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Tagebuch

Donnerstag, 22. September 2005

Distel ist pöseee!!

Ich bin vorgestern in zwei Apotheken gewesen, um NaOH zu kaufen. Die Apothekerinnen haben mir in beiden nichts geben wollen. Dann geht EIN mal mein Männe (er sieht sehr sehr zivil, sogar spiessig aus im Gegensatz zu mir) in eine Apotheke, und alles kein Problem: Kann er bestellen, und am Nachmittag abholen.
Er hats trotzdem nicht bestellt - bei www.omikron-online.de kostets nämlich bloss 1/3 soviel. Aber mal sehen: Vielleicht kann mans über die Bäckerei noch billiger kriegen.
Aber ich find diese "Nasenkontrolle" schon eine echte Frechheit. Wenn man zuhause nur ganz hausfraulich hobbymässig Seife machen möchte - nee nee - halten die eine gleich für eine Bombenlegerin!

He, du krrriegst hier nix!

Dienstag, 20. September 2005

Ampel-Jonglage

Jäh, das gibts seit neuestem immer mehr in Berlin. Um das zu illustrieren habe ich mir ein Foto geklaut, bzw. geborgt.

Und zwar von Mac's Log wo es auch einen Artikel drüber gibt. So, jetzt wo ich nicht nur ein Bild geborgt habe, sondern auch gesehen, daß Mac schon einen ganzen Blogartikel über Jonglieren an der Ampel geschrieben hat, was soll ich da noch dazu schreiben?

Zum Beispiel, daß in südamerikanischen Großstädten wie Rio de Janeiro, Buenos Aires, São Paulo, usw. viele Strassenkinder an der Ampel jonglieren, vielleicht kommt die "Idee" aus Südamerika. Und dazu gibt es auf dieser brasilianischen Seite (die offenbar zum Englischlernen dient, wer portugiesisch besser kann als Englisch kriegt fast alle Begriffe erklärt *g*) einen Artikel
São Paulo - Traffic Business

Strassenkids in Südamerika.. Das bringt mich zu einem anderen Thema: Das Candelaria Massaker. Erschien bei den Ergebnissen als ich nach Ampel-Jongleuren gesucht habe. Was war das?

Hier mal eine Übersetzung des Textes aufm englischen Wikipedia:
Das Candelaria Massaker ist ein Ereignis, das sich am 23. Juli 1993 in Rio de Janeiro ereignete. Acht Strassenkinder wurden getötet, als Polizisten auf eine ca. 70köpfige Gruppe Strassenkinder, die neben der Candelaria Kirche schliefen, das Feuer eröffneten. Eines der Kinder, das den Angriff überlebte, erlitt mehrere Schussverletzungen und sagte später als Zeuge vor Gericht aus. Drei Angehörige der Militärpolizei wurden angeklagt, aber nur einer verurteilt.
Im folgenden die Namen und das Alter der Kinder, die bei der Candelária Kirche erschossen wurden: Paulo Roberto de Oliveira, 11; Anderson Thome Pereira, 13; Marcelo Candido de Jesus, 14; Valderino Miguel de Almeida, 14; "Gambazinho", 17; "Nogento", 17; Paulo José da Silva, 18; Marcos Antonio Alves da Silva, 20.

Ungefähr 62 Kinder überlebten das Massaker. Ein Sozialarbeiter, der später das Schicksal dieser Überlebenden nachzeichnete, fand heraus daß in der zwischenzeit 39 dieser Überlebenden entweder von der Polizei oder auf der Strasse getötet worden waren.
Einer von den wenigen, die bis 2000 noch am Leben waren, war Sandro Rosa do Nascimento. Er gelangte später in die Medien weil er einen Bus am 12. Juni 2000 in Rio entführte und die Fahrgäste als Geiseln nahm.
Dazu fand ich im Internet, daß do Nascimemto zuerst die Fahrgäste ausrauben wollten, aber nachdem die Polizei auf den Überfall aufmerksam geworden war, kam es zu der Geiselnahme. Als Sandro zusammen mit einer Geisel (die ihm als menschlicher Schutzschild dienen sollte) aus dem Bus fliehen wollte, wurden beide von einem Scharfschützen der Polizei erschossen.

Aus dem ganzen wurde 2002 der Film Bus 174

Samstag, 17. September 2005

Rückblickend: Katrina und der Staat

...nachdem ich während dem Hurrican in der amerikanischen Golfregion versucht habe, die Nachrichten die auch in meinem Zuhause im TV liefen tunlichst zu ignorieren, und mittlerweile wieder Ruhe eingekehrt ist, frage ich mich natürlich, was Katrina und die Zustände in New Orleans für ein potentielles Leben ohne Staatsmacht bedeuten.

