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Tagebuch

Donnerstag, 3. März 2005

Vorbei isseeees...

..die Schonzeit.. war schon erholsam gewesen die paar letzten Tage. Gestern hatte ich noch frei und heute wieder ins Arbeits- und Ausbildungsleben zurück.

Ich habe heute angefangen ein Buch über Quantenphysik zu lesen. Es ist von John Gribbin und heisst "Auf der Suche nach Schrödingers Katze".
Es ist schon faszinierend, wie früh die Quantentheorie schon entdeckt worden ist, (oder wie spät) und ich frage mich halt, weshalb wir in der Schule nur die klassische Physik gelernt haben.. Klar die klassische muß man schon mal bissel gelernt haben. Ansonsten könnte ich das Buch gar nicht lesen. Momentan bin ich noch beim Kapitel über Max Planck und Einstein, die Ende des 19. Jh und Anfang des 20.Jh Erklärungen dafür fanden, warum sich Strahlen und Teilchen, die andere Kollegen auf Metallplatten schossen oder die in hohlen Röhren herumschwirrten, so komisch benahmen.


Alles auf lila!

Allerdings weiß ich immer noch nicht (obwohl es am Anfang des Kapitels so aussah als würde es erklärt werden) warum negativ geladene Elektronen die vom positiv geladenen Atomkern angezogen werden, deswegen trotzdem nicht in diesen reinstürzen.

Dienstag, 1. März 2005

Yeaaaah!

Ich hab heute einen Zahnrepariertermin gehabt. Nachdem zwei alte Füllungen raus mußten und ersetzt worden waren, war heute nur noch ein ganz minikleines Loch, was ohne Betäubung gemacht werden konnte, an einer Stelle, wo man halt beim Putzen schwer rankommt.
Ich bin mit dem Schicksal wieder versöhnt.. also scheint es doch genützt zu haben daß ich seit einem Jahr disziplinierter geworden bin im Zähneputzen.
Es ist eigentlich schon kraß daß fast jeder Karies hat und wir nehmen das alle einfach so hin. So.. normal, wa.

Ich hab übrigens noch was von allgemeinem Interesse: Und zwar habe ich für mich gemerkt, daß diese ganzen neumod'schen Bürsten, wo die Borsten in alle Richtungen zeigen, und möglichst aussehen wie die Frisur dreier wildgewordener Punks, Schrott sind.
Die sollen ja ach so toll in die Zahnzwischenräume kommen. Tun sie vielleicht auch, aber die Zahnflächen kratzen die grad mal an weil die ganzen schrägen Borsten daran nur abrutschn. Ich habe jetzt seit 1 Monat so eine Schräg=Cool-Bürste und meine Zähne werden immer brauner. Davor hatte ich eine ganz weiche Bürste die gerade Borsten hatte, und jetzt nach einem Mal putzen mit der geraden Bürste gehen die bräunlichen Beläge ab und weichen wieder der natürlichen Farbe.
Für Zwischenräume hab ich sowieso Zahnseide, also was soll der Müll?

Bunt und wild herumstehend ist toll als Frisur, aber doch nicht als Zahnbürste!


So nicht!

Danke an Imageshack für: Free Image Hosting

Nochwat: im tv hör ich grade.. einen werbespot für eine antifaltencreme. eine zuversichtlich klingende frauenstimme säuselt "die schönheitschirurgie kann warten!"
bitte was ist DAAAAS DENN????
kann warten heisst ja - daß es dann irgendwann doch soweit is, daß schönheitschirurgie normal is
nur eine frage des WANN
die welt ist krank.

Montag, 28. Februar 2005

erster Versuch mit artrage

frau1

2gesicht

Artrage Programm by Ambientdesign

Samstag, 26. Februar 2005

to-Do-Liste teil 2..

...habe ich abgearbeitet: Die Ahninnenmaske ist jetzt an der Wand befestigt. Ich hab die verputzte Wand bissel aufgekratzt mit dem Messer damit es uneben wird, dann die Maske hinten auch mit Riefen versehen und beides angefeuchtet und mit Haftputz beschmiert. Dann alles zusammengepappt und - ja, noch hält sie.
falls das wer nachmachen möchte: Meine Maske ist klein und flach, und sehr leicht; bei größeren Kalibern würde das mit Putz ankleben allein nicht halten.

maske

Ich war nicht die einzige, die am Altar herumgebastelt hat: Karmindra war wohl auch aktiv ;)

Ich bin irgendwie vom magischen Netz überrascht; nachdem eine Weile alles so langsam vor sich hin seinen Gang ging, habe ich mich gestern ein bissel verbal an ein paar Frauen gerieben *g* (klingt obszön jo) und plötzlich hab ich das Gefühl es fliesst alles bei mir.
Die Kreativität, die Auffassungen.. und ich find die Stimmung grad so gut. Obwohl es anfing mit mieser Stimmung.

