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Tagebuch

Samstag, 7. Mai 2005

Im Netz rumlesen...

...Zauberweibs Energiewandler (Vor allem der Zauberspruch ist echt schön und vor allem schön gedichtet, nicht einfach nur blöde gereimt)

...Silvers Altäre - What the hell is "eine Dose Raxa"???
Da finde ich es schon: "Raxa - ein Pulver, um lästige Zeitgenossen fernzuhalten. Selbst hergestellt und in der praktischen Streudose transportiert, ist es überall zur Hand."
Stadtmagie

Soso.. Raxa, schöner Name.

Freitag, 6. Mai 2005

Privatleben..

...habe ich momentan nicht. *gg* Arbeiten, schlafen, Arbeiten, schlafen, arbeiten, schlafen.

Donnerstag, 5. Mai 2005

Wanted!



Gesucht wird "flaumiges Mondfrettchen", auch bekannt als "Bierchen" oder "Nightingale".
Nur lebendig!
Sie wird schon sehr vermisst!
Die #magie - Crew

Mittwoch, 4. Mai 2005

Synchron

Komme grad von ner anstrengenden 10 Stunden Schicht, die auch noch abenteuerlich war, weil von allen Öfen der gemeinsame Brenner ausgefallen ist und hunderte von Broten in großer Gefahr des niemals-gebacken-werdens waren.
Der einzige funktionierende Ofen wurde dann mit allem beladen was reinging, dann wurd der Ofen der benachbarten Konditorei hochgeheizt und mitgenutzt, um Alles zu retten, während die eingefahrene Notelektro-Crew in die Eingeweide der Relais eintauchte.

Als ich zur Arbeit kam lag auf dem Tisch ein Bildband von Andy Goldsworthy. Ich dacht ich spinne!
Geburtstagsgeschenk für einen Kollegen.


Das is ein Foto von einem Natur-Kunstwerk von ihm.
Das Material scheint getrockneter Lehm zu sein.

Was das Internet angeht.. ich hab das Gefühl im Moment niemand mehr zu treffen, irgendwie findet kaum noch "Kommunikation" statt, ich bin auch nie da wenn alle anderen da sind, durch die ganze Nachtschichterei, und das ist grad einen Tic unbefriedigend. Jedenfalls wie jetzt, in den frühen Morgenstunden, wenn niemand online ist.
Nunja. Hätte mir evtl. doch weniger das Chatten angewöhnen sollen, Forendiskussionen sind ja nicht sooooooo von der Uhrzeit abhängig..
Aber Chat macht mehr Spaß.. doch..

Ich hab bissel Schiß vor der praktischen Prüfung mal wieder, aber denke, bestehen werd ich sie schon auf jeden Fall - und dann sind voll viel Sachen zu erledigen und ich hab leider keine Zeit dafür *möp* aber ich muß Zeit haben, weil das halt wichtig ist, und daher muß ich eben.. müssen, gna.

Aber trotz allem ist das Leben doch wunderschön.

:-)

Freitag, 29. April 2005

Jonglieren..

..seit 10 Jahren nicht mehr gemacht, und jetzt fange ich wieder damit an.
Ich mußte feststellen, daß zwei meiner 5 Bälle schon gelitten haben durch das lange rumliegen, kleine Löchlein von Motten sind drin, die Füllung kommt raus.. dagegen die beiden selbergenähten aus Jeansstoff - top in Form..
Also werd ich evtl. Bälle nähen müssen, wieder. Neue, gekaufte Bälle - hm. vielleicht auch das - vor 10 Jahren konnte man für einen Ball ca. 15 Mark rechnen, deswegen hab ich ja mit der Näherei angefangen, während die anderen 3 von einer christlichen Einrichtung geklaut sind, von welcher ich die Bälle eigentlich nur hatte leihen wollen und der ich heute noch für viele schöne Tage dankbar bin..
Ich hab grad auf ebay geguckt, da gibts so ne Jonglierball-Massenware.. irgendwie so'n Glattlederfakezeug.
Neeeeeee ich finde ja entweder selber nähen oder Die da!So bunte Veloursbälle mit Hirse drin. (geht mal ausnahmsweise in nem neuen Fenster auf..)