Zuerst mal, muß ich erzählen: Ich habe meist am PC gesessen und die Nachrichten mehr bruchstückhaft gehört als gesehen. Ich hatte den Eindruck von "Gewalt, Gewalt und noch mehr Gewalt" und "Hilfe, sobald die Bullerei weg ist tötet jeder den anderen". Gewaltbereite Gangs sollen die Stadt kontrollieren. Es wird angeblich geplündert, gebrandschatzt und vergewaltigt.
In meinem Kopf spielten sich tagsüber und nachts Szenen ab in denen ich mir vorstellte, was wäre, wenn ich/wir (also die Leute die ich kenne) in einer New-Orleans-Situation wären.

Erst vorgestern kam ich auf die Idee, mal im Internet zu suchen ob es denn wirklich so war wie ich oberflächlich mitgehört habe, nämlich daß, sobald der Staat weg ist, alle übereinander herfallen.

Ich weiß ja auch, daß Indymedia nicht immer am realistischsten ist, aber die Berichte von da ergeben ein ganz anderes Bild: http://neworleans.indymedia.org/

Hier ist zb. ein Bericht von zwei Leuten, die mit fast hundert anderen Menschen auf einem Freeway in New Orleans kampierten und sich selbstständig mit Essen und Wasser versorgen konnten. Weder in den Superdome noch ins Convention Center wurden noch Leute reingelassen, und die Nationalgarde und die Sherrifs verwehrten es ihnen, die Stadt zu Fuss zu verlassen.

"Just as dusk set in, a Gretna Sheriff showed up, jumped out of his patrol vehicle, aimed his gun at our faces, screaming, "Get off the fucking freeway". A helicopter arrived and used the wind from its blades to blow away our flimsy structures. As we retreated, the sheriff loaded up his truck with our food and water.

- Gerade als es dunkel wurde, erschien ein Gretna Sheriff, sprang aus seinem Einsatzwagen, zielte mit einem Gewehr auf unsere Köpfe und brüllte "Haut von dem verdammten Freeway ab". Ein Helikopter kam und blies unsere wackligen Unterkünfte mit seinen Rotorenflügeln davon. Als wir den Rückzug antraten, belud der Sheriff seinen Laster mit unserem Essen und unserem Wasser."

"While the rich escaped New Orleans, those with nowhere to go and no way to get there were left behind. Adding salt to the wound, the local and national media have spent the last week demonizing those left behind. As someone that loves New Orleans and the people in it, this is the part of this tragedy that hurts me the most, and it hurts me deeply."
(Die Reichen flüchteten aus New Orleans, und diejenigen, die nirgends hingehen konnten und keine Möglichkeit hatten irgendwo hinzugehen, wurden zurückgelassen. Die Medien streuten noch Salz in die Wunde, indem sie die vergangene Woche lang die Zurückgelassenen dämonisierten. (...)
( Jordan Flaherty )

Und da: 'This is criminal': Malik Rahim reports from New Orleans
" People whose homes and families were not destroyed went into the city right away with boats to bring the survivors out, but law enforcement told them they weren't needed. They are willing and able to rescue thousands, but they're not allowed to.

Every day countless volunteers are trying to help, but they're turned back. Almost all the rescue that's been done has been done by volunteers anyway."

Das Ganze auf deutsch

Und noch hier: "Am Donnerstag wurde sogar jenen freiwilligen Helfern, die in den Tagen zuvor über 1000 Menschen mit Booten gerettet hatten, ihre Arbeit verboten. Die vereinzelten Schüsse (wer weiß, WER sie abgefeuert hat) dienten als Erklärung: “Es ist zu gefährlich”. Die Freiwilligen glaubten nicht an Eigengefährdung und wollten die Rettungsoperationen fortsetzen. Sie wurden mit vorgehaltener Waffe “überzeugt”, “aufzuhören und aufzugeben”.
Quelle

Tja..
Alles halt nicht so einfach. Vielleicht hätte ich schon früher merken müssen, daß die Szenarien vom allgegenwärtigen "Recht des Stärkeren" ein bissel geflunkert waren, und die Bullerei so dringend benötigt wird, noch dringender als Hilfslieferungen. Als ich nämlich eine "Anekdotenstory" im Fernsehen gesehen habe, wo eine Bar im "French Quarter" glaub ich, mit Hilfe von Kerzenlicht erleuchtet, die ganze Zeit offen war und die Besitzerin Getränke ausschenkte und sagte "Danach geh ich erstmal in Urlaub" - wo waren denn da die Gangs, die diese Frau vergewaltigen hätten können und mit Waffengewalt die Getränke einkassieren?
War es vielleicht doch eher so, daß die Leut versucht haben sich eben mit dem Nötigsten aus Läden zu versorgen, und sich eben nicht gegenseitig in die Häuser eingebrochen sind und sich gegenseitig umbringen wollten?
Ich mein, wenn man nu so von Superdome hört und was da abging, das war ja auch keine normale Situation, sondern die Leut waren da drin quasi wie im Knast eingesperrt.

