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Sonntag, 12. Februar 2012

Die urbane Spinnstube, Episode 17: Zwirnball und Nornenlied

facebook ist überall
In Kreuzberg

Hier bin ich wieder mit meinem Laberpodcast! Wie immer hier zum Runterladen:

Episode 17: Zwirnball und Nornenlied


Die Shownotes

Housekeeping
Super, es gibt ganz viele Neuigkeiten. Danke an alle, die bei mir auf den Flattr-Knopf gedrückt haben. Und danke an Henriette für den Kommentar zur Folge 16 :-)
Ich selbst habe auch bischen was geflattred, z.b. Ein paar Dinge von meiner Flattr-Liste.
Z.b. Feminist Frequency und ihre Story über Lego (Teil 1) und Teil 2 (boah, wie mich das wieder aufregt) und Aus Liebe zur Freiheit (Antje Schrupp).

Es gibt einen neuen Podcaast, juhuuu! Handmade Fantasy von FibrePiratess! Gefällt mir sehr gut. Das erwähnte unkonventionelle Spinnforum heisst Spinnkult und dort gehts um Artyarn.

Ich habe diesmal Musik von einer Freundin von mir im Programm, und zwar ist sie Liedermacherin und ihre Lieder sind super schön. Es handelt sich um die Wurzelfrau, und die zwei Lieder sind das Nornenlied und Frigg. Gerade ist FAWM und auch die Wurzelfrau nimmt daran teil und schreibt viele Lieder. Daumen hoch!
Stricken
Beim queerfeministischen Stricktreff ist ein neues Mem entstanden: Statt "noch eine Reihe" heisst es jetzt: "Ich drück nochmal das Kätzchen". Schuld ist eine Rowcounter-App, die ich grad ums verbibschen nicht finden kann.
Dann habe ich den Thermal-Sweater optimiert! Jetzt sitzt er super. Der Kragen war einfach bischen zu labbrig, bzw. musste da oben halt eine Verstärkung rein damit nicht alles über die Schultern absackt.
Ich habe den Plain and Simple weiter in Arbeit, das geht auch gut voran.
Beim Frühjahrsjäckchen-Knitalong von Cat und Kascha mache ich aber trotzdem nicht mit, weil ich nicht weiss, ob ich dafür schnell genug stricken kann.
Spinnen
Ich habe alle unverzwirnten Singles genommen und alles verzwirnt! Ich bin ja so gut. Dann habe ich alle Stränge fotografiert und bei Ravelry in meine Stashdatenbank eingepflegt. Einige Singles hatte ich noch als Zwirnbälle (Plying balls) herumliegen.
Über die Technik des Zwirnballs rede ich nochmal lang und breit.
Dabei findet auch Abby Franquemont und ihr Buch/Video "Respect the Spindle" Erwähnung.
Hier findet ihr ein paar Links zum Thema Plying ball zum weiterführenden Informieren: Leider sind alle Artikel auf englisch. Der Super Artikel von Abby Franquemont ist weg, die Seite "Fiberfemmes" scheint nicht mehr zu existieren. Schade!

Auf deutsch fand ich noch: Ach, und hier ist ein Foto von einem meiner Zwirnbälle:

plyingball

Ich wollte über meinen Stash und seine Reduktion reden, aber aus Zeitgründen werde ich das das nächste Mal machen, wenn nix dazwischen kommt.
urbane Selbstversorgung
Es geht weiter mit dem Weltagrarbericht und der Broschüre "Wege aus der Hungerkrise". Heute geht es um Geschlechterverhältnisse, und wieso die Stärkung von Frauenrechten zu einer besseren Ernährung, mehr Gesundheit und weniger Hunger für Alle führt.
Was ich gerade toll finde
Musiiik machen! Mit dem Saxophon rumtröten (leider wieder nicht dazu gekommen, was aufzunehmen) und Musik anhören von Wurzelfrau!
Die Wurzelfrau, ich und andere haben vor Jahren mal das Chantprojekt Göttinnenklang aufgezogen, das inzwischen die grösste Sammlung von heidnischen/spirituellen Chants in Germany ist. Da gibts auch einige Aufnahmen von mir. Und von einigen, die hier mithören. :)
Teechen
Es gibt einen mir leider nicht namentlich bekannten roten, aber angenehm milden Früchtetee von meinem Kiez-Teeladen Bohea.

Ich glaube, das wars - ich wünsch euch viel Spass beim Zuhören und würde mich freuen, wenn ihr mir ein bischen Feedback hinterlasst!

Mittwoch, 1. Februar 2012

die urbane Spinnstube, Episode 16: 2 Jahre "Berlin spinnt"

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Download
Hier wie immer der Download der
Episode 16: 2 Jahre Berlin spinnt