Im Moment mache ich mir Gedanken zum Mut, zu Gestalten. Und zwar hab ich das Gefühl ich hab Routine darin zu versuchen, was schön zu gestalten oder so, daß es eben nicht nur mich ausdrückt sondern daß es die Anderen mit-einschließt, wenn zb ein Icon gemacht werden muß für die Webseite eines anderen Menschen oder wenn an der gemeinsamen Web-Architektur geschraubt werden muß. Dabei ist man schon ab und zu unsicher ob man überhaupt.. soweit für die Anderen mit-Gestalten kann.. aber wenn es niemand macht, dann passiert z.T. auch gar nichts.
Und wenn man zb alle fragt, was denn gewünscht ist, kommen ganz viele fuzzi-Detail-Ideen. Und dann muß doch wieder im eigenen Kopf der Schritt stattfinden es FÜR alle zusammenzufügen. Weil wir räumlich getrennt sind, und nicht simultan basteln können muß es eine zusammenfügen. Als Zauberweib das magische Basteln gemacht hat, hab ich das bissel so gesehen, es kamen viele gute Ideen, aber sie mußte dann den Schritt machen und es zusammenfügen und es auch gestalten, also den Mut haben, die Verantwortung zu übernehmen etwas "recht" zu machen daß es passt. Und dann ist die Seite richtig schön geworden. Und passt.

Freitag, 25. Februar 2005

Ha, und schon..

..hab ich meine Räucherzeug-Gläschen versorgt. Leider hatte ich nicht genug Gläschen für alles, aber das meiste ist jetzt unter Dach und Fach:

rauchglaser

Rezept für schicke Glasetiketten:
Mit nem Textverarbeitungsprogramm schön alles schreiben und layouten, und ausdrucken
dann mit Alleskleber (ganz dünn sonst suppt es durch) aufs Glas kleben und das Ganze mit selbstklebender Folie überkleben, dadurch greift sich das Etikett nicht ab und es verschmiert nicht wenn mal ein Tropfen Wasser draufkommt.

Donnerstag, 24. Februar 2005

Einkaufen war ich..

..ja und zwar war ich mal im Hagedisenhain, dem Shöppchen von Wibo, in dem die Lucia grade lecker die Tresenschichten schiebt. Echt ein schönes Lädelchen, auch wenns in der Einkaufspassage vielleicht nicht am schönsten Standort der Welt ist.
Ein Fläschchen Guggul und das Tarotbuch vom Banzhaf übern Crowley-Tarot sind mein.
Und so langsam fühl ich mich auch wieder etwas fitter.
Von der Kauna hab ich einen Link zu einem Artikel (auf Englisch) geschickt bekommen, über Mythen und Legenden bei obdachlosen Kindern in Miami:
Myths over Miami
Schon heftig, faszinierend, aber auch beängstigend.. die Legenden. Bin froh daß ich nicht sone Legenden hab.. sondern andere..

Mittwoch, 23. Februar 2005

bin Kraaaaaaank... möp

...die erste saftige Erkältung seit - Oh Göttin ich weiß nicht seit wie lange. Ich trink hier literweise verschiedene Teesorten und finde mit nem Schuß Multisaft, viel Zitronensaft und Honig is son Kräuterteechen erst richtig genießbar.
so richtig was machen kann ich gar nicht weil ich vieeeeel zu schlapp bin. Also hänge ich hier und frage mich, wieso die Majun, welche ihr Unwesen in einigen schamanischen Foren treibt, eigentlich kein Weblog hat. Die schreibt besonders da, wo sie n paar Fans hat, ständig "Tagebuchpostings" - besonders im Gelben bestehen ca. die Hälfte der Postings/Threads aus Majuns täglichen Lebensreportagen. Und genau das ist wieder (quod erat demonstrandum) ein Grund, ein Weblog zu haben: Man muß nicht immer im Forum schreiben wie es einem grad so geht und diejenigen die sich dafür interessieren, können's lesen.

Dienstag, 22. Februar 2005

Wer läuft so spät..

..durch Nacht und Wind?
Wie ich heute mit dem Fahrrad nach Hause gefahren bin sah ich vor mir jemanden der so komisch trippelnd ging. Beim Näherkommen stellte ich dann fest, daß das einer von den "Eigentlich bin ich ja Jogger" - Fußgängern ist. Die "eigentlich jogge ich-Fußgänger" versuchen den Eindruck des joggens zu erwecken, indem sie die Füße in schnelleren Intervallen auf den Boden setzen und anheben, und dadurch machen sie drei Schrittchen wo ein normaler Fußgänger nur einen einzigen Schritt macht. Und dazu bewegen sie die Arme so um sich rum, weil das Trippeln ja auch moooooords anstrengt.
Für mich ist Joggen oder Laufen wenn es Momente gibt in denen kein Fuß den Boden berührt, aber bei denen berührt immer ein Fuß den Boden, weil sie halt nur ein bissel kürzer tretend in der Gegend rumtrippeln.
Ist übrigens nicht gleichbedeutend mit "Walking" weil die "Walker" sind um einiges schneller als die "Trippel-Jogger" und binden sich meistens Gewichte an die Gelenke, und sie machen lange Schritte.