Mittwoch, 27. April 2005

Dodenkoepp

Ich nutz einfach mal diesen beginnenden Tag, um ein Foto vom letzten Juni in Amsterdam reinzustellen:

adamdodenkoepp

Man beachte bitte die schönen Totenköpfe rechts und links. Das Amsterdamer Stadtwappen sieht durch die Farben und die Kreuze ein wenig aus wie die Fahnen von Tomanien bei Charlie Chaplins "großem Diktator".
Was in Amsterdam toll war, war das Tropenmuseum. Holland war Kolonialmacht und dadurch haben sich in diesem Museum krasse.. also wirklich krasse, heilige Gegenstände, GöttInnen, Fetische, Masken und alles mögliche, angesammelt. Und wem der Begriff "haben sich angesammelt" zu verharmlosend wirkt in Bezug auf Diebstahl von heiligen Objekten, das ist die perfekte Überleitung.. wie zb über die Sklaverei berichtet wurde in diesem Museum, und auch die Kolonialgeschichte verwurstend fand ich als in Deutschland lebende (wo zb mit dem 3. Reich nicht so umgegangen wird, jedenfalls vom Mainstream nicht).. ziemlich verharmlosend stellenweise.
Ich weiß noch wie ich vor so einer Vitrine stand, und darin waren Ahnenmasken, aber nicht nur Masken. Die Totenschädel der Ahnen waren mit Tonerde überzogen worden und zu Masken gestaltet, aber die waren da drin, die Schädel! Ich hab für die unbekannten Ahnen, deren Schädel in der Vitrine waren, ein bissel gebetet.. die gehören nicht in so eine Vitrine..
was hat mich fasziniert an dem Museum, an diesen Sammlungen? Einfach mal die Kunstwerke von Menschen zu sehen bei denen Magie selbstverständlich war..

Da fällt mir wieder ein, daß wir im magischen Netz, aber auch für Alle, eine Altarbildergalerie aufgemacht haben. der Reiz daran ist, daß jeder ohne Account oder Registrieren müssen sein/ihr Altarbild hochladen kann. Und daß dadurch, daß man keine Bildunterschrift eingeben kann, einfach anonyme Bilder nebeneinander stehen, ohne daß du weißt, von wem diese Altäre sind.
Altarbilder anschauen
Hier kannst du ein Altarbild hochladen
Die Galerie verwendet leider Popupwerbung, die hm.. meine n mozilla gar austrickst, aber ich find die Idee einfach schön.

Dienstag, 26. April 2005

No, no, no, ich will kein Bonobo

Distel is da, aber außer arbeiten is net viel..
Übrigens: Wenn du ein Problem damit hast, daß du zwanghaft in high-heels und mit Korsett rumlaufen mußt, hilft eine chirurgische Entfernung der Großhirnrinde dagegen. Das Mittelhirn wird dann voll aktiv und man mutiert automatisch zu einem Bonobo. Da Bonobos ihre sozialen Probleme mit Sex lösen, würden manche Leute außer Sex dann gar nichts anderes mehr tun.
Soweit ein kurzer Auszug der philosophischen Gespräche am Arbeitsplatz, die ich mangels Zeit nicht in voller Länge wiedergeben kann *gg*

Sonntag, 24. April 2005

Quantenphysik: Das Doppelspalt-Experiment

Was mich heut sehr fasziniert, ist das Doppelspalt-Experiment mit Elektronen.
Auf Dieser Seite ist das mit vielen Bildchen klasse erklärt.
Am Ende der Vorführung meint der Physiker zur Studentin: "Wir nennen das Welle-Teilchen-Dualismus".
Aber einige sehr heftige Sachen erwähnt die Seite nicht. (Ich geh mal davon aus daß das Doppelspalt-Experiment bekannt ist, wenn net, einfach mal die Seite anklicken.. braucht allerdings Java, weil die Experimente bildlich durch Java-Applets dargestellt werden).

Also kurz zusammengefasst, einzelne Elektronen, die durch den Doppelspalt fliegen, erzeugen Interferenz, aber womit? Es ist faszinierend. Es ist kein anderes Teilchen da, also womit interferiert das fliegende Elektron?