Die Feedadresse ist wie immer feeds.feedburner.com/distel

Die Shownotes:
Housekeeping
Ryuu hat mich geflattred! Juhu! Ich habe inzwischen auch einige tolle Blogs und Projekte aufgelistet, die auch bei flattr sind, und die man flattren kann. Es wäre toll, wenn sich flattr weiter verbreiten würde.
Beim Hexipuff-Gewinnspiel haben jeweils die Manu und der Ronny eins gewonnen! Herzlichen Glückwunsch + bitte kontaktiert mich per Mail (distel (at) spiritvoices (dot) de) mit eurer Anschrift, dann schick ich sie zu euch.
Stricken
Ich stricke im Moment an nur zwei Projekten:
Den Sunshine Socken, Muster von Cookie A. aus dem Buch "Sock Innovation"
..dem Plain and Simple Pullover von Veera Välimäki.
Bei letzterem benutze ich das umgefärbte "Seidana" Garn, das ich beim Wollwechsel ertauscht hatte.
Ich habe Addi Nadeln vs. KnitPro Nadeln verglichen und die KnitPro gefallen mir besser, wegen ihrer sehr langen und dünnen Spitzen.
Stricktechnik
Da gehts um das Kombinieren von Farben im Stricken, aber nur bei kleingemusterten wildbunten Teilen. Wie zum Beispiel den tollen Endpaper Mitts von Eunny Jang. Es geht um Kontraste, um die "hässliche Farbe", um die "Wollshopmethode" der Farbkombinationen und um das bewusste Einbauen von Regelbrüchen im Farbschema.
Spinnen
letzte Woche war das 2jährige Jubiläum des Spinntreffens von "Berlin spinnt". Wir hatten super viel Spass und überhaupt finde ich, ist Berlin spinnt die schönste Gruppe, die total unversnobt und anfängerinnenfreundlich ist. Wir haben alle ein "Goodie-Bag" bekommen, ein Mini-Artyarn-Kit von Fiberspace.de - der Shop von der Spinngruppengründerin YayaSis.
urbane Selbstversorgung
Hier geht's diesmal um das Wolle färben im sog. "kettle dyeing" Verfahren. Das ist eine Färbung im Topf, bei der man Uni-Garn oder Semi-Solid erhält.
Was ich gerade toll finde
Der Routenplaner von BBBike - Berlin Brandenburg Bike. Man kann sich damit in Berlin auf grünen Schleichwegen fortbewegen, super Insiderstrecken. Jetzt ist zwar kalter Winter, aber ich bin beim letzten Spinntreffen auf das Thema gekommen, weil ich mit Hilfe dieses Routenplaners auf grünen Wegen von Berlin F'hain bis nach Spandau gefahren bin letztes Jahr.
Teechen
"Morgenduft" von Tagtraum Tee. Leckerer Kräutertee für zwischendurch.

Dienstag, 24. Januar 2012

die urbane Spinnstube, Episode 15: Ernährungssouveränität

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Die Folge zum runterladen:
Episode 15: Ernährungssouveränität

Feed zum Abonnieren: feeds.feedburner.com/distel

Die Shownotes zum nachschlagen:

1. Housekeeping
die Hexipuffs verlose ich anfang februar. (davon red ich aber erst am ende)
neuer deutschsprachiger podcast – Zwillingsnadel von Tini.
Ich hab auf dem Wollwechsel welche getroffen, die den Podcast hören, z.b. die Linkshänderin.

2. Stricken: Hexipuffs für den Beekeepers Quilt von noch zu beglückenden anderen Strickerinnen. Sowie Mother Bear Project Bären. Mother Bear ist ein Projekt, wo von HIV betroffene Kinder Kuscheltiere bekommen, in dem Fall Bären, man strickt einen Bären und schickt den dort hin, und die leiten den dann weiter in entsprechende Waisenhäuser und so weiter.
Auf Initiative von Dr. Gemma vom Cogknitive-Podcast. Sie macht richtig Laune, diese Bären zu stricken.

Dann gibt’s einen Rückblick auf den Wollwechsel 2012 in den Etsy-Labs, der von Ello und FreundInnen organisiert worden war. Es war wieder toll, und ich habe getauscht: 3 x 100g Sockenwolle, 2x handgesponnenes Navajoverzwirngarn, 1x Artyarn, 2x Pulloverwolle, die vom Gansey übrig war, und 1x handgefärbtes Lacegarn. Dafür hab ich mitgenommen: Baumwollgarn für 1 Tshirt und „Seidana“ Garn für 1 ärmellosen Pullover von Vera Välimäki (Plain and Simple) und 1x Online Sockenwolle.

3. Spinnen: Ich zwirne mein 4 fach Cable zu Ende. Ich will nun doch meine Kreuzspindel loswerden, weil sie mir optisch gefällt, aber die Bauform nix für mich ist. Ich verkaufe sie auf dem nächsten Treffen von Berlin spinnt.

4. Teechen: Blutorangen-Früchtetee mit etwas Roibusch reingemixt, das von meinem Kiez-Teegeschäft Bohea kommt.

5. Urbane Selbstversorgung: Es geht um Ernährungssouveränität, dies ist ein Konzept das von der Kleinbauernorganisation Via Campesina geschaffen wurde. Es löst das Konzept der Ernährungssicherheit ab. Es geht um die Produktionsbedingungen von Nahrung, die von den Menschen für die Menschen möglichst regional und unter demokratischen Bedingungen produziert werden soll, und das Recht, über die Produktion der Nahrung selbst zu bestimmen – auch das Recht von Staaten, ihre Landwirtschaftspolitik selbst zu regeln.

Dem stehen internationale Freihandelsabkommen (WTO) und die internationale Finanzpolitik (IWF/Weltbank) entgegen. Dazu habe ich etwas im Podcast bischen irreführend formuliert: Die Freihandelsabkommen nützen nicht uns als BewohnerInnen von Industrieländern persönlich – für uns als VerbraucherInnen sind die ja auch schlecht. Gestärkt werden nicht unsere Interessen als VerbraucherInnen, sondern die Interessen von Handelsketten und Agrarindustrie, und die der großen Agrarpolitik der Industrieländer. (So, das war jetzt die Korrektur).