Für mich is aber Trippeljoggen völlig uninteressant, und wenn das wer macht, der vom körperlichen her wirklich keinen Grund hat das Abheben vom Boden zu unterlassen.. dann denk ich immer an Beschäftigungstheraphie wenn ich so wen seh *gg*

Sonntag, 20. Februar 2005

Alle meine Lieder..

Am Samstag bin ich nach Frankfurt/Oder gefahren um zum "Konzert der Liedermacher" zu gehen. Wir waren zu früh in der Stadt und draußen wars kalt und in der Nähe des "Theaters des Lachens" war kein Café offen, in dem man sich hätte ne Weile aufwärmen können. Also zum Hintereingang reingeschlichen, und gefreut Karan und Duke wiederzusehen!
Dann gings rüber ins evangelische Gemeindehaus, wo die LiedermacherInnen der "Werkstatt Lied" übernachten, und am Tisch gesessen, um uns herum lauter aufgeregte, lampenfiebrige Musiker.
Das Konzert, sechzehn Auftretende, viele Lieder, schöne, poetische, und schnelle, langsame. Nach dem Konzert auf die Uhr geguckt, wah, wir müssen ja schon zum Bahnhof laufen. Warum bleibt ihr nicht einfach über Nacht, wir stopfen euch mit rein im Gemeindehaus. Ich muß aber morgen arbeiten. Egal. Mensch lebt nur einmal und es ist grade so schön.
Am Abend am Tisch mit den ganzen Musikern gehockt, viele Witze gehört, viele alte Lieder, bündische, Balladen, Bauernlieder, selbergeschriebene, "Locomotive Breath", Hannes Wader, DDR-Klassiker. Mit drei Gitarren, Rassel-Eiern, Trommeln und Banjo, Maultrommel. So schön war das, und ich kannte nur ganz wenige, aber trotzdem mitgesungen.
Gepennt aufm Boden mit Isomatte und zusammengepflückten Wolldecken, dann nach Hause, nochmal drei Stunden auf's Ohr gehauen, und jetzt geistig so langsam einstellen auf "zurück in den Alltag" *g*

ffo

Schön wars in Frankfurt an der Oder. Die ganze Stadt trug für uns ein freundliches Gesicht, menschliche Wärme, wärmt sogar trotz Schneegestöber. Kann man nicht kaufen. Aber dafür danke sagen.
Und über allem lächelten - Gott von der evangelischen Gemeinde, die Götter von den Asatru und die große Göttin.

Es saß ein klein' wild' Vögelein auf einem grünen Ästchen. :|
|: Es sang die ganze Winternacht, sein Stimm tät laut erklingen. :|

2.
|: "O sing mir noch, o sing mir noch, du kleines wildes Vögelein! :|
|: Ich will um deine Federchen dir Gold und Seide winden." :|

3.
|: "Behalt dein Gold, behalt dein Seid, ich will dir nimmer singen; :|
|: ich bin ein klein wild Vögelein, ud niemand kann mich zwingen." :|

4.
|: "Geh du herauf aus diesem Tal, der Reif wird dich auch drücken." :|
|: "Drückt mich der Reif, der Reif so kalt, Frau Sonn wird mich erquicken." :|

Freitag, 18. Februar 2005

Wochenend'

Eine Woche bei der Bäcker-Innung geht vorbei. Schön wars, lehrreich wars, und es hat mich gefreut einen ganz bestimmten Herrn wiedergetroffen zu haben:
Bei unserer Innung gibts nämlich einen pensionierten Bäcker, der einfach weils ihm so gut gefällt immer bei den Wochen-Lehrgängen hilft als sogenannter "Abbäcker" - das ist der, der am Ofen steht und alles backt was die Leute am Tisch produzieren. Er drückt Mohnbrötchen mit der Hand nach schlesischer Art. Er verrät einem Tricks, und er hat Spaß an der Arbeit und daran hin und wieder sein in vielen Jahren gesammeltes Wissen weiterzugeben. Marzipanrosen entstehen lassen oder Kommißbrot, Blätterteig einziehen oder Weißbrote so schneiden, daß sie geschwungene, weiche Schittmusterung bekommen.
Wenn aus jemandes Handeln eine Liebe zu dem was man tut, spricht, das ist einfach immer wieder klasse. Die "weisen Alten" gibt es auch bei uns noch.

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