaut werden können.
So, da ich das hinter mir habe alles, geht es mir wieder einigermassen. Aber das Wochenende war schon halb versaut..

Dafür war das WE davor gar nicht versaut, da war ich in Leipzig, Esme besuchen und am Wolle-Fest und habe für mich und andere eingekauft:

leipzig

Das ist hauptsächlich Spinnwolle, und das meiste war nicht mal für mich sondern Auftragsshopping und Naturalienbezahlung fürs Benzingeld usw.
Zurück bin ich mit Mitfahrzentrale/WE-Ticket gefahren, da kommt man für 7-8 Euro von Leipzig nach Berlin und umgekehrt...

Ich habe ansonsten wieder angefangen, meine Ernährung wieder aufzumöbeln, öfter mal was kochen z.b. (ich koche ja gern, aber ich hab echt gar nicht so viel Zeit um am Tag alles zu machen, was ich gerne machen würde) und aus dem Garten gibts schon Salat zu ernten.

Vom Gärtnern bin ich echt richtig gebräunt, die Leute denken ich wäre im Urlaub gewesen...

Samstag, 15. Januar 2011

Schaltung einstellen Frust

Nach der Schnee + Eiszeit, und einigen Putzorgien, liess sich meine Kettenschaltung am Fahrrad nicht mehr so gut schalten. Vorne der Umwerfer warf die Kette nicht auf das kleinere, innere Blatt, und hinten die Schaltung warf die Kette zunehmend ungern auf die grösseren, inneren, leichteren Ritzel.

Ich also mein "Einfälle statt Abfälle" Fahrradbuch genommen, und versucht, das selbst einzustellen. Fehlanzeige. Also, ich verstehe den eh schon sehr dürftigen Absatz in dem Schinken rein gar nicht. Ich habe allerdings beim Versuch, die Anweisungen zu befolgen, den Bowdenzug so verstellt, dass sich die Schaltung gar nicht mehr bedienen liess.
Mit Fluchen und Schwitzen hab ich das dann alles wieder so befestigt, dass es ging, und hinterher liess sich sogar alles schalten, aber ich glaube, so nett diese "Einfälle statt Abfälle" Hefte sind, mit dem Fahrradbuch hatte ich bisher immer Pech.
Ich habe zum Glück noch einen Fahrradladen gefunden, der offen hatte (Samstag kurz vor 16 Uhr), und der Typ da hat da drübergeschaut und gemeint, das ginge erst mal so, nur die Anschläge sollte ich mal einstellen (lassen).

Dafür habe ich jetzt zwei Videos auf youtube angesehen, die sich mit dem Einstellen der Schaltung beschäftigen, und die ich verständlich finde: Ich finde das schon gut, wenn man das selbst kann. Trotzdem lasse ich das nach der Verstell + Verkack-Orgie heute nächste Woche das Ganze in einer Werkstatt ordentlich einstellen und festziehen, wie sich das gehört, und gehe dann selbst erst ran, wenn sich wieder was verstellt hat.

Mittwoch, 12. Januar 2011

Lärmbelästigung 2

Jetzt kommt er, der richtige, echte Eintrag, wo unter der Überschrift sogar noch etwas an Text steht.
Es geht gar nicht um Lärmbelästigung durch andere, sondern um die Lärmbelästigung Anderer durch mich. Ich muss ja viel Saxophon üben, wenn ich das lernen will - und das ist kein leises Instrument. Ich kann jetzt zwar schon leiser spielen als am Anfang, aber bei den hohen Tönen bin ich dazu noch nicht in der Lage - also generell nicht bei Tönen, die mir total neu sind. Da bin ich froh, wenn sie überhaupt aus der Kanne kommen.

Jetzt haben wir (Ich und meine Nachbarn) abgemacht, dass ich jedes 2. Wochenende mal woanders (In einem anderen Teil des Hauses/der Wohnung) übe, und ich kam auf die Idee, dass ich vielleicht die Nachbarn von Anderen - also von in anderen Häusern wohnenden Freundinnen - beglücke, besonders wenn das Idioten sind, die das mal so richtig verdient haben. Ich habe also fröhlich recherchiert, und rausgefunden, dass Mieter in Kauf nehmen müssen, wenn der Nachbar täglich 1 Stunde sein Instrument übt, wenn das nicht am Sonntag oder zur Nachtruhezeit geschieht.