Ernährungssouveränität braucht Selbstbestimmung, gerechte Landverteilung und Zugang zu den Produktionsmitteln, z.b. auch Saatgut (Saatgutkampagne → mehr Infos)

Zu dem Thema haben wir am Samstag auch schön demonstriert, mit den Leuten vom Allmende-Kontor und dem Rosa-Rose-Garten in Berlin.

6. Was ich grade toll finde: Selbstvertrauen. Das ist ne feine Sache!

7. Nochmal was zu Podcasts und den Kosten/Spendenknöppen: Es gibt so ne super Sache namens Flattr. Damit kann man den MacherInnen von kostenlosem Content ein bischen Anerkennung in Form von Geld zukommen lassen: Man meldet sich an, und zahlt pro Monat 2 Euro ein, z.b. Diese 2 Euro werden an alle Projekte verteilt, bei denen man den „Flattr-Button“ in dem einen Monat klickt, man hat also ne feste Summe und kann sie pro Monat nach Belieben ausstreuen. Man kann sie auch an Wohltätigkeitsorganisationen per Flattr spenden, z.b. Amnesty. Wenn man mal einen Monat nichts klickt, wird das Geld nicht verbraucht und für später aufgehoben – das hab ich im Podcast falsch erzählt. Ich glaub jetzt nicht, dass Flattr zu viel Einkommen führt, weils auch so wenig bekannt ist, aber ich habe einen Flattr-Button gemacht, weil ich das eine gute Idee finde, und es bekannter machen möchte.

Schöne Woche!

Mittwoch, 11. Januar 2012

Die urbane Spinnstube, Episode 14: Das neue Rad ist da!

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Hier gibts wie immer die Episode 14 zum Download: Das neue Rad.

Die Feedadresse für den Podcast für euren Player lautet:
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Die Shownotes:

Housekeeping:
Ich habe zwei übergrosse Hexipuffs gestrickt, die ich als Nadelkissen gerne verlosen würde:

DSC_0728

Wenn ihr eins davon haben wollt, schreibt mir einen Kommentar unter diesen Eintrag und gebt zum Besten, was ihr mit Wollresten macht und/oder was ihr für eine gute Idee für die Resteverwertung haltet. Wichtiger Nachtrag: Die Sache lasse ich mal einen Monat laufen, d.h. am 11. Februar ist Verlosung!

Events: Am 21. Januar (Samstag) ist wieder Wollwechsel! Das ist eine tolle Wolltauschaktion, die in den Etsy Labs in der Ritterstraße 12-14 in Berlin stattfinden wird. Ich habe bei Ello gefragt und sie meinte, das findet statt.
Ich erzähle was vom Wollwechsel im Februar letztes Jahr. Der war super.

Zum Stricken: Ich bin der Sucht erlegen, Hexipuffs zu stricken. Das sind so kleine, fiese ausgestopfte Hexagons aus Wolle, die zu einem riesigen "Beekeepers Quilt" (Link führt zum Muster und Fotos) zusammengenäht werden können. Ich will keinen Beekeepers Quilt. Wenn ich einen Quilt will, nähe ich mir einen. Ich werde diese Teile entweder zu einem Sitzkissen verwursten oder den armen Seelen schenken, die einen Beekeepers Quilt anfertigen wollen. Auf jeden Fall macht das total Spass, diese kleinen, gemeinen, süssen Hexipuffs zu stricken. Mann.

Fertig sind außerdem der Thermal-Pullover, die Berlin-Muster Socken, die zweiten Endpaper-Mitts und in Arbeit sind nochmal Endpaper Mitts. (Die Links führen zu Fotos von den Projekten bei Flickr bzw. Ipernity).

Die zweiten Endpaper Mitts will ich einer Aktivistin von Amnesty International schenken, damit sie beim Unterschriften sammeln nicht so kalte Hände bekommt. Hoffentlich mag sie die Farben... ich bin ja nicht mehr in meiner Amnesty-Gruppe aktiv, deshalb unterstütze ich das jetzt als passiv zahlendes Ai-Mitglied, und jetzt auch als passiv strickendes. Wenn wer das auch tun möchte, die Gruppe ist Amnesty-Berlin1310.de und arbeitet zu Belarus (Weißrussland) und der Todesstrafe.

Spinnen: Nix neues so wirklich. Ich spinne weiter auf meinem alten, neuen Nachkriegsspinnrad, dazu mische ich verschiedene Fasern mit Handkarden. Denn Handkarden sind super! Sie kosten auch 10 mal weniger als eine Trommelkardiermaschine zum kurbeln. Und sie sind auch praktisch.

