Worship warfare
...ich habe ja mal das letzte Jahr den "Jesustag" in Berlin besucht. Dabei fiel mir an einem Stand eine Broschüre auf, auf der "Worhip warfare" stand, und auf der eine Statue zu sehen war, die in Berlin steht.

Diese Statue ruft eigentlich "Frieden!" (steht auf dem Sockel) und war wohl Antikriegmässig gedacht. Der junge Christ an dem Stand schien meiner Verwunderung sehr unzugänglich, ausserdem schien er des englischen nicht mächtig zu sein. (Peinlich für einen von diesen jungen "denglisch-Christen")
Also, eine Statue für den Frieden ist auf einem Heft, was Christen mit "Worhip warfare" titeln lassen. Verehrt den Krieg, oder wie? Nein, die meinen Krieg führen durch Gottesverehrung, oder anders, frei übersetzt: spirituelle Kriegführung.
Jetzt habe ich mal google gefragt, und Worhip Warfare ist bei dem evangelikalen Kroppzeug (jawohl) ein feststehender Begriff für aggressives Missionieren bei Andersgläubigen. Also nicht einfach potentiell Interessierte für Jesuskram gewinnen, sondern offenbar völlig uninteressierte mit Jesuskram vollmüllen.
Ob das bei Holy Revolution auch so ist oder ob die einfach irgendwas englisches nehmen was obercool und Arnold-Schwarzeneggerlike tönt, weiß ich nicht.
Die Berliner Fraktion hat da auch sone lustige Webseite, auf der sie ihre Eindrücke von eben jenem Jesustag zum besten geben: the Call Berlin
Ich weiß nur eins, und da bin ich sicher:
Viel im Hirn ist da nicht!
Und die Geschichte vom Jesustag mit der Broschüre ist kein Aprilscherz, ich wiederhole: Kein Aprilscherz!

Foto: Meßwein statt Met - Junge Christen [(c) the call berlin]
Übrigens, war ich im zarten Alter von 12 Jahren mal in Istanbul, und da wurde uns Touris gesagt daß es Moslems ablehnen beim Gebet fotografiert zu werden. Nun, die wissen warum!!
Zu guter Letzt möchte ich noch allen vernünftigen ChristInnen mein herzlichstes Beileid für die evangelikalen Fundis aussprechen, die den Begriff "Christentum" für sich beanspruchen. Ich hab euch trotzdem lieb.

Diese Statue ruft eigentlich "Frieden!" (steht auf dem Sockel) und war wohl Antikriegmässig gedacht. Der junge Christ an dem Stand schien meiner Verwunderung sehr unzugänglich, ausserdem schien er des englischen nicht mächtig zu sein. (Peinlich für einen von diesen jungen "denglisch-Christen")
Also, eine Statue für den Frieden ist auf einem Heft, was Christen mit "Worhip warfare" titeln lassen. Verehrt den Krieg, oder wie? Nein, die meinen Krieg führen durch Gottesverehrung, oder anders, frei übersetzt: spirituelle Kriegführung.
Jetzt habe ich mal google gefragt, und Worhip Warfare ist bei dem evangelikalen Kroppzeug (jawohl) ein feststehender Begriff für aggressives Missionieren bei Andersgläubigen. Also nicht einfach potentiell Interessierte für Jesuskram gewinnen, sondern offenbar völlig uninteressierte mit Jesuskram vollmüllen.
Ob das bei Holy Revolution auch so ist oder ob die einfach irgendwas englisches nehmen was obercool und Arnold-Schwarzeneggerlike tönt, weiß ich nicht.
Die Berliner Fraktion hat da auch sone lustige Webseite, auf der sie ihre Eindrücke von eben jenem Jesustag zum besten geben: the Call Berlin
Ich weiß nur eins, und da bin ich sicher:
Viel im Hirn ist da nicht!
Und die Geschichte vom Jesustag mit der Broschüre ist kein Aprilscherz, ich wiederhole: Kein Aprilscherz!

Foto: Meßwein statt Met - Junge Christen [(c) the call berlin]
Übrigens, war ich im zarten Alter von 12 Jahren mal in Istanbul, und da wurde uns Touris gesagt daß es Moslems ablehnen beim Gebet fotografiert zu werden. Nun, die wissen warum!!
Zu guter Letzt möchte ich noch allen vernünftigen ChristInnen mein herzlichstes Beileid für die evangelikalen Fundis aussprechen, die den Begriff "Christentum" für sich beanspruchen. Ich hab euch trotzdem lieb.
distelfliege - 1. Apr, 06:48