Als ich aber meinen Lehrer dazu interviewte, meinte er: Lieber nix riskieren, denn im Berliner Mietrecht gibt es das Wort "Musik" nicht, nur das Wort "Lärmbelästigung". Und dass er einen Berufsmusiker kennt, dem das Üben komplett gerichtlich untersagt wurde, und der sich dann eine andere Bleibe suchen musste, da er sonst seinen Beruf nicht mehr hätte ausüben können.

Zum Glück habe ich total nette Nachbarn und finde auch hier sicher eine Lösung. Nur die Idee, fremde Nachbarn zu ärgern, fällt nun ins Wasser.
Nachmittags in der leeren Backstube stell ich mir auch toll vor.. da ist es immer so warm, wohlig und wohlriechend. Aber die Nachbarn einer Bäckerei haben so schon genug zu leiden.

Sonntag, 2. Januar 2011

Spaziergang

Heute war den ganzen Tag strahlender Sonnenschein, zumindest den Teil des Tages, den ich nicht verschlafen habe. Ich hatte mir dieses Jahr Trekkingstöcke zugelegt, diese entlasten beim Walken und Wandern die Knie, im Urlaub hat sich das beim stundenlangen steil bergab gehen sehr bewährt gehabt.

spaziergang

Der Mann kam auch mit, und wir machten einen Schlenker über den Strausberger Platz nach Kreuzberg bis zum Kotti und wieder zurück. Insgesamt über 10 km, und das auf schneematschiger, vereister Buckelpiste. Ich war für die Stöcke sehr dankbar. Auf dem Rückweg war es schon dämmrig und das ganze Tauwasser erstarrte wieder zu Eis, besonders auf den Strassen entstanden dünne Eisfilme, die man kaum sehen konnte.

spaziergang2

Nun sitze ich hier mit meinen Nadeln und stricke an einem Socken, trinke lecker Früchtetee und bin ziemlich groggy, wenn ich nachher wieder halbwegs zu Kräften komme, will ich eigentlich Gnocchi machen. Mehlig kochende Kartoffeln sind noch welche da, und Gnocchi funktionieren ja nur mit mehligen, habe ich am eigenen Leib erfahren müssen.

In letzter Zeit höre ich gerne Podcasts zum Thema spinnen und stricken. Ich habe jetzt alle Folgen der Knitmore Girls gehört, und sehe mich gerade nach noch anderen Podcasts um. Viel Info über Schafe und Spinnen gibt es bei Ba-Ba-Blacksheep. Und dann gibt es ja noch einige Folgen von Cast on, die ich noch hören kann, denn da existieren auch schon viele Dutzend.

Donnerstag, 30. Dezember 2010

Draussen bei -11° C + Jahresrückblick im Warmen

Heute waren wir schon wieder Schlitten fahren. Draussen wars sehr kalt, als wir uns auf den Weg machten, biss mir die Kälte in die Nase. Gegen Nachmittag wurde es aber immer wärmer, und der Schnee war knackig und die Oberfläche pulverig.

Unglaublich, dass mein alter Schlitten aus Kindertagen immer noch fahrtüchtig ist! Er gehört jetzt meiner Nichte, aber ich durfte auch damit fahren.

schlitten

Hinten geht er ein bischen aus dem Leim. Ich hab die eine Leiste mit ein bischen Schnur wieder angebunden. Die Handschuhe habe ich aus selbstgesponnener Wolle gestrickt und mit Fleece gefüttert, sie sind schon seit 2 Wintern meine bewährten Lieblingshandschuhe.

schlitten2

Diesmal waren wir im Mauerpark. Die Schlittenbahn ist o.k. aber für kleine Kinder eher nicht geeignet... Aber manche stürzen sich im zarten Alter von vier oder fünf Jahren zu dritt die steilen Pisten runter. Hut ab!
Die Bahn war aber recht leer, vielen war es heute draussen wohl zu kalt. Deshalb konnte man schön Serpentinen fahren und es gemütlich angehen.

waffel

Nachher gab es Waffeln mit Apfelmus in einem Cafe in der Nähe.

Tja, das war nun bald 2010. Ich hoffe ernsthaft, das nächste Jahr wird weniger stressig. Ich dachte dieses Jahr, ich kratze mal das zusammen, was nach 2009 von mir noch übrig ist, aber stattdessen werde ich wohl 2011 mit dem arbeiten müssen, was 2010 von mir noch übrig gelassen hat.