Strick- und Spinntechniken:
Arten und Weisen wie man Garn anstückeln kann.
- Spit Splice (Filzen)
- Russian Join (Nähen)
- Einweben (nach Horst Schulz)

urbane Selbstversorgung:

Es geht wieder um den Weltagrarbericht, da mache ich ja jetzt eine Serie zu dem Thema.
In dem Weltagrarbericht wird eine Analyse gemacht, wie die Hunger- und Ernährungssituation weltweit ist, wo die Probleme liegen, und was man tun kann, um die Probleme zu lösen.
Dabei kommt der Bericht zu folgenden Punkten:
Im globalen Süden ist der Hunger das grössere Problem. 70% der Hungernden leben auf dem Land. Oft entsteht der Hunger dadurch, daß sie Situation von selbstversorgenden kleinen LandwirtInnen sich verschlechtert, und sie nicht mehr in der Lage sind, sich selbst zu versorgen. Vertreibung von ihrem Land, Verlust von Wasserquellen oder das Abgraben von Wasser, oder Wegfall von Zuverdienstmöglichkeiten, oder Wegfall von Arbeitskräften durch Landflucht usw. führen dazu, daß KleinbäuerInnen keine Rücklagen bilden können und die Landwirtschaft zum Risiko wird - kommt eine Dürre, ist der Ofen aber sowas von aus.
In den reichen Ländern, aber auch zunehmend in den ärmeren, ist eine mit Übergewicht einhergehende Mangelernährung das grössere Problem. Es fehlt an sogenannten Mikronährstoffen (wie Vitaminen). Der Grund dafür ist, daß die Ernährungsvielfalt verschwindet, während die Produktion von Weizen, Mais, Soja und Reis in riesigen Monokulturen dazu führt, daß monotone Nahrungsprodukte billig zu haben sind. Die Armen in armen wie reichen Ländern können sich vielfältige Nahrung nicht mehr leisten und essen das, was die Agrarindustrie in Massen billig produziert.
Als Lösung kommt der Weltagrarbericht für beide Probleme zu einem ähnlichen Fazit: Lokale Maßnahmen bringen die besten Ergebnisse. Wenn sich die Menschen basisdemokratisch selbst organisieren und ihre soziale und wirtschaftliche Situation als Kleinbauern verbessern können, verbessert sich die Ernährung und die Gesundheit. Wenn in den Industrieländern lokale kleine Bauernbetriebe gefördert werden, indem man auf regionale Produkte achtet, auf Bauernmärkte geht und so weiter, verbessert sich auch die Ernährungssituation und die Gesundheit allgemein. Dann werden vielfältigere Nahrungsmittel leichter erhältlich, nicht nur für vereinzelte Ökofreaks.
Eine Absage gibts generell an Gentechnik und industrielle Landwirtschaft, die anscheinend nirgends zur Lösung von Hungerproblemen und Mangelernährung beigetragen haben.

Was ich gerade toll finde:

Mein neues Fahrrad! Juhu! Es fährt wirklich wie ein Traum.
Ich habs auch codieren lassen, angeblich ist das wirklich gut und schreckt Diebe ab bzw. erhöht erheblich die Auffindquote.

Am Schluss spiele ich ein bischen Saxophon, und zwar ein trad. serbisches Lied namens "Ajde Jano" - aber nur ganz kurz. Danach improvisiere ich bischen unbeholfen rum.

Donnerstag, 29. Dezember 2011

Urbane Spinnstube, Episode 13: der Orang Utan-Pullover

Hier gibt es die Folge zum Runterladen:

Episode 13: der Orang-Utan Pullover

Abonnieren: Die Shownotes:

Stricken

Der Thermal-Pullover ist fertig! Juhuuu! Ich habe die Ärmel allerdings viel zu lang gemacht. Danach habe ich eine Ärmeloperation mit dem Kitchener Stitch (oder Maschenstich) vorgenommen.

thermal2

Kitchener Stitch:

thermal3

man sieht es hinther eigentlich gar nicht, dass da was dran gemacht wurde.
Dann geht es nochmal um die "Berlin Muster" Socken, die ich weiterstricke im Moment, und um das provisorische Anschlagen mit Hilfe einer Luftmaschenkette. Ich mache das nämlich immer falsch.
Apropos Häkeln, ich will auch mal häkeln und habe mir dafür Links zusammengesucht um die Grundmaschen zu lernen: Beim Spinnen geht es um Flachsspinnerei, ich habe dazu einen sehr schönen, bebilderten Artikel gefunden bei der Handspinngilde: Flachs spinnen.

Neues Segment: Teechenreview!
Hier gehts um die Teemischung "Bio Hallo Wach!" von Tagtraum-Tee.

Urbane Selbstversorgung:

Hier geht's um den Weltagrarbericht, der 2003 bis 2009 erstellt wurde und der ganz viel Erkenntnisse zum Thema Selbstversorgung gebracht hat! Offizielle Webseite - agassessment.org.

Was ich grade toll finde:
Zwei Worte: Sriracha Chilisauce!

Ich freu mich über Kommentare, und hoffe ihr hattet schöne Feiertage. Und guten Rutsch, näch.

Freitag, 23. Dezember 2011

Urbane Spinnstube, Episode 12: Räder kommen, Räder gehen

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die Folge zum Runterladen/Anhören:

Episode 12 - Räder kommen, Räder gehen

Die Shownotes:

Housekeeping:
Steffi, die diese super Projektbeutel Anleitung gemacht hat, hat meinen Podcast gehört, Juhu!
Es gibt einen Charity-Spültuch-Kalender unter .

Stricken
Würdet ihr Spültücher stricken? Oder Wischmopbezüge? Waschlappen? Oder nicht? die Spültuchkontroverse geht weiter, es gibt auf Ravelry sogar Anti-Spültuch-Gruppen! (Und viele Spültuchgruppen).
Wie das klingt... hahaha!
Meine Endpaper Mitts Nr. 2 sind fertig!