*grübel*

Es ist gar nicht so leicht sich im Internet durch den Wust zu kämpfen. Einfach viel zu viel was drüber geschrieben wird. Wenn jemand zufällig relevante und gute Artikel gelesen hat, wäre ich für Links dankbar. Am besten Artikel die irgendeine Bedeutung für die Frage haben: Brauchen wir den Staat wirklich so dringend für Sicherheit und Ordnung? Oder: Nachbarschaftshilfe, oder "Graswurzel" - Reaktionen auf die Katastrophe..

Mittwoch, 14. September 2005

Maskulinisten nochmal

hier bei Arte habe ich grade einen kleinen Rückblick auf die "Männerbewegung" gelesen. Kommentar: Mal in Worte gefasst, was mir oft so vorkam: Als Analogie praktizieren sich manche Männer selbst in die Kategorie einer systematisch diskriminierten Gruppe, was sie faktisch nun mal nicht sind. Und das ist = Leut verarschen.

Ausserdem war mein Musikorakel heute:

"Medicine is magical and magical is art"

:)

Dienstag, 13. September 2005

da weint das Anarchistelherz

..rhabarber.
Eine Freundin schickt mir ab und zu Links zu Artikeln von englischsprachigen Zeitungen im Internet. Da diese Zeitungen ihre Artikel nur wenige Tage kostenlos online haben und man danach zu Bezahlen-Angeboten umgelenkt wird, stell ich hier keinen Link zum Artikel rein.
Jedenfalls hat die Atomanlage Sellafield ein Problem mit radioaktiven toten Möven. Wenn Möven nämlich auf dem Kraftwerksgelände landen, werden sie abgeschossen, damit sie keine Radioaktivität verbreiten. Und die ham da einen Kühlschrank, eher ein Kühlhaus, in dem diese toten Möven gelagert werden, und wissen nicht wohin mit diesem "Atommüll". Schon krass.

Ausserdem gibt es Probleme in Christiania, wie auf Indymedia berichtet wurde - zwar schon ein paar Tage her, aber es ist trotzdem traurig. Christiania ist schon 33 alt und jetzt in Gefahr, weil die dänische Regierung Pläne macht, um das Dorf in der Stadt zu "normalisieren".
Auch wenn ich nicht glaube daß Online-Unterschriftensammlungen viel helfen, hier ist trotzdem eine Unterschriften für Christiania
Oder schickt ne Mail: Formular



Lesezeichen: Das da les ich morgen.

Montag, 5. September 2005

Anarchistische Ökologie

Heut und gestern habe ich "Öko-anarcho-Tag".
Dazu kam es, weil im magischen Netz ein Artikel zur Diskussion gestellt wurde, der mir auf den ersten Blick seltsam vorkam. Hier lang zur Diskussion

Darauf hin habe ich meinen Senf abgegeben und dann kamen mir Zweifel. Ich dachte mir so: Hey, der Heini hat doch nur von Spiri, Ökologie und Anarchie geredet. Das müsste ich doch toll finden. Ich finde es aber Scheisse. Und ich kann es an nichts festmachen, was ich scheisse finde. Ausser an einem Punkt: Daß der Artikel mehr als vage ist. Da steht dann, "Och wir machen einfach mal ein basisdemokratisches Anarcho-Netzwerk auf und zerstören nicht mehr die Natur, fertig". Moment, dachte ich mir. Ich habe doch schon mal von Murray Bookchin gehört. Der ist meines Wissens nach Öko-Anarchist. Warum les ich nicht zum Vergleich mal Artikel von Murray Bookchin, vielleicht fällt mir dann ein, wo die "Knackpunkte" sind die mir an dem ersten Text nicht gefallen haben.
Ich also los zum "Anarchy Archive" und zur Sammlung von Bookchin-Texten

Und weil die Texte von Bookchin meine grauen Zellen wirklich angeregt haben, und zweitens der Auslöser-Artikel auf einer "Gaia-Seite" die zum "Holon-Netzwerk" verlinkt, stand, und weil zufällig MartinM bei den Nornirs Aett einen Artikel über Ökospiri und Holon geschrieben hatte -
aus all diesen Gründen dacht ich so bei mir:

Diese angeregten grauen Zellen und den resultierenden geistigen Erguss kippst du jetzt stante pede auf wehrlose AettlerInnen aus! Jawoll!
Was ich dann auch tat. aaaaaaaah...