Zur Sonnenwende habe ich, wie mir eben beim Durchgehen der angestauten Yule-Blogeinträge in meinem Newsreader immer stärker auffiel, gar nix spirituelles gemacht. Auch sonst habe ich nicht viel explizit spirituelles gemacht.

Der einzige Bereich, der dieses Jahr Fortschritte gemacht hat, war das Projekt spirituell-politische Weltverbesserung. Ein schöner Gartensommer in einem urbanen Gemeinschaftsgarten liegt hinter uns, ich habe spannende Leute kennengelernt, die "altes Wissen" hüten, Wissen landwirtschaftlicher und handwerklicher Natur, aber bestimmt auch eine Menge spirituelles Wissen und zwischenmenschliche Kompetenz, etwas, das Hand und Fuss hat. Dieser Kontakt tat mir richtig gut.

..und in der Liebe läufts nach wie vor stabil und gut, 2010 sind wir 15 Jahre zusammen. Dafür bin ich wirklich dankbar! Wer kann das schon von sich sagen. Das ist ein Geschenk.

Und selbstverständlich geht das Jahr 2010 in mein persönliches Geschichtsbuch ein als das Jahr, wo das Kätzchen kam. Es hört nun schon auf seinen Namen, aber es hört nicht, wenn man es lautstark darauf aufmerksam macht, dass es nicht auf den Küchentisch und den Wohnzimmertisch darf. Meistens nicht. Meine Schwägerin hat gesagt, dass sie gelesen hat, im Leben einer Katze gäbe es drei Perioden von jeweils 10 Tagen, an denen die Katze sich gelerntes richtig merken kann. Deshalb müsste man einfach geduldig und beharrlich sein bis diese 10 Tage mal kommen. Ich halte das für ein Gerücht, das uns Katzenpersonal davon abhalten soll, gegen die samtpfötigen Tyrannen aufzumucken.

kiwi im waschbecken
Motto des zu Ende gehenden Jahres: "Guck nicht so doof!"

Dienstag, 21. Dezember 2010

Reden vom Wetter

Schon wieder ein Winter mit viel Schnee. Diesmal sind die Strassen weniger vereist und, wenn beräumt, sogar mit dem Rad befahrbar. Ob es dem Rad gut tut, ist allerdings eine andere Frage. Letztes Jahr ist mir die Kette, als ich das Rad dann stehen liess, total eingerostet. Mit "Caramba" gings dann irgendwann wieder, aber das soll nicht noch einmal passieren.

Eine Recherche zum Thema Winter-Fahrrad-Tips ergab widersprüchliche Informationen.
Die Kette soll man mit einem speziellen Winterprodukt schmieren.
Das Rad selbst regelmässig beim Autowaschhaus mit heissem Wasser abspritzen,
die Ritzel und Kette mit WD-40 besprühen, den Rahmen von innen mit einem Rostschutzprodukt behandeln (lassen), Plastiktüten dort rumwickeln wo Feuchtigkeit in den Rahmen eindringen kann.. und so weiter, und so fort.

Das mit dem heissen Wasser sollte man lieber lassen, WD-40 ist kein Schmiermittel, Plastiktüten verhindern auch die Entlüftung des Rahmens, Fahrradkuriere machen auch keinen Rostschutz innen in den Rahmen, und so weiter, tönt es dann wiederum ins gegenteilige Horn.

Aber was soll man machen? Diese Schneematsch-Salz-Kruste kann doch nicht gut sein für den Antrieb:

schaltung

Ich habe jetzt zum Schmieren normales Fahrradöl benutzt, das muss man eben dann täglich machen. Und nach dem Fahren bürste ich die Salzmatschkruste runter und öle halt die Kette nach. Das Fahrrad steht zum Glück in einem Fahrradkeller, wo die Heizung durchgeht, da ist es recht warm und alles trocknet schnell ab.

ritzel

Wenn es doch zu rosten droht, kommt doch Caramba-Spray drauf. Bislang sieht der Antrieb echt okay aus, wenn ich auch finde, dass die Schaltung wohl mal nachgestellt werden muss. Hochschalten geht besser als runterschalten, irgendwas hab ich am hinteren Kettenwerfer vielleicht beim putzen verstellt.

schneematsch

Rutschfreie Tage wünsch ich euch!