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Hier zur Projektseite auf Ravelry.

Spinnen:
Ich habe ein altes neues Spinnrad! Im Podcast klappert es ganz schön im Hintergrund - ich muss mich dafür entschuldigen. Es hat sich herausgestellt, dass die eine Spule so schlimm klappert, ich mache das nächste Mal nicht mehr so ein Geklapper.
Dann habe ich auf dem Spinntreffen ein "Staufferrad" von einem Spinnradbauer namens Sickinger ausprobieren dürfen. Und darüber erzähle ich was. Hier Bild:

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Heute gibt es diese Räder noch beim Spinnradbauer Paulitz. Danke für den Link an MadisonLayn.

Hier ein Link zur erwähnten Lebensgemeinschaft Sassen.

Urbane Selbstversorgung:

Es geht um ökologische Mobilität mit dem Fahrrad und einem geeigneten Anhänger. Ich benutze einen Carry Freedom Y-Frame Trailer:

garten weiden
Boah ich könnte immer noch die Krise kriegen, wenn ich mein mir geklautes Fahrrad auf Fotos sehe. *jammer*
Es gibt diesen Trailer bei Globetrotter und jetzt auch bei der Radspannerei, einem super korrekt krassen Fahrradladenkollektiv in Kreuzberg.

Was ich gerade toll finde:

Das Strike Bike, das mir die Radspannerei geliehen hat und selbigen, tollen kollektiven Laden!
Hier nochmal Bild vom Strike Bike, meinem Leihrad:

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Am Schluss spiele ich euch mit dem Saxophon ein Weihnachtslied. Dazwischen sind manchmal Stellen wo ein ganzer Takt Pause ist, man denkt dann "Höh, wieso ist das jetzt zuende?" und dann gehts doch weiter. Das hätte ich eigentlich modifizieren sollen - sorry dafür!

Ich hoffe, euch gefällts!
Wer feiert und auch allen, die nix feiern, wünsche ich schöne Feiertage!

Montag, 12. Dezember 2011

Die urbane Spinnstube, Episode 11: nichtkommerzielle Landwirtschaft, CSA und Co

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Boah, wie das herbstelt!!

Zum Download der Episode 11: NKL, CSA und Co.

Heute habe ich mir mal wieder die Zeit genommen, den Podcast zusätzlich bei Ipernity hochzuladen, damit wir hier einen Player einbinden können:



Die Feedadresse zum Abonnieren ist:
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Die Shownotes:

Beim Stricken geht es um den Earth and Sky-Shawl von Stephen West, der fertig geworden ist. Ich habe den auch gleich geblockt.
Dann habe ich meine 2. Endpaper-Mitts angefangen, weil ich die ersten, leider leider, verloren habe :-(((
Auch die zweiten werden ein Resteprojekt.
Dann geht es um die Ravelry-Stash-Seite: Markiert ihr eure Garne schon als "all used up" wenn noch 10 g oder 5g davon da sind? Oder wirklich erst dann, wenn auch das letzte Fitzelchen verbraten ist? Ich bin mir da unschlüssig, aber markiere sie nun alle als "verbraucht", dann sieht die Stashseite einfach aufgeräumter aus.

Beim Spinnen gehts um den Eigenbau von Spindeln. Hier ist eine Anleitung für eine Kopfspindel aus Fimo, und hier eine für eine Spindel aus Holz, und hier ist eine super Anleitung zum Hakentuning bei Kopfspindeln.

Bei der urbanen Selbstversorgung geht es um Möglichkeiten, als Mensch der Großstadt bei Landwirtschaft mitzumachen, sich an Bauernhofprojekten zu beteiligen und an der Ernte beteiligt zu werden oder ganz schnöde eine Biokiste zu bestellen. Hier sind Links zur "Nichtkommerziellen Landwirtschaft" und hier zu "Community shared/supported Agriculture", nochmal CSA in Berlin-Xberg und da zur "Biokiste". (Habe jetzt mal die Biokiste von einem Hof bei Berlin verlinkt, als Beispiel, das ist natürlich regional unterschiedlich).

Was ich gerade toll finde: Die super Nähanleitung + Schnittmuster für einen Projektbeutel von Steffi! Wenn man das Aussenteil mit Patchwork verschönert, ist das wirklich der Nonplusultra-Strickbeutel! Ich bin total angetan.

Wie immer freue ich mich über Kommentare, Feedback oder über Leute, die das Däumchen bei Facebook klicken, haha.

das Stück ganz am Schluss ist auch von meiner Saxophon-Übungs-CD, und es heisst "The loneliest Monk". Das Saxophon wird gespielt von mir selbst. Die Bandmusik ist ein Playback von der CD "Die Jazz Methode für Altsaxophon" von O'Neill.