In einem Gefühl erster tiefer Befriedigung verabschiedet sich Reporterin Distel

Freitag, 2. September 2005

Dikanda-Konzert.. lalala

Heute war Dikanda-Konzert in Berlin. Boh, was das toll!
Dikanda ist, für diejenigen die sie noch nicht kennen, eine polnische Ost-Folk-Band, die hm.. von Balkan-Polka bis zu tragischen Liebesliedern der Roma und afrikanische Tanzeinlagen eine Menge drauf haben.
Ich war alleine dort und das war eigentlich ganz gut so, weil wenn ich allein da bin kann ich mich dann auch voll auf das Konzert einlassen und oft passieren dann unvorhergesehene Dinge. (Nix gegen euch, ihr mailfaulen.. äh.. Pfeffertüten, wärt ihr dabei gewesen, wärs bestimmt auch super gewesen, aber auf eine andere Weise.)
Von der Frontfrau Ania Witczak war ich schwerstens beeindruckt, sowas von eine Ausstrahlung und Energie. Ich befand mich sehr schnell in einem Kessel tanzender Frauen (erst gen Ende des Konzerts schwangen auch mehr als die beiden Quoten-Jungs die Tanzbeine) und obwohl mehrmals das Hauptmikro ausfiel hörte die Energie nie auf zu brodeln und zu fliessen. Tjo, die Frauen können halt auch ohne Mikro mit Band hinter sich und vor vollem Haus singen, verry guuuut voiiiiiiiices!
Der Soundmann schwitzte Blut und Wasser und kriegte es dann doch noch hin und es ging weiter. Mir stand bald der Schweiss auf der Stirn.
Ein Traum von mir ist auch wahrgeworden.. ich mein, ich stand ja schon bei aufgedrehten Boxen bei mir zuhause und hab vollen Halses mitgegröhlt, aber wenn denn bei nem Live-Konzert die Sängerin von der Bühne hüpft und mir das Mikro an die Nase hält, sich daneben stellt und dann gehts zweistimmig ab, öh.. ich wusst ja gar nich wie mir geschah aber es hörte sich gut an :-)))) *fankollapsumfall*
Ja, ich gebe zu daß ich mit einer tollen mir unbekannten Frau im Publikum zusammen ab und zu so laut mitgesungen hatte, daß es auf der Bühne zu hören gewesen sein muss. Haben wir scheints nicht schlecht geklungen von da unten.
Und bei dem einen Lied war das son Mitmachlied eh gewesen und wir ham halt unten ne Art Chor gebildet und die Ania hat dazu improvisiert.. nä.. und denn runter vonne Bühne und mit mir Duett - boh Traum!!

Free Image Hosting at www.ImageShack.us
(Bild von Dikanda-Webseite geklaut da ich nicht geknipst habe)

Also wirklich genial, genial und nochmals genial!

Übrigens, Dikanda kennt eigentlich kaum wer, ich hab mal als ich noch Putze war in dem Betrieb eine Kassette rumfliegen sehen und die dann immer beim Putzen gehört. "Dihanda" stand da drauf. Kein Wunder dass ich ewig mittels I-net nix fand, falsch geschrieben. Bekam ich aber doch noch raus daß es Dikanda heisst. Irgendwann hab ich mir dann eine CD zum Geburtstag gewünscht.. oder wars Weihnachten, na wurscht.

Ich bin heute glücklich!
Wollja.

Donnerstag, 1. September 2005

Erfahrungen mit Klunkerwasser

Gestern abend suchte ich mit einer sehr bekannten, fast schon monopolistischen Suchmaschine nach dem Stichwort "Klunkerwasser". Ihre Antwort: "Meinten sie Klickerwasser?
Nein, meinte ich nicht. Ich meinte Klunkerwasser!
Was ist Klunkerwasser?
Das ist ein wunderschönes, treffendes Wort für eine Möglichkeit, bei sich herumfahrende Halbedelsteinbrocken bei der ästhetischen Verschönerung von Getränkebehältern einzusetzen. Klunkerwasser aus zwei Gründen: "Klunker" ist ein traditionell umgangssprachliches Wort für Edelsteine, und wenn ich den Getränkebehälter bewege, macht er mit den Klunkern drin Geräusche die wie "klunk, klunk" klingen. Als die Beatles seinerzeit vor der Creme de la Creme des englischen Adels auftraten, sagte John Lennon: "Will the people in the cheaper seats clap your hands? The rest of you, if you'll just rattle your jewelry." Wäre der Mann der deutschen Sprache mächtig gewesen, hätte er bestimmt gesagt, "schüttelt eure Klunker".