Dienstag, 23. November 2010

Probelauf

Für eine Klima-AktivistInnengruppe soll ich bald Kekse mit Wasserwelle als Motiv backen... da habe ich gestern einen Probelauf gemacht. Geschmacklich naja.. hm, ultragrober Bio-Rohrzucker ist einfach nicht ideal für mürbe Kekse. Das Resultat sind breitlaufende Kekse (denn die grossen Zuckerkristalle schmelzen im Ofen und der Keks fliesst auseinander) und eine hartsplittrige Konsistenz.
Optisch liess sich das Ganze mit Zuckerdekoration noch retten. Geschmacklich ist es halt so 'ne Sache. Bei Mürbeteig steh ich eindeutig mehr auf die Puderzuckervariante, aber 2 kg Rohrzucker mit der Kaffeemühle mahlen - keine Option. Fertigen Bio-Puderzucker gibts entweder nur in riesigen Säcken im Großhandel oder in mikroskopisch kleinen, sehr teuren Tütchen im Bioladen.
Die blauen Kekse sind nur aus Interesse gemacht.. später wird's nur Kakao als Farbstoff geben, denn blaue Biofarbe gibts auch keine, zumindest kenne ich keine.

kekse

Ich kann es gar nicht oft genug sagen.. ich liebe das neue Objektiv!!!

Sonntag, 14. November 2010

Müde

kiwischnarch

Schön wär's, wenn die Katze tatsächlich gerade pennen würde, stattdessen bin ich müde und die tanzt Krallentango auf meinem Schoss und springt alle 10 Sekunden wie von der Tarantel gestochen auf und ab.

socken_paras3

Mein neuestes fertiges Strickwerk. Dieses Strickmuster gibt es kostenlos bei Ravelry zum Runterladen, es heisst "Paraphernalia".

Mittwoch, 27. Oktober 2010

Zugsalbe

Vorgestern stiess ich mir den Mittelfnger an einer unbedeutenden Kante und stellte anhand der Schmerzen fest, dass das nicht allein von der Kante kommen konnte. Am Nagelbett war wohl eine Entzündung, eine Schwellung, und boah, und das spannte. Mit Kühlen ging es etwas besser, aber nur solang die Kälte dran war. Dann hab ich mir eine dieser ominösen Zugsalben besorgt. Das wirkt tatsächlich! Nach einer Nacht mit Zugsalbenpflaster kam... naja. Ich kann das nicht appetitlich beschreiben, aber jetzt gehts dem Finger besser.

Die Katze hatte Flöhe und wir haben bei der Tierärztin heute, wo wir zum impfen waren, gleich nach der Katzenbehandlung so ein Zeug für die Wohnung bekommen, weil wir ja nun 5 Tage schon die Katze haben und da kann sich schon was angesiedelt haben. Ich hoffe, dass sich das dann erledigt hat, wenn man das früh genug bekämpft. Die Katze heisst nun "Kiwi", hört aber noch nicht auf den Namen. Sie ist überhaupt sehr eigensinnig und zieht ihr Ding unbeeindruckt von Allem durch, sehr selbstbewusst ist sie. Das ist ja auch gut, der Umzug zu uns hat sie jedenfalls überhaupt nicht beeindruckt oder eingeschüchtert.

Den Tierarzt-Termin konnte ich aber fast nicht wahrnehmen, weil mir vorher eine Teilkrone vom Zahn abgefallen war. Meine ZA war im Urlaub. Also bin ich bei einer anderen Zahnärztin vorstellig geworden und die hat mir das Ding wieder angeklebt, zum Glück ist sonst alles heil geblieben. Dabei hat sie gleich noch eine Rundumuntersuchung gemacht und - tadaaaaaaaaaaaa!! - keine Karies!

Bei "Zen to done" läuft es so lala, also, wenn wir schon beim Angewöhnen neuer Dinge sind: Ich habe den Anfang gemacht, und benutze mein Notizbüchlein auch fleissig, vergesse dadurch wohl auch weniger (aber immer noch einiges, weil ich das gar nicht aufschreibe) und ich sammle Zeug an Eingangsorten.

Die Katze ist total süss. Es ist schön, wieder eine zu haben.

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