Sonntag, 4. Dezember 2011

die urbane Spinnstube, Episode 10: Sauerteig 101

Und wieder gibts eine neue Folge! Diesmal gehts um Sauerteig, Wollkaufverbot, Spinnvideos auf deutsch, eine besondere Kochshow und ein neues Wollgeschäft in Berlin.
Hier zum Download der Folge 10: Sauerteig 101


Die Feedadresse zum abonnieren:
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Und hier die Shownotes:

Stricken
Es geht um den Wollkaufstop, den ich ein Jahr durchhalten will (bis Februar 2012) und was man nicht alles tut um der Versuchung zu widerstehen. Wenn mich doch das Shoppingfieber überkommt, habe ich angefangen, virtuelle Warenkörbe vollzuladen, aber dann ohne sie tatsächlich zu bestellen, sie per Screenshot zu fotografieren und mir eine Screenshotsammlung anzulegen *gg*
Hier z.b. 4 Screenshots von virtuellen Warenkörben:


unwindyarncomp knittingspiro
warenkorb-zauberwiese ponderosawolle

Toll ist natürlich auch, dass man schön bei US-Färberinnen "einkaufen" kann, denn es fallen ja weder Versand- noch Zollgebühren an und es gibt auch keine Wartezeiten, haha.

Spinnen
Es geht um die Spinnvideos von Chantimanou. Was mir total entfallen ist: Madi hat sie schon in ihrer letzten Podcastfolge von "Madis Wohnküche" erwähnt. hömhöm. Ich hatte das schon wieder vergessen und bin unabhängig von Madi nochmal auf die Videos von Chantimanou gekommen. Bei Madi ging es um Chantis Bericht vom Ravelertreffen, aber nicht um ihre Spinntutorials.

urbane Selbstversorgung

Wir haben hier ganz viel Infos über Sauerteig!

1. Was ist Sauerteig?
Ein Gemisch aus Roggenmehl, Wasser und lebenden Mikroorganismen.

2. Wie funktionieren mehrere Stufen?
Jedesmal, wenn man neues Mehl + Wasser zum Sauerteig mischt, beginnt eine neue Stufe. Man nennt dies "anfrischen". Man macht mehrere Stufen, um die Mikroorganismen zu ihren verschiedenen Tätigkeiten anzuregen. Es gibt warme und kalte, kurze und lange Stufen, die unterschiedliche Ergebnisse haben.

3. Die Arkady Regel
Sie besagt, dass man die Mehlmenge der letzten Stufe um den Faktor vermehren kann, wie die nächste Stunde in Stunden steht.
Rechenbeispiele:
1kg Mehl im Starter mal 10 Stunden Abstehzeit = 10 kg Mehl in der nächsten Stufe.
1 kg Mehl im Starter - 1. Stufe steht 8 Stunden = 8kg Mehl dazu (Das Mehl vom starter wird ignoriert, da man ja wieder am Ende neuen Starter wegnimmt, und die Menge sonst fehlen würde). 2. Stufe steht 3 Stunden - also 8 kg Mehl mal 3 = 24 kg Gesamtmehl in der 2. Stufe. d.h. man nimmt die 1. Stufe mit ihren 8kg und tut noch 16 kg dazu, um auf die 24 kg Gesamtmenge zu kommen.
Auch wenn's Mathe ist: Es ist nötig zu bestimmen, wieviel Mehl in welcher Zeitspanne versäuert werden kann, sonst gelingt der Sauerteig nicht! Es wäre ja schade, wenn das Mehl am Ende der Abstehzeit nicht genug versäuert wäre, oder wenn der Sauerteig nach der Hälfte der Zeit schon nichts mehr "zu fressen" hätte.

4. Wie macht man selbst Starter?
Die Spontangärung und wie man daraus einen richtigen Sauerteig züchten kann.

5. Die Selbststabilisierung
5a) gegen Fremdgärung
5b) gegen Übersäuerung

Weiterführende Infos, besonders für den Hausgebrauch (was ich als Bäckerin nicht so wirklich abdecken kann) hier: www.der-sauerteig.com

Danach kommen wir zum Thema "Was ich gerade toll finde".

Und zwar den Vegan Black Metal Chef und seine Kochshow auf Youtube! Yeeeeah! Hail Seitaaaaaaaaaaaaaaan! (Vorsicht, hier wird teilweise etwas laute Musik eingeblendet, leider hab ich da einen Kompromiss machen müssen zwischen Verständlichkeit und Anschaulichkeit des Themas und Hörerinnen-Nichtbelästigung. Letztere ist leider etwas hinten an gestellt worden, aber Metal wirkt leise einfach nicht!
Hier muss ich noch etwas hinzufügen. Die phänomenale 1. Folge (Vegan Pad Thai) ist leider von den Trotteln von der Gema für Deutschland gesperrt worden. Es gibt da mehrere Möglichkeiten: Zum einen haben andere User die 1. Folge von VBMC auch hochgeladen, und man muss das über die Youtube Suche machen, dass man ein alternativ-Video-Duplikat anschaut, das noch nicht von Youtube gesperrt wurde. Oder man nutzt einen anonymisierungs-Proxy wie Hide my Ass und sieht das Video darüber an.

Am Ende noch:
Neuer Wollshop in Berlin - Wollen Berlin! Gärtnerstrasse 32 in Friedrichshain.
Ello war dort und hat Fotos gemacht!
Ausserdem bringt euch Ello dort das Stricken bei, wenn ihr wollt.

Danke euch für das liebe Feedback zur letzten Folge.

Donnerstag, 24. November 2011

Die Urbane Spinnstube, Episode 9: Selbstgemachte Musik

Die Folge zum Download: Episode 9: Selbstgemachte Musik

Die Feedadresse zum abonnieren:
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Die Shownotes:

Zuerst zur Eingangsmusik: Hab ich selbst eingesungen. Das Lied ist ein Kanon, den eine Kommunechorgruppe erfunden hat. Als ich mal auf einer anarchistischen/linken Landkommune zu Besuch war, habe ich den Kanon da gelernt.