Zurück zum Klunkerwasser. Ich muss sagen, ich habe ja in den vergangenen 2 Jahren des öfteren energetisiertes und mit Edelsteinen "informiertes" Wasser getrunken, einfach weils an meinem Arbeitsplatz nix anderes gab. (In der Wasserleitung war so eine Verwirbelungs-Veredelsteinungs-Anlage fest eingebaut.) Auswirkungen auf mich habe ich so keine festgestellt. Andere Leuts die ich gefragt habe, sagten mir, das Wasser schmeckt ganz anders, würde weicher, und es lohne sich sehr Steine wie Bergkristalle, Rosenquarze und Amethyste reinzulegen. (Ich find, Wasser aus neuen Kupferrohren schmeckt trotz Klunkern.. pfuibäh) Obwohl ich "nix davon merke" - ich fand solche Klunker schon immer schön. Und ich finde, ein richtig schöner Glaskrug mit richtig Klunkern drin ist einfach wunderschön! Wenn ich mir das Glas voll giesse, klunkert und murmelt das Wasser, daß es mich gleich an einen kleinen Bach erinnert mit Kieseln im Bachbett. (Übrigens, warum nich Kiesel aus einem echten, sauberen Bach nehmen, die sind voller "Info" von dem Bach und aus Quarz, dem Stoff aus dem die bunten Brocken für Geld auch bestehen). Ob nun Wirkung oder nicht: Ich bin pro Klunkerwasser. Es ist eine Schande daß google das nicht kennt.


Klunkerwasser

Aber google fragt, "meinten Sie Klickerwasser?" Und mit "Klicker" bezeichnet mensch auch Glasmurmeln. Ich denke es spricht auch gar nix gegen die Verschönerung von Getränkebehältern mit Glasmurmeln, ausser daß sie, wenn man die letzte Flüssigkeit rausgiesst, mit ins Glas rollen könnten, was einem mit rundlichen Trommelsteinen ohne weiteres auch passieren kann. Deshalb rate ich von Klickerwasser lieber ab, es besteht erhöhte Verkleckerungsgefahr.
Bei Witchway gibt es übrigens so eckige Klunkers zu kaufen für Wasser. (Dies ist Schleichwerbung für Lilias Laden, falls es noch niemand mitgekriegt hat).

Mittwoch, 31. August 2005

It's about the Lichtfressers

schwarzes Loch
One and only Lichtfresser: Ein schwarzes Loch.

....wer mich kennt, kennt auch eines meiner absoluten Haß-Themen: Die "Lichtarbeiter". Was ich bei Lichtarbeiter-Pamphleten schon an Kastendenken, Rassismus, elitärem Führungsdenken, Stumpfsinn und nicht zuletzt Millenialismus und Endzeitpsychosen vorfinden konnte, geht wirklich auf keine Kuhhaut.
Manchmal mache ich mir so meine Gedanken und schaffe es sogar einige zu formulieren, und das alles - wozu? Warum bringe ich immer wieder mal einen Aufschrei zustande a la "Seht ihr denn nicht, was sie da reden? Versteht ihr nicht?"
Für viele sind Lichtarbeiter okay, solange sie nicht missionieren. Für mich sind sehr viele Lichtarbeiter _nicht okay_. Warum?
Hier hab ich ein wenig dazu gesagt..

Nochmal vielen Dank für die Glückwünsche wegen der Prüfung! :-))

Und ich freu mich aufs Dikanda Konzert am Freitag *jubilier*

Dienstag, 30. August 2005

Jetzt ist es amtlich:

Ich hab die Gesellenprüfung offiziell und schwarz auf weiß bestanden!
Dat hat aber auch gedauert.

Prüfungsnoten krieg ich erst später weil (wie da stand) das Prüfungszeugnis demnächst erst "ausgefertigt wird".
Liebe Bäcker-Innung, was ist das denn? Exitus interruptus hoch drei? Oder "Einen hab ich noch, einen hab ich noch!"
Naja, hauptsache erstmal bestanden. Ab jetz is mir das egal, und wenn ihr bis ins Jahr 2010 braucht um diese Prüferei zu einem bürokratischen Abschluss zu bringen :P

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