Bitte anschnallen.. weiter gehts:
stell dir mal vor du schiesst ein elektron ab, und während es durch das eine loch des doppelspalts geht, hältst du das andere loch schnell zu. es wird keine interferenz mehr entstehen. das elektron, obwohl es bereits abgeschossen ist, verhält sich plötzlich anders!
"das einzelne elektron gehorcht auf seinem weg druch eines der löcher in der wand den statistischen gesetzen, die aber eigentlich nur für den fall zutreffen, daß das teilchen "weiß", ob das andere loch offen ist oder nicht. das ist das eigentliche rätsel, das zentrale geheimnis der quantenwelt."
(Zitat aus John Gribbin: Auf der Suche nach Schrödingers Katze. Quantenphysik und Wirklichkeit)

1. die elektronen interferieren mit teilchen die noch nicht abgeschossen sind oder erst abgeschossen werden.
2. elektronen "wissen" ob die wand zwei oder ein loch hat, obwohl sie nur durch 1 loch fliegen (denken wir)

wir können versuchen, auszuspähen, durch welches loch das elektron hindurchgeht. bei diesem experiment kommt ein merkwürdiges ergebnis zustande. stellen sie sich eine versuchsanordnung vor, die registriert, durch welches loch ein elektron geht, die es aber ungehindert zum detektorschirm durchlässt. Jetzt verhalten sich die elektronen wir normale teilchen. wir finden immer nur ein elektron an dem ein oder anderen loch. von interferenz keine spur.
(Zitat aus John Gribbin-Buch, s.o.)

die elektronen interferieren nur wenn man sie beim "durchs loch gehen" nicht anschaut - sie machen das nur wenn keiner guckt!

wieder zitat: Die Elektronen wissen nicht nur, ob beide Löcher offen sind oder nicht, sie wissen auch ob wir sie beobachten oder nicht, und stellen ihr verhalten darauf ein. wenn wir versuchen, die sich ausbreitende elektronenwelle zu beobachten, kollabiert sie zu einem eindutigen teilchen. aber wenn wir nicht hinschauen, hält sie sich ihre optionen offen. (....) bei dem einfachsten experiment mit zwei löchern kann die interferenz von wahrscheinlichkeiten so gedeutet werden, als würde das elektron, das die kanone verlässt, verschwinden, sobald es ausser sicht ist, und durch eine vielzahl von geisterelektronen ersetzt. die jeweils einen anderen weg durch zum detektorschirm nehmen. die geister interferieren miteinander. und wenn wir nachschauen, wie elektronen durch den schirm festgestellt werden, finden wir die spuren dieser interferenz auch wenn wir es jeweils nur mit EINEM "realen" Elektron zu tun haben. diese vielzahl von geisterelektronen beschreibt jedoch nur, was geschieht, wenn wir nicht hinschauen. wenn wir hinschauen, verschwinden all diese geisterelektronen außer einem, und einer von den geistern verfestigt sich zu einem realen elektron.

Also, mich macht das baff.
Das ist total faszinierend!
Wer das Buch von John Gribbin selber lesen möchte, ich habs ziemlich weit unten links in der Seitenleiste dieses Blogs verlinkt.. Die amazon-Prozente kriegt dann der freundliche Service "knallgrau" aus Austria, welcher mir kostenlos dieses Weblog sponsert. *g*

Freitag, 22. April 2005

Können Maschinen denken?

Ein faszinierendes Thema, und ein englischer Wissenschaftler namens Alan Turing sagte einmal: Wenn Maschinen so antworten können, daß ihre Antworten von denen eines Menschen nicht mehr unterscheidbar sind, kann man sagen: Die Maschine kann auf jeden Fall denken.

Da sagte sich Herr Loebner aus New York: "Wenn das so ist, veranstalte ich einen Wettbewerb." Computer (oder Programme auf Computern - sog. Chatbots) werden mit Menschen zusammen in einen Chatraum gepackt, und der Computer, der 3 von 10 Menschen nach 5 Minuten Chatzeit überzeugen kann, auch ein Mensch zu sein, gewinnt für seinen Programmierer 100 000 Dollar.
Dieser Test heisst "Turing-Test" und der Preis nach dem Auslobenden "Loebner-Preis"

Wer also selber einen extrem guten Chatbot programmiert hat, der Bewerbungsschluß für den Wettbewerb ist dieses Jahr am 30. Juni. Der von allen am "menschlichste" Chatbot gewinnt diesmal 3500 Dollar, auch wenn er nicht den Gesamt-Test besteht.