Stricken: Ich arbeite noch an meinem Thermal. Momentan sind die Ärmel dran.

Spinnen: Ich zwirne noch an meinen 300 g BFL bzw. Corriedale ist auch dabei, um ein Cablé-Garn zu bekommen.
Auf dem letzten Spinntreffen von der Ravelry-Gruppe "Berlin spinnt" habe ich eine Anfängerin an mein Rad gelassen, die ausprobiert hat, wie so ein Spinnrad funktioniert, und dabei mir einiges an Zwirnerei abgenommen hat. Super! Eine Hand wäscht die andere.
In Berlin gibt es mehrere Spinntreffen, ausser "Berlin spinnt" gibt es noch die "Berliner Spinner", und dann noch welche, ich war aber nur bei den beiden erwähnten. Die Berliner Spinner sind eine schon länger existierende, grössere Gruppe.

Die "Berlin spinnt" Gruppe wird von YaYaSis organisiert, wenn ihr dort vorbeischauen wollt, müsst ihr zu ihr Kontakt aufnehmen und euch in der Ravelrygruppe vorstellen. Da unser Treffen nicht öffentlich ist und in Yayasis' privaten Räumen stattfindet, ist alles nähere bei ihr zu erfragen, und wir geben die Adresse nicht öffentlich bekannt (was ja auch verständlich ist). Es ist auch gut, wenn ihr euch in der Ravelrygruppe zuerst mal vorstellt und was über euch schreibt.

Ansonsten spinne ich blaues Neuseeland-Lamm handgefärbt von Dornröschenwolle auf einer Matthes-Spindel.

Zur urbanen Selbstversorgung:

Ich habe Joghurt selbst gemacht. Das ist so einfach wie Sauerteig machen, gleichzeitig ist es aber auch interessant, da alles lebendige Natur ist und die Temperatur, Zeit und das Milieu halt stimmen muss. Das ist ein Erfahrungs- und Gefühlsding. Das Rezept kommt aus "vegetarische indische Küche" von Sumana Ray, mein Lieblingskochbuch.

Was ich gerade toll finde:

Schon wieder, immer noch: Klezmer!
Eine meiner Lieblingsbands, Dikanda, spielt auch einzelne Klezmerstücke. Dadurch kam ich auf diesen Musikstil. Am liebsten mag ich Kroke und Giora Feidman. Letzterer war auch der Grund, wieso ich meiner Mutter zugesagt habe, ihr altes Saxophon abzunehmen und es spielen zu lernen, weil Saxophon und Klarinette sehr ähnlich sind.
In der Folge spiele ich zwei Klezmerstücke:
T'zion Tamati (folk)
Zol Shoyn Kumen die G'ule (Rabbi A. Kook)

Ausserdem gehts um Jiddisch und den Unterschied zw. Ost- und Westjiddisch.

Anmerkungen am Schluss:
So viele meiner Lieblingspodcast haben Spielpause... deshalb schaffe ich im Moment alte Folgen nachzuholen, bei einigen Podcasts.
Zb. lang nix gehört von:
KnitCents
Cogknitive
Wooly Whispers
Stitch it
Und KIPing it real wurde zu "positively Overcommitted" und es geht weiter, juhu!
Dann gehts am Ende noch um Feedback allgemein, positiv und negativ.
Ich habe vergessen mich für das nette Feedback zur letzten Folge zu bedanken. Grrr. Sorry, also vielen Dank wenigstens in den Shownotes!

Kontakt über dieses Blog, per Mail (distel (at) spiritvoices (dot) de) oder die Gruppe "Podcasting auf deutsch".

Schöne Woche und bis zum nächsten Mal!

Sonntag, 13. November 2011

Die urbane Spinnstube Episode 8 - Knitty Spezial

muetze vortex
Vortex - auch eine tolle Mütze aus der Knitty.

Hier die Folge zum runterladen:
Episode 8 - Knitty Spezial

Da gibt es den Link zum Abonnieren:

feeds.feedburner.com/distel

Und hier die Shownotes:

Es dreht sich heute mal alles um die Knitty, das allseits beliebte E-Magazin zum Thema Stricken (und Spinnen).
Gegründet 2002 von Amy Singer, zuhause in Toronto. Hier ein Link zu kurzen Vorstellungen der Knitty Crew.

Ich habe mit der Knitty standard abbreviations list angefangen, englischsprachige Muster zu stricken. (Runterscrollen, die Liste heisst jetzt "Knitty standard book of british birds", warum auch immer).
Ich rede vom allgemeinen Stil der Knitty und davon, dass die Sachen meistens von den DesignerInnen selbst oder ihren FreundInnen gemodelt werden, dadurch sind die Models Menschen "wie du und ich".

Über die Garnempfehlungen habe ich mir den Kopf zerbrochen. Denn in Deutschland, z.b. bei den Strickbüchern von Stephanie van der Linden sind alle Sockengarne z.b. Regia. Bei der Knitty ist es wohl so, dass es Sache der DesignerIn ist, das Garn rauszusuchen, siehe submission guidelines. Knitty finanziert sich durch Werbung, aber die Garnempfehlungen sind wohl ne Sache zwischen DesignerIn und Garnherstellerfirma.

In der Knitty veröffentlicht zu werden bringt viel Bekanntheit und ein bischen Geld (so ein Hunni ist drin in etwa). Viele DesignerInnen wurden über die Knitty bekannt.

Dann habe ich was für euch rausgetüftelt... ein paar Ravelry Suchen gemacht, Listen geschrieben und diese zusammengefasst, heraus kam:

Die Top 10 der beliebtesten Knitty-Strickmuster

1. Lace Ribbon Scarf
2. Clapotis
3. Fetching/Citron
4. Calorimetry
5. Annis
6. Monkey
7. Foliage
8. Branching out, Laminaria, Aeolian
9. Wisp, Dashing
10. Fishy

Und die Knitty Top 10 Shawls

1. Citron
2. Annis
3. Clapotis
4. Aeolian
5. Laminaria/Wisp
6. Bitterroot
7. Seascape
8. Collonade
9. Summit
10. Juno Regina

Danach habe ich mir noch angeschaut, wieso es keine Sommerausgabe mehr gibt. Das steht hier im Editorial der Knitty Spring/Summer 2010, aber ich glaube, es ist einfach so, weil der Sommer eine undankbare Jahreszeit für StrickerInnen ist. haha.

Dann schaue ich mir noch die aktuelle Knitty an (Deep Fall 2011), die seit Wochen an mir völlig vorbeiging. Weil sie in den Podcasts, die ich höre, kaum erwähnt wurde, bzw. ich etwas hinten nach war mit hören - und weil die Strickmuster diesmal nicht so dolle sind, dass sie die "New and popular" Liste auf Ravelry aufgemischt haben. Normalerweise sieht man an dieser Liste immer dass ne neue Knitty da ist. Diesmal nicht.

Was mir gefällt:
* Takoma, eine Strickjacke
* Spatterdash, Handstulpen

Leider habe ich es verplant, die Namen der Muster im Podcast explizit zu sagen, ohne die Shownotes hier wird man bissel doof gucken/suchen müssen, wenn man nur die Knitty anschaut und dabei den Podcast hört. Sorry!

Erwähnenswert:
Nicht nur Berlin Muster und Es duftet nach Lavendel, sondern nun auch die Socken "Glomerata" aus der aktuellen Knitty benutzen das gleiche Blumen-Lace-Muster.

Auch ganz hübsch: Vignette Cardi

Geht gar nicht: When Samson met Lila (uahh) - weil Wensleydale (achtung, total süsse schäfchenfotos) doch kratzig ist, oder ist das bei diesem vorgeschlagenen Garn nicht der Fall?

Naja, also soviel zur Knitty allgemein und zur aktuellen Knitty.

Ich selbst habe auch noch ein Strickabenteuer erlebt. Mitten beim Stricken legte sich ein Splitter an einer meiner Knit Pro Holznadeln quer und ich bekam die Nadel aus dem Gestrick nicht mehr raus. Ich musste mit einer Nagelfeile die rauhe Stelle erstmal wegfeilen um die Nadel aus dem Strickstück entfernen zu können. Danach habe ich versucht, die Nadel zu reparieren. Gäbe es doch diese Nadelspitzen ach aus diesem Acryl in Stärke 3mm!

Was ich gerade toll finde

Hier geht es diesmal um Handgefärbtes.
Ich habe bislang nicht viel eingekauft davon, aber die paar Läden, die ich frequentiert habe, stelle ich euch vor. Da ich seit Anfang 2011 auf Faserdiät bin, habe ich ausser auf dem Leipziger Wolle-Fest nichts gekauft, und kann daher auf viele neue Handfärbereien nicht eingehen.
Mein handgefärbt-Stash stammt hauptsächlich aus 2009 und 2010, und viele haben ja auch erst neulich mit dem Färben angefangen. Nun gut.

Meine Lieblingsshops im Moment:
Dornröschen Wolle
Dibadu
Zauberwiese

Wo ich auch was gekauft hatte und das schön fand:
Tausendschön
Alles Handgemacht

Wer bald anfängt, gefärbtes zu verkaufen (vielleicht)
Belladonna vom Fiberspace

Was ich nicht ausprobiert habe, denn ich möchte mich nicht in die Schlacht am kalten Wollbuffet einreihen und dort mit Hauen und Stechen um meinen Warenkorb vollzukriegen:
Wollmeise
Sheepaints
Handgefärbt
Tolle Garne, aber die Shops sind doch meistens leergekauft.

Zum Schluss noch eine Anmerkung: Es kann sein, dass es wieder mal eine Folge von "Bei Hempels unterm Sofa" gibt, dem Podcast von Staubkörnchen.
Checkt dazu die Ravelry Gruppe Podcasting auf Deutsch.

Vielen Dank allen die Kommentare hinterlassen haben, ich freue mich weiter über solche.
Ich bin auch auf Ravelry in der o.g. Gruppe ansprechbar, und ich kann per Mail erreicht werden distel (at) spiritvoices (dot) de

Das Lied am Ende ist eine russisch-jüdische Volksweise und heisst T'zion Tamati. Leider hab ich mich an einer Stelle verspielt, aber die Aufnahme insgesamt finde ich ok. Die anderen Musiken sind sog. "Apple-Loops", also Musikstücke, die schon bei dem Aufnahmeprogramm mit bei waren.

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