Auf Loebners Seite kann man Transcripte von solchen Chats sehen:
http://www.loebner.net/Prizef/loebner-prize.html

Ein Transcript was 9 Jahre alt ist spricht so:
http://loebner.net/Prizef/hutchens1996.txt
Ich stelle mit Entsetzen fest: Manche Menschen mit denen ich schon im I-net kommuniziert habe, waren "dümmer" als das Programm was deren Kommunkationsfähigkeit angeht. Ich hab schon durchgeknallte erlebt, die hast gar nicht mehr verstanden, und die ham dich nicht verstanden, das spulte nur so ab wie einfach - ausgeworfener Programmcode.. das einzige woran man merkte daß das Menschen waren, war daß Maschinen sich sicher nicht so einen Mist ausdenken könnten - nur - bei Menschen ist es des öfteren Kommunikationsunwilligkeit, bei den Maschinen - sie haben ja keinen Willen, sie sind programmiert *gg*

Übrigens, schaut euch mal die Transkripte von 2004 an. Während Mitte der 90er die Programmierer versuchten möglichst klug wirkende Programme zu schreiben, haben sie das offenbar aufgegeben. Kein Programm gibt sich als 30jähriger Student aus. Manche geben sich als 8jähriger Junge aus. Die Konversationen sind irgendwie sehr viel primitiver geworden, eher im "Kapiere-nix-SMS-Stil" - mit viel "lol" und auch einprogrammierten Rechtschreibfehlern. Kommunikationsunfähigkeit von Computern wird versucht als Kommunikationsunwilligkeit/-Schwäche von Menschen zu tarnen. Es ist scheints einfacher einen äh.. analphabetischen Teenager zu faken, und dennoch: Kein Computerprogramm schafft es wirklich.
Trotzdem meinen Respekt für die Programmierer. Soweit muß man erst mal kommen.

Dazu nen Zitat aus den "Chatterbot FAQ" von Jürgen Pirner:
(http://www.abenteuermedien.de/jabberwock/chatterbotfaq_de.html)

F: Wie intelligent oder rational soll der Chat-Roboter reagieren?
A: Machen Sie Ihren Chat-Roboter absonderlich und verrückt!
Jawohl, je unsinniger Ihr Bot reagiert, desto mehr der Anwender sind davon überzeugt, mit einem Menschen zu sprechen. Das ist ein wohlbekannter Effekt und vielfach in Experimenten demonstriert und gut dokumentiert in der Literatur um Künstliche Intelligenz: Der Bot wird als ein psychotisches Individuum wahrgenommen - und dies als ein menschliches Attribut. Deshalb werden törichte Antworten durch den Bot - oder alberne Antworten ohne irgendwelches Verhältnis zu den Argumenten des Anwenders - viel mehr akzeptiert als Versuche, passende "intelligente" Antworten zu geben.


Übrigens, in Tel Aviv gibt es einen Computer, von dem Experten jetzt schon denken daß er ein Kind im Krabbelalter sein könnte. Dieser Computer lernt Sprache, anstatt alle möglichen Sätze vorprogrammiert zu bekommen, angeblich wie ein echtes Kind (wahrscheinlich nur langsamer). Während die meisten Chattenden Computer riesige Datenbanken von Ausdrücken und Sätzen benötigen die sie beim Auftauchen anderer Sätze ausspucken sollen, läuft der "Krabbelcompi" angeblich auf normalen Heim-PC's.

Dazu Telepolis:
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/7/7035/1.html

Ich muss gestehen, ich finde es gut, daß Computer sich von uns Menschen dadurch unterscheiden, daß sie zwar super rechnen können, aber zu einem einfachen Smalltalk-Gespräch zu "doof" sind. Sprache ist doch was sehr komplexes und faszinierendes. Ich will gar nicht daß eine Maschine so denken kann wie ich, mit Worten, Bildern, und Fantasie. Von daher.. wünsche ich HAL nicht alles Gute beim Lernen..

Hier gehts zum Chat mit der Online-Version des SiegerChatbots 2003 "Jabberwock" - übrigens von einem Hamburger programmiert:
http://www.abenteuermedien.de/jabberwock/index.php
(Hm.. ich find Jabberwock ist.. halt ein Chatbot.. ich bin Banausin.. unwürdig.. *gg*)

Donnerstag, 21. April 2005

Notizzettel für mich selber

..zum Thema "Sun Bear"

http://www.hartford-hwp.com/archives/41/398.html
http://www.sonomacountyfreepress.com/features/spirg-hagan.html
URL zu lang daher abgekürzt *g*
http://www.medizinradtreffen.de/html/body_sun_bear_s_vision.